Aston Martin DB2 (1950-1953)

 

Der Aston Martin DB2 war ein Sportwagen, den Aston Martin von 1950 bis 1953 anbot. Gegenüber seinem Vorgänger, dem Modell 2-Litre Sports, war er ein großer Fortschritt mit seinem 6-Zylinder-DOHC-Motor anstatt der vorher eingesetzten 4-Zylinder-OHV-Maschine. Der Motor war auch größer (2,6 ltr. Hubraum) und das Auto wurde als Coupé gebaut. Ein Cabriolet wurde später auch eingeführt und machte 25 % der Gesamtproduktion aus. Der DB2 war auf der Rennstrecke sehr erfolgreich und sicherte den künftigen Erfolg für David Browns Firma.

Aston Martin

Der Prototyp des DB2 erschien als einer von drei Aston Martins bei den 24 Stunden von Le Mans 1949. Das Auto war auf Claude Hills Rohrrahmenfahrgestell des Modells 2-Litre Sports aufgebaut und hatte eine von Frank Freeley konstruierte Coupé-Karosserie.

Der Reihensechszylinder kam von Lagonda, einer Firma, die der Eigentümer von Aston Martin, David Brown, zu diesem Zwecke kaufte. Der Motor war ursprünglich von W. O. Bentley, Namensgeber der Bentley Automobile, und Ingenieur Willie Wilson konstruiert worden.

 

 

Das Serienmodell des DB2 wurde erstmalig auf der „New York Auto Show“ im April 1950 gezeigt. Obwohl die Nachfrage groß war, waren die Exemplare 2 bis 4 dem Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans 1950 vorbehalten. Die Wagen belegten die ersten beiden Plätze und wurden auch 1951 wieder eingesetzt. Der Erfolg brachte David Browns aufsteigender Firma Ruhm und überzeugte ihr Management, eine Reihe speziell für den Renneinsatz konstruierter Fahrzeuge, beginnend mit dem Modell DB3, zu bauen.

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