Dacia 500 (Lăstun) (1986-1989)

 

Der Dacia 500 ist ein Kleinstwagen von Dacia, der in Timişoara von 1986 bis 1989 gefertigt wurde. Er wird im Volksmund Lăstun genannt, was auf Rumänisch Schwalbe bedeutet.

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Als der Lizenzvertrags mit Renault 1978 auslief, wollte der rumänische Staat einen eigenen günstigen Wagen produzieren. Unter Federführung des Dacia-Werkes in Piteşti begann man 1980, einen Kleinstwagen zu entwerfen. Um einen geringen Herstellungsaufwand zu erreichen, wurden möglichst viele Baugruppen der bereits bestehenden Modelle der rumänischen Hersteller Dacia, ARO und Oltcit in die Konstruktion einbezogen. Um die Herstellungskosten und vor allem das Leergewicht des Fahrzeugs noch weiter zu reduzieren, entschied man sich, die Karosserie aus glasfaserverstärktem Polyester herzustellen. Ab 1982 wurden dann die ersten Prototypen getestet. Schließlich stellte man 1986 die Serienausführung des Dacia 500 Lăstun vor. Der 2-Zylinder-Reihen-Vergasermotor mit 499 cm³ leistete 17 kW (23 PS). Die Höchstgeschwindigkeit des Wagens betrug 106 km/h. Der Kraftstoffverbrauch lag bei recht niedrigen 3,4 l/100km, wenn man ihn nicht schneller als mit 50km/h bewegte.

 

 

Das Automobil-Werk IAT (Interprinderea de Autoturisme Timişoara - vorher Tehnometal) in Timişoara wurde modernisiert, um eine ausreichende Anzahl der zur Breitenmotorisierung gedachten Fahrzeuge herstellen zu können. Doch die Verarbeitungsqualität war nicht gut und von den Ausmaßen her war der Wagen für eine Familie zu klein. So wurde der Dacia 500 kein großer Erfolg.

 

 

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