Dacia Duster (2010-)

Der Dacia Duster ist ein Sport Utility Vehicle (SUV) des rumänischen Automobilherstellers Dacia, das am 17. April 2010 auf den Markt kam. Das Fahrzeug ist auf der im Jahre 2004 konstruierten B0-Plattform aufgebaut, hat aber mit 2,67 Meter einen um vier Zentimeter verlängerten Radstand.

Kofferraumwanne Dacia Duster (4WD) ab 2010 Allrad

Von 1980 bis 1989 wurde der ARO 10 4×4 unter dem Namen Dacia Duster nach Großbritannien exportiert.

Als Marketing-Aktion war Alain Prost bei der Eisrennserie Trophée Andros im Dezember 2009 mit einer von Renault Sport stark modifizierten Rennversion des Dacia Duster an den Start gegangen. Nach insgesamt 13 Wertungsläufen schloss Prost die Rennsportserie am 30. Januar 2010 als Vizemeister ab.

Bei der Rallye Aicha des Gazelles, in der Wüste Marokkos, kam der Dacia Duster in der Kategorie Crossover mit den Fahrerinnen Dounia und Isabelle als erstes Auto in Ziel. Das baugleiche zweite Fahrzeug belegte mit den Fahrerinnen Nathalie und Dorothée den fünften Platz.

Das Fahrzeug ist mit ABS in der Version 8.1, elektronischer Bremskraftverteilung EBD und Bremsassistent BAS ausgestattet. Zusätzlich sind noch die Assistenzsysteme CSV und ASR für den Allradantrieb verbaut. Dabei stammt der Allradantrieb, jedoch ohne elektronische Differenzialsperren und Bergabfahrhilfe, vom Nissan Qashqai ab.

 

 

Für die passive Sicherheit stellt der Duster zwei Frontairbags, Dreipunkt-Gurte mit Lastenbegrenzer und je nach Version Seitenairbags sowie Kopf-Thorax-Airbags zur Verfügung. Die pyrotechnischen Gurtstraffer bieten ein vollständiges Rückhaltesystem.

Die elektronische Stabilitätskontrolle ESP ist beim Duster erstmals in einem Dacia erhältlich. Sie wird ausschließlich für das stärkste Modell dci110 FAP angeboten.

Ein Konzeptfahrzeug gleichen Namens wurde auf dem Genfer Auto-Salon 2009 von Renault Design Central Europe vorgestellt. Es war die erste Crossover-Vorstellung von Dacia und hatte mit der Serienversion weder technische noch optische Gemeinsamkeiten. Das Fahrzeug hatte eine Länge von 4,25 m, eine Höhe von 1,49 m, eine Breite von 1,64 m und einen Radstand von 2,80 m und war ca. 1300 kg schwer.

Das Fahrzeug vereinte die Klassen eines sportlichen Coupés mit einem Kombi. Dieses Ergebnis war die Zusammenarbeit von Renault Design Central Europe (Sitz in Bukarest) und Renault Design Technocentre (Sitz in Guyancourt).

Von Außen gab es eine breite Frontschürze mit 2 Lufteinlässen und Scheinwerfer, die über die Seite bis fast an die gegenläufig angeschlagenen Türen ging. Die Außenspiegel saßen direkt auf der Tür. Das Dach war komplett verglast und bot viel Licht im Innenraum. Dort bot sich durch ein neues Sitzkonzept 470 Liter Kofferraumvolumen, ließ man die hinteren Sitze unter die Vorderen gleiten, konnte der Kofferraum 2 m³ Volumen bereitstellen.

Die Motorisierung des Fahrzeugs übernahm ein 1.5 dCi-Common-Rail-Diesel mit 105 PS (77 kW) mit Partikelfilter und einem manuellen Sechsganggetriebe. Auf Grund der Karosseriegestaltung kam das Fahrzeug auf einen CW-Wert von 0.30. Der Gesamtverbrauch wurde mit 5,3 Litern/ 100 km angegeben, was einem Ausstoß von 139 g CO² entsprach. Der Antrieb konnte je nach Gelände auf 4x2 oder 4x4 gewählt werden.

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