Daihatsu (Daihatsu Motor Co., Ltd.)

Die Daihatsu Motor Co., Ltd. (jap. ダイハツ工業株式会社 Daihatsu Kōgyō Kabushiki-gaisha) ist ein japanischerAutomobilhersteller. 2006 wurden von Daihatsu 1.084.721 Fahrzeuge gebaut, womit das Unternehmen unter den japanischen Herstellern den siebten und international den 18. Platz belegt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1907 als Hatsudoki Seizo Company.[3] 1951 erfolgte die Umbenennung in Daihatsu. 1967 begann eine Geschäftspartnerschaft mit Toyota. Seit 1998 besitzt Toyota die Aktienmehrheit (51,2 Prozent).[4]

Daihatsu setzt vor allem auf den Bau kleiner Fahrzeuge und will sich auch in Zukunft ausschließlich auf dieses Marktsegment konzentrieren. Viele Daihatsu-Fahrzeuge zählen zur japanischen Kei-Car-Fahrzeugklasse.

Zum 31. Januar 2013 wurde der Neuwagenvertrieb in Europa eingestellt. 2010 waren in Europa noch 19.300 (2008: 57.700; 2009: 36.300)[5] und in Deutschland nur noch 5317 Fahrzeuge der Marke erstmals zugelassen worden. Im Jahr 2011 sanken die Neuzulassungen in Deutschland um 26 % auf 3932 Fahrzeuge.

Firma und Logo

Der Unternehmensname (Firma) Daihatsu leitet sich vom Ortsnamen Ōsaka, dem Unternehmensstandort, und der ursprünglichen Firma "Hatsudoki Seizo" ab. Die ersten Kanji des Ortsnamens Ōsaka (阪) und der Firma (動機製造 hatsudōki seizō, wörtlich: Motorproduktion) haben zusammengesetzt die Aussprache „Daihatsu“. Die japanische Schreibweise der Firma (ダイハツ) benutzt nicht die Kanji, sondern gibt die Firma phonetisch durch Katakana wieder.[4]

Das Daihatsu-Logo zeigt ein stilisiertes D in einer Ellipse.

Geschichte

Hatsudoki Seizo Co., Ltd.

Die Gründung der Hatsudoki Seizo Company, aus welcher später Daihatsu wurde, geht auf das Jahr 1907 zurück. Die Unternehmensgründer waren Professoren an der Universität Ōsaka,[6] der erste Präsident des Unternehmens war Kurokawa Iyokuma. Ursprünglich befasste sich die Hatsudoki Seizo Company mit der Entwicklung und dem Verkauf vonGasmotoren. Das erste Produkt des Unternehmens war ein 6-PS-Gasmotor, der im Dezember 1907 fertiggestellt wurde. 1914 entwickelte das Unternehmen einen 20-PS-Gasmotor.[7]

Später stellte die Hatsudoki Seizo Company die Produktion von Gasmotoren zugunsten des Dieselmotors ein. 1930 baute das Unternehmen sein erstes Fahrzeug, ein Dreirad-Nutzfahrzeug mit Benzinmotor, unter der Bezeichnung Typ HA. Ihm folgte 1933 ein Dreirad-Personenwagen, der Daihatsu GO. Im April 1937 baute die Hatsudoki Seizo Company schließlich das erste Fahrzeug mit vier Rädern, einen kleinen Lieferwagen mit der Typenbezeichnung FA.

1939 eröffnete die Hatsudoki Seizo Company ein Werk in Ikeda, in dem nach wie vor Fahrzeuge hergestellt werden. Infolge des Zweiten Weltkrieges kam es zu schweren Beschädigungen des Werkes.

Im Mai 1949 begann der Verkauf eines Dreirad-Nutzfahrzeugs mit 1000-cm³-Zweitaktmotor. Seit dem 14. Mai 1949 wird das Unternehmen an der Börse von Ōsaka gehandelt,[8]seit dem 16. Mai 1949 an der Tokioter Börse. Die Produktion belief sich 1949 auf 7000 Fahrzeuge.

Der erste Personenwagen, den die Hatsudoki Seizo Company nach dem Krieg produzierte, wurde ab 1951 angeboten. Hierbei handelte es sich wiederum um einen Dreirad-Wagen, das Modell Bee mit zwei Zylindern und 1000 cm³. Im Dezember 1951 benannte sich die Hatsudoki Seizo Company in Daihatsu Motor Company um. Die Produktion lag 1951 bei 12.000 Fahrzeugen.

Daihatsu Motor Co., Ltd.

Der ab 1957 hergestellte Midget (siehe auch Autorikscha) war bis 1972 in Produktion. Im November 1958 präsentierte Daihatsu ein neues Vierradfahrzeug, den Vesta, mit Viertaktmotor und 1000 cm³. 1958 wurden 38.000 Fahrzeuge gebaut.

Im November 1960 wurde in Japan der Hijet lanciert. 1963 baute Daihatsu ein kleines Nutzfahrzeug mit dem Namen Compagno Van. Diesem folgte im Februar 1964 ein kleiner Personenwagen mit dem Namen Compagno Berlina. 1964 wurden 170.000 Fahrzeuge produziert. 1965 begann Daihatsu mit der Entwicklung von Elektroautos, ein Jahr später wurde das erste Fahrzeug fertiggestellt. 1966 gewann der Prototyp P-3 den japanischen Grand Prix in seiner Klasse. Ab November 1966 wurde der Kleinwagen Fellow verkauft. Die Produktion lag 1966 bei 187.000 Fahrzeugen.

Im Februar 1967 wurde eine Teststrecke in Shiga fertiggestellt, im November ein Kooperationsvertrag mit Toyota geschlossen. Die Einführung des Daihatsu-Unternehmenslogos erfolgte im selben Jahr. Die Produktion belief sich 1967 auf 236.000 Fahrzeuge. 1968 gewann mit dem P-5 abermals ein Fahrzeug von Daihatsu den Grand Prix in seiner Klasse. Im Jahr 1970 belieferte Daihatsu dieWeltausstellung in Ōsaka mit 275 Elektrofahrzeugen, die dort als Taxis benutzt wurden. Ab April 1970 war der Fellow Max erhältlich. 1970 wurden 327.000 Fahrzeuge hergestellt.

Anfang der 1970er Jahre eröffnete Daihatsu drei neue Werke in Japan. 1973 führte Daihatsu in allen Werken die Fünftagewoche ein. Ab August 1974 wurde der Taft, das ersteAllradfahrzeug von Daihatsu, mit einem 958-cm³-Motor verkauft. Die Produktion lag 1974 bei 328.000 Fahrzeugen.

Das elektrische Dreirad Hallo BC war ab November 1975 erhältlich. Den Hijet 550 mit einem 550-cm³-Motor, sowie den Fellow Max 550, stellte Daihatsu 1976 vor. Der Charadewar ab November 1977 erhältlich und wurde im Januar 1978 in Japan zum Auto des Jahres 1977 gekürt. Die Produktion des Jahres 1977 belief sich auf 446.000 Fahrzeuge.

Im Juni 1979 wurde in Brüssel eine für Europa zuständige Niederlassung eröffnet. Im Dezember des Jahres nahm im Hafen von Kōbe das Exportzentrum von Daihatsu, das über eigene Verschiffungsanlagen verfügt, den Betrieb auf. 1979 wurden 546.000 Fahrzeuge gebaut. Seit 1980 wird der Mira, der außerhalb Japans als Cuore erhältlich ist, verkauft. 1981 gewann ein Charade die Rallye Monte Carlo in der Klasse bis 1000 cm³, im April 1982 folgte ein Klassensieg bei der Safari Rallye. 1982 lag die Produktion bei 603.000 Fahrzeugen.

Im Januar 1984 begann der Verkauf des Charade De Tomaso, der zusammen mit Nuova Innocenti in Italien entwickelt worden war. Im Dezember 1985 baute Daihatsu das insgesamt zehnmillionste Fahrzeug. Die Produktion des Jahres 1985 belief sich auf 729.000 Fahrzeuge.

1986 erfolgte mit der Gründung von Daihatsu America, Inc. der Einstieg in den amerikanischen Markt, 1992 zog sich das Unternehmen jedoch aufgrund mangelnden Erfolges wieder aus den Vereinigten Staaten zurück.[9] Die Gründung einer Abteilung für den Bau von Industriemotoren erfolgte ebenfalls 1986. Im Dezember 1988 wurde die Daihatsu Deutschland GmbH gegründet. 1988 wurden 834.000 Fahrzeuge gebaut.

Im April 1993 erzielte ein Charade abermals einen Klassensieg bei der Safari Rallye. Im November 1993 wurde das insgesamt siebentausendste Elektroauto verkauft, im Dezember des Jahres der insgesamt tausendste elektrisch betriebene Hijet Van. Die Produktion des Jahres 1993 lag bei 736.000 Fahrzeugen. Im Mai 1995 kam das ElektroautoMini Sway auf den Markt.

Toyota-Gruppe

Seit September 1998 besitzt Toyota die Aktienmehrheit an Daihatsu. Infolgedessen wurde Daihatsu Mitglied der Toyota-Gruppe. Im November 1998 wurde das insgesamt zwanzigmillionste Fahrzeug produziert.

Im Jahr 2002 entwickelte Daihatsu auf Grundlage von Nanotechnologie als weltweit erster Fahrzeughersteller einen selbstregenerierenden Katalysator, der durch die Regeneration von Palladium eine Verminderung des Wirkungsgrades über die Lebenszeit des Fahrzeugs verhindert und die benötigte Menge des Edelmetalls reduziert.

Daihatsu in Deutschland

·                    1977 Das Münchner Unternehmen Inthelco beginnt mit der Einfuhr von Daihatsu-Nutzfahrzeugen. Den Anfang macht der Geländewagen Taft, welcher in Deutschland unter dem Namen Wildcat verkauft wird.

·                    1979 Das Unternehmen Walter Hagen & Co. erhält einen Generalimporteursvertrag für Daihatsu-Pkw in Deutschland und führt als ersten Daihatsu das Modell Charade ein.

·                    1981 Das Modell Cuore wird in Deutschland erstmals vorgestellt.

·                    1982 Mit dem Charmant folgt ein weiteres Modell.

·                    1983 Walter Hagens Unternehmen importiert die zweite Generation des Charade.

·                    1984 Der Geländewagen Rocky (in Deutschland bis 1988 unter dem Namen Wildcat GL) löst das Urmodell ab.

·                    1985 Der Cuore der zweiten Generation erscheint.

·                    1986 Neues Hijet-Modell (Lieferwagen)

·                    1987 Daihatsu Charade der dritten Generation

·                    1989 Die Daihatsu Deutschland GmbH wird mit Unternehmenssitz in Tönisvorst gegründet. Das Modell Applause ersetzt den Charmant. Die Marke kommt in Deutschland auf einen Marktanteil von 0,5 Prozent.

·                    1990 Die dritte Generation des Cuore erscheint.

·                    1990 Verkaufsstart des Daihatsu Feroza (Geländewagen)

·                    1991 Daihatsu überspringt die 20.000-Einheiten-Schwelle mit 21.280 Neufahrzeugen; Einführung einer Garantie über drei Jahre oder 100.000 Kilometer auf alle Daihatsu-Pkw.

·                    1995 Die vierte Generation des Cuore erscheint.

·                    1997 Das Allrad-SUV Terios und der Minivan Gran Move werden nach Deutschland importiert.

·                    1998 Die Limousine Sirion kommt auf den Markt.

·                    1999 Daihatsu verkauft 16.345 Fahrzeuge in Deutschland; 10 Jahre Daihatsu Deutschland GmbH.

·                    2000 Daihatsu Österreich wird eine Niederlassung der Daihatsu Deutschland GmbH.

·                    2001 Die Kompaktraumlimousine YRV 1.3 und die Limousine Sirion 1.3 erscheinen.

·                    2002 Daihatsu Belgien wird Tochtergesellschaft der Daihatsu Deutschland GmbH; der YRV 1.0 kommt auf den Markt; optische Überarbeitung des Sirion.

·                    2004 Der Compact-Roadster Copen wird als Rechtslenker in Deutschland eingeführt.

·                    2005 Die zweite Generation des Sirion kommt auf den deutschen Markt.

·                    2006 Der Copen wird als Linkslenker in Deutschland eingeführt; die zweite Generation des Terios kommt auf den Markt; Markteinführung des Trevis und des Minivans Materia.

·                    2007 Am 15. September wird der neue Cuore eingeführt.

·                    2011 Am 13. Januar teilt Daihatsu mit, dass man sich bis zum 31. Januar 2013 als Anbieter von Neuwagen aus Europa zurückziehen werde.

·                    2011 Am 28. Mai bringt Daihatsu den neuen Charade auf den Markt. Baugleich mit dem Toyota Yaris

·                    2013 Am 31. Januar wird die Firmenzentrale in Tönisvorst geschlossen; die Schweizer Emil Frey Gruppe übernimmt die Ersatzteilversorgung bis mindestens 2028

Produktion

Produktion in Japan

Werk

Ort[10]

Inbetriebnahme

Erzeugnisse

Ikeda 1

Ikeda, Ōsaka

Mai 1939

verschiedene Komponenten

Ikeda 2

Ikeda, Ōsaka

Juni 1961

MoveCopenTerios KidEsseSonicaSirion/Boon/Toyota Passo/Subaru JustyMateria/Coo/Toyota bBDelta

Tada

Kawanishi, Hyōgo

März 1972

verschiedene Komponenten

Kyōto

Ōyamazaki, Kyōto

April 1973

ToyotaSucceedToyotaProboxToyotaSientaToyotaPorte

Shiga 1

Ryūō, Shiga

April 1974

Motoren, Getriebe, Leichtmetallgussteile etc.

Shiga 2

Ryūō, Shiga

Januar 1989

MoveMove LatteTantoTrevis/Mira Gino

Kagami

Ryūō, Shiga

Mai 2003

Industriemotoren (850 cm³ bis 3700 cm³)

Daihatsu Kyūshū 1

Nakatsu, Ōita

November 2004

Atrai WagonHijet CargoHijet TruckTerios/Bego/Toyota RushCuore/Mira

Daihatsu Kyūshū 2

Nakatsu, Ōita

Dezember 2007

Cuore/MiraMove Conte

Die Werke in Kyūshū werden von der Daihatsu Motor Kyushu Co., Ltd., einer hundertprozentigen Tochter der Daihatsu Motor Co., Ltd., betrieben.[11]

Der Daihatsu Altis, der dem Toyota Camry entspricht, wird im Tsutsumi-Werk von Toyota in Toyota, Aichi gebaut.[12]

Produktion in Übersee

Produktionsstandorte befinden sich in Indonesien (seit 1979), Malaysia (1994), Pakistan (2000), Venezuela (2001), Kolumbien (2005) und China (1984/2007).[4]

1979 nahm das erste von Daihatsu in Indonesien betriebene Werk die Arbeit auf. Im Jahr 1992 wurde ein neues Gemeinschaftsunternehmen, P. T. Astra Daihatsu Motor, gegründet, an dem Daihatsu mit 61,75 Prozent beteiligt ist. In Indonesien werden der Zebra (entspricht dem Hijet), Terios und Xenia produziert.

In Malaysia werden die Modelle Kancil (entspricht dem Cuore), Rusa (Hijet), Kenari (Move), Myvi (Sirion) und Viva (Cuore) gebaut. Die Produktion erfolgt im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Perodua.

Im März 2000 begann die Indus Motor Co., Ltd. mit der Produktion des Cuore in Pakistan.

Seit November 2001 wird der Terios von Toyota de Venezuela hergestellt. Toyota hält 90 Prozent des Unternehmens.[13]

Seit Februar 2005 wird der Delta in Kolumbien verkauft. Produziert wird er von der Sociedad de Fabricación de Automotores S. A., an der Toyota mit 28 Prozent beteiligt ist.

In Tianjin, China werden seit 1984 auf Grundlage eines Lizenzabkommens mit der Tianjin FAW Xiali Automobile Daihatsu-Fahrzeuge unter der Marke Xiali gebaut. Ab 1984 war derHijet erhältlich, später folgte der Charade, der in China in großer Stückzahl verkauft wurde.[14] Ein weiterer in China gefertigter Daihatsu-Lizenzbau ist der seit 2003 von der FAW Huali (Tianjin) Motor Co., Ltd. gebaute Dario Terios.

Die Marke Daihatsu ist in China seit 2007 vertreten. Seit Juni 2007 wird in China der Xenia angeboten, die Produktion erfolgt im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens FAW Daihatsu (Jilin) Body Parts Co., Ltd. in Jilin. Daihatsu ist mit 50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.[15]

In Italien wurde von 1992 bis 2002 der Hijet im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens mit Piaggio gebaut.[16] Der auf dem Hijet basierende Lizenzbau Piaggio Porter wird weiterhin von Piaggio hergestellt.

In Vietnam war Daihatsu seit 1995 mit dem Gemeinschaftsunternehmen Vietindo Daihatsu Automotive Corporation vertreten, an dem Daihatsu mit 26 Prozent beteiligt war. Aufgrund gesunkener Verkaufszahlen zog sich das Unternehmen jedoch 2007 aus dem vietnamesischen Markt zurück.[17] Die gefertigten Modelle waren der Citivan und Jumbo(beide auf dem Hijet basierend), sowie der Terios.

Weitere Lizenzbauten

·                    Bertone Freeclimber (Lizenzbau des Rocky von Bertone)

·                    Bertone Freeclimber II (Lizenzbau des Feroza von Bertone)

Modelle

Zeitleiste

Zeitleiste der Daihatsu-Modelle von 1950 bis heute

Typ

 

ab 1951 als "Daihatsu Motor Co., Ltd."

ab 1968 Zusammenarbeit mit Toyota

ab 1999 Teil der Toyota-Gruppe

50er

60er

70er

80er

90er

2000

2010

                     

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

Kleinstwagen /Microvan

 

Bee

 

Hijet (L35/L36)

 

 

 

Leeza
(L100)

Opti
(L200)

Opti
(L500)

 

Esse
(L235)

 

 

 

360 / Fellow (L37)

Fellow Max / Max Cuore
(L38 / L40)

Cuore
(L55)

Cuore/ Mira
(L80)

Cuore/ Mira
(L200)

Cuore/ Mira
(L500)

Cuore/ Mira
(L700)

Mira/ Charade
(L250)

Mira/ Cuore
(L275)

 

 

 

 

 

 

Mira Gino
(L701)

Mira Gino / Trevis
(L650)

Mira Cocoa (L675)

 

 

 

 

 

 

Naked (L750)

 

 

 

 

 

 

 

 

Move
(L600)

Move
(L900)

Move
(L150)

Move
(L175)

 

 

 

 

 

 

 

Move Latte
(L550)

Move Conte
(L575)

 

 

 

 

 

 

 

Max
(L950)

Sonica
(L405)

 

 

 

 

 

 

 

 

Tanto
(L350)

Tanto
(L375)

 

 

 

 

 

 

 

Tanto Exe
(L455)

 

Kleinwagen/Minivan

 

 

 

 

 

Sirion / Storia (M100)

Sirion / Boon (M300)[7]

Boon (M600)[7]

 

 

 

 

Charade (G10)

Charade (G11)

Charade (G100)

Charade (G200)

 

 

Charade (XP9)

 

 

Compagno / Berlina (F30)

Consorte[1]

 

 

 

YRV (M200)

Materia /Coo (M400)[8]

 

Kompaktwagen

 

 

 

Charmant[4]

Charmant[4]

 

Applause (A101)

 

 

 

Mittelklasse

 

 

 

 

 

Altis[5]

Altis[5]

Altis[5]

 

Van

 

 

 

 

 

Gran Move / Pyzar (G300)

Atrai7

Boon Luminas (M500)[10]

 

 

 

Delta Wagon[3]

Delta Wagon[3]

Delta Wagon[3]

Delta Wagon[3]

Xenia[6]

 

 

 

 

 

 

 

 

Luxio

 

Cabrio

 

 

Compagno Spider

 

 

 

Leeza Spider

 

 

Copen (L880)

 

SUV

 

 

 

 

 

Terios Kid (J111/J131)

 

 

 

 

 

 

Terios (J100/J122)

Terios / Be‣go (J200)[9]

 

Geländewagen

 

 

 

 

Feroza / Rocky SX / Sportrak (F300)

 

 

 

 

 

 

Taft / Wildcat (F10/F50)

Rocky / Rugger / Fourtrak (F70)

 

 

 

Kleintransporter/Minibus

 

Midget (DK/MP)

 

 

 

Midget (K100)

 

 

 

 

 

Hijet (S35/S36)

Hijet (S37)

Hijet (S38/S40)

Hijet (S65)

Hijet (S80)

Hijet (S100)

Hijet (S200)

 

 

 

 

Hijet (S60)

 

 

 

Hijet (S320)

 

 

 

 

 

Atrai (S65)

Atrai (S80)

Atrai (S120)

Atrai/Atrai7 (S220/S221)

Atrai (S320)

 

 

Vesta / V100 / V200

Delta 750[3]

Delta Van[3]

Derutaban[3]

 

Gran Max

 

 

 

Delta[2]

Delta[2]

Delta[2]

Delta[11]

 

 

 

·                     Baugleich, basiered auf oder gemeinsam entwickelt mit Toyota: [1] Toyota Publica, [2] Toyota Dyna, [3] Toyota LiteAce/TownAce, [4] Toyota Corolla, [5] Toyota Carmy, [6] Toyota Avanza, [7] Toyota Passo, [8] Toyota bB, [9] Toyota Rush, [10] Toyota Passo-Sette, [12] Toyota Yaris

·                     Basiered auf Hino: [11] Hino Dutro

 

Modellübersicht

Baureihe

Baubeginn

Bauende

Klasse

Anmerkung

Bild

Daihatsu Bee

1951

1952

Kleinstwagen

erster, dreirädriger Personenkraftwagen der Daihatsu Motor Co., Ltd.

Daihatsu bee.jpg

Daihatsu Fellow

1966

1970

Kleinstwagen

Vorgänger des Fellow Max und des Cuore

Daihatsu Fellow (L37).JPG

Daihatsu Fellow Max

1970

1980

Kleinstwagen

Nachfolger des Fellow und Vorgänger des Cuore; von 1977 bis 1980 als Max Cuore erhältlich

Daihatsu Fellow-Max Front-view.JPG

Daihatsu Leeza

1986

1993

Kleinstwagen

Vorgänger des Opti; zwischen 1991 und 1993 auch als Cabriolet Leeza Spider

Daihatsu Leeza.JPG

Daihatsu Opti

1992

2002

Kleinstwagen

Nachfolger des Leeza

1998 Daihatsu Opti 01.jpg

Daihatsu Naked

1999

2004

Kleinstwagen

 

Daihatsu Naked.jpg

Daihatsu Mira Gino

1999

2009

Kleinstwagen

der Daihatsu Trevis entspricht der zweiten Generation des Mira Gino

Daihatsu Mira Gino.jpg

Daihatsu Trevis

2004

2009

Kleinstwagen

entspricht der zweiten Generation des Mira Gino und basiert technisch auf dem Cuore;

Daihatsu Trevis vl green 2006 EMS.jpg

Daihatsu Mira

1980

heute

Kleinstwagen

in Europa als Cuore (UK Charade), in Indonesien als Ceria; früher auch als Domino; Nachfolger des Fellow Max

Daihatsu Mira2006.JPG

Daihatsu Esse

2005

heute

Kleinstwagen

wird ausschließlich in Japan verkauft

Daihatsu Esse 2006 Japan Yellow.jpg

Daihatsu Sonica

2006

heute

Kleinstwagen

 

Daihatsu Sonica.jpg

Daihatsu Mira Cocoa

2009

heute

Kleinstwagen

Nachfolger des Mira Gino

Daihatsu-miracocoa.jpg

Daihatsu Compagno

1963

1969

Kleinwagen

verschiedene Modelle, unter anderem Nutzfahrzeug Compagno Van, Personenwagen Compagno Berlina 800 und Cabriolet Compagno Spider

1965 Daihatsu Compagno-Spider 01.jpg

Daihatsu Consorte

1969

1977

Kleinwagen

Vorgänger des Charade

2ndPublica.jpg

Daihatsu Charade

1977

2000

Kleinwagen

Nachfolger des Consorte

Daihatsu Charade rear 20071212.jpg

Daihatsu Storia

1998

2004

Kleinwagen

Nachfolger des Charade, in Europa bis 2005 als Sirion I, in Asien auch als Toyota Duet gebaut

2002-2005 Daihatsu Sirion (M100RS) hatchback 01.jpg

Daihatsu Sirion

1998

heute

Kleinwagen

1. Generation entsprach Storia, 2. Generation entspricht dem Boon I

Daihatsu Sirion 2nd Gen.jpg

Daihatsu Boon

2004

heute

Kleinwagen

Nachfolger des Storia, nur in Asien, auch als Toyota Passo II und Subaru Justy IV

2nd Daihatsu Boon.jpg

Daihatsu Charade (Europa)

2011

2013

Kleinwagen

nur in Europa in Ländern mit Rechtsverkehr, Basis Toyota Yaris II

Daihatsu Charade 1.33 Basis (V) – Frontansicht, 21. Juni 2011, Ratingen.jpg

Daihatsu Charmant

1974

1987

Kompaktklasse

Vorgänger des Applause

Daihatsu Charmant 1987.jpg

Daihatsu Applause

1989

2000

Kompaktklasse

Nachfolger des Charmant

MHV Daihatsu Applause 01.jpg

Daihatsu Altis

2000

heute

Mittelklasse

entspricht dem Toyota Camry

DAIHATSU-ALTIS1.jpg

Daihatsu Taft

1974

1984

Geländewagen

Geländewagen ohne Hardtop, von 1980 bis 1984 auch als Toyota Blizzard

Daihatsu Taft.jpg

Daihatsu Wildcat

1974

1984

Geländewagen

Exportversion des Taft und erstes Modell von Daihatsu in Europa teilweise als Daihatsu Scat

Daihatsu Wildcat.jpg

Daihatsu Rugger

1984

1997

Geländewagen

Nachfolger des Wildcat und letzter echter Geländewagen von Daihatsu; von 1984 bis 1990 alsToyota Blizzard

F70.jpg

Daihatsu Rocky

1984

2002

Geländewagen

Exportversion des Rugger, in Großbritannien als Fourtrak

Daihatsu Rocky Gothenburg 02.jpg

Daihatsu Rocky

1989

1997

Geländewagen

USA u. Japan Rocky; Exportname für europ. Kontinent u. Südamerika:Feroza, GroßbritannienSportrak,

Daihatsu Rocky.JPG

Daihatsu Feroza

1989

1997

Geländewagen

Exportname für den: "Rocky" für europ. Kontinent, Südamerika; in USA als Rocky vermarktet, in Großbritannien als Sportrak

Daihatsu Rocky.JPG

Daihatsu Fellow Buggy

1970

1976

SUV

Buggy auf Basis des Fellow

1970 Daihatsu Fellow-Buggy 01.jpg

Daihatsu Terios

1997

heute

SUV

auch als Toyota Cami; in Indonesien als Daihatsu Taruna

Daihatsu Terios 2006 vr steel EMS.jpg

Daihatsu Terios Kid

1998

heute

SUV

deutlich kleinere Version des knapp vier Meter langen Terios

Terioskid.JPG

Daihatsu Be‣go

2006

heute

SUV

Nachfolger des Terios; in Europa weiter als Terios vermarktet; baugleich Toyota Rush; in Indonesien als Daihatsu Taruna

Daihatsu Be-go.jpg

Daihatsu Copen

2002

2010

Cabriolet

 

Daihatsu Copen.jpg

Daihatsu Max

2001

2005

Microvan

nur in Japan

Daihatsu MAX.jpg

Daihatsu Atrai

1981

heute

Microvan

Die für den Privatgebrauch bestimmte Version des Microvans heißt in Japan Atrai, die gewerbliche Version Hijet. In Deutschland war der Atrai bis 1993 unter dem Namen Hijeterhältlich.

Daihatsu ATRAI 5th generation.JPG

Daihatsu Move

1995

heute

Microvan

in Deutschland seit dem Jahr 2003 eingestellt.

2006 Daihatsu Move-Custom 01.jpg

Daihatsu Tanto

2003

heute

Microvan

nur in Japan

Daihatsu Tanto 01.jpg

Daihatsu Move Latte

2004

heute

Microvan

nur in Japan

Daihatsu Move Latte.JPG

Daihatsu Move Conte

2008

heute

Microvan

nur in Japan

Daihatsu Move Conte 01.JPG

Daihatsu YRV

2000

2005

Minivan

 

Daihatsu YRV.JPG

Daihatsu Atrai 7

2000

2004

Minivan

größere Variante des Atrai für sieben Personen; der Toyota Sparky basiert auf dem Atrai 7; auch als Extol

DaihaTsu Atrai7.JPG

Daihatsu Boon Luminas

2008

2012

Minivan

Nachfolger des Atrai 7 auf Basis des Boon für sieben Personen; auch als Toyota Passo

Daihatsu Boon Luminas rear.jpg

Daihatsu Coo

2006

heute

Minivan

in Europa als Materia; Basis für die zweite Generation des Toyota bB

Daihatsu Coo.jpg

Daihatsu Luxio

2009

heute

Minivan

nur in Indonesien erhältlich, basiert auf dem Gran Max

 

Daihatsu Gran Move

1996

2002

Kompaktvan

entspricht dem Pyzar

Daihatsu Gran Move.jpg

Daihatsu Pyzar

1996

2002

Kompaktvan

entspricht dem Gran Move

1998 Daihatsu Pyzar 01.jpg

Daihatsu Xenia

2003

heute

Kompaktvan

entspricht dem Toyota Avanza; nur in Asien erhältlich

Toyota Avanza.jpg

Daihatsu Delta Wagon

1976

2001

Van

entsprach dem jeweiligen Toyota Townace

3rd generation Toyota Townace.jpg

Daihatsu Midget

1957

1972

Nutzfahrzeug

 

DAIHATSU-MIDGET-DA5-01.jpg

Daihatsu Vesta

1958

1970

Nutzfahrzeug

durch den Delta abgelöst

 

Daihatsu Hiline

1962

1971

Nutzfahrzeug

 

 

Daihatsu Delta 750

1971

1982

Nutzfahrzeug

entsprach Toyota Liteace I+II

Toyota Liteace Truck 201.JPG

Daihatsu Delta Van

1982

1996

Nutzfahrzeug

entsprach Toyota Liteace III+IV

1992-1996 Toyota TownAce (YR39RV) van (2011-04-28) 02.jpg

Daihatsu Derutaban

1996

2001

Nutzfahrzeug

entsprach Toyota Liteace V

1997-1999 Toyota TownAce (KR42R) van 01.jpg

Daihatsu Delta

1970

2003

Nutzfahrzeug

entsprach dem Toyota Dyna

DynaWU340LT.jpg

Daihatsu Midget II

1996

2003

Nutzfahrzeug

 

Daihatsu Midget II 01.jpg

Daihatsu Zebra

2001

2008

Nutzfahrzeug

auf Basis des Hijet in Indonesien gebaut für Asien außerhalb Japan und China

Daihatsu Zebra boxvan.jpg

Daihatsu Gran Max

2007

heute

Nutzfahrzeug

Nachfolger des Zebra nicht in Japan erhältlich; dort als Toyota Townace / Liteace

DaihatsuGranMaxDLiPU.jpg

Daihatsu Hijet

1960

heute

Nutzfahrzeug

Er wird als Truck und Van angeboten. Es gibt auch eine größere Variante als Jumbo/ Grand Hijet

DaihatsuHijet123.jpg

Studien

·                    1973

·                                Daihatsu BCX-III

·                    1987

·                                Daihatsu TA-X80

·                                Daihatsu Urban Buggy

·                    1991

·                                Daihatsu X-021

·                    1997

·                                Daihatsu FR-X

·                    1999

·                                Daihatsu EZ-U

·                                Daihatsu Kopen (Konzept des Copen)

·                                Daihatsu Micros-3l

·                                Daihatsu SP-4

·                    2001

·                                Daihatsu FF Ultra Space

·                                Daihatsu Muse

·                                Daihatsu U4B • Urban 4x4 Buggy

·                                Daihatsu UFE • Ultra Fuel Economy

·                    2003

·                                Daihatsu ai • Attractive & Intelligent

·                                Daihatsu D-Bone

·                                Daihatsu Tanto (Konzept des Tanto)

·                                Daihatsu UFE-II • Ultra Fuel Economy

·                                Daihatsu XL-C • Excellent Compact (Konzept des Trevis)

·                    2005

·                                Daihatsu Costa

·                                Daihatsu D-Compact 4X4 (Konzept des Terios)

·                                Daihatsu HVS • Hybrid Vehicle Sports

·                                Daihatsu SK-Tourer

·                                Daihatsu UFE-III • Ultra Fuel Economy

·                    2007

·                                Daihatsu HSC • Heart & Smile Concept

·                                Daihatsu Mud Master-C • Mud Master-Concept

·                                Daihatsu OFC-1 • Open Future Concept-1 (möglicher Copen-Nachfolger)

Literatur

·                    Bernd-Wilfried Kießler: Daihatsu Automobile. Erfahrung für die Zukunft. 2. Auflage. B. Kießler, Leinfelden-Echterdingen 2004, ISBN 3-00-013508-1.

·                    Daihatsu Deutschland GmbH (Hrsg.): Daihatsu 100. Team Werbelabel, Ingolf Gottstein, 2007 (Bildband zur Modell- und Unternehmensgeschichte).