Daihatsu Altis (2000-)

 

11Der Altis ist eine Mittelklasselimousine der japanischen Marke Daihatsu. Das Modell entstand als Schwestermodell des Toyota Camry und wird seit der Markteinführung im Jahre 2000 nur auf dem japanischen Heimatmarkt angeboten. Der Altis der ersten und zweiten Generation ist eine Rarität und wurde nur auf Bestellung gebaut. Je Monat wurden lediglich zehn Einheiten gefertigt. Damit ist der Altis ein extremes Beispiel des Badge-Engineering. Montiert wird der Daihatsu Altis im Toyota-Werk Tsutsumi, das sich in der Toyota-Stadt befindet.

 

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Die erste Generation (intern: SXV20) des Altis kam im März 2000 auf den Markt. Die Karosserie war weitgehend baugleich mit dem des Toyota Camry. Das Interior hingegen wurde zielgerichtet umgestaltet, um Bankern, Firmenkunden, Staatspersönlichkeiten und anderen hohe Persönlichkeiten anzusprechen. Der Altis rangiert eine Etage höher als sein Toyota-Schwestermodell. In Betracht dessen entschied sich Daihatsu, den Altis lediglich nach Bestellung zu bauen und nicht als Großserienmodell auf den Markt zu werfen. Eine ursprüngliche Idee, den Altis weltweit anzubieten, wurde von der Toyota Motor Corporation bereits im vornherein verworfen.

Bei der allerersten Altis-Generation kam ein 2,5-Liter-Ottomotor mit einer Leistung von 96 kW (131 PS) aus der Serie SXV20 (5S-FE) zum Einsatz. Dieser wurde lediglich im Altis eingebaut. Für andere Modelle war dieser Motor nicht bestellbar.

Nach 1½ Jahren Bauzeit der ersten Altis-Generation wurde das Modell im September 2001 gleichzeitig mit dem Camry durch eine neue Generation ersetzt. Es wurden bis dahin 180 Einheiten des Altis SXV20 gebaut.

Die zweite Generation (intern: SXV30) des Altis kam im September 2001 auf den Markt. Auch hier behielt man die Idee bei den Altis über dem Toyota Camry rangieren zu lassen. Mit einem neu gestalteten Interior ließen sich jetzt alle möglichen Extras einbauen und versprach den Kunden einen noch höheren Komfort.

Als Motorisierung kamen beim neuen Modell 2AZ-FE-Motoren zum Einsatz. So standen nun sechs verschiedene Motorenvarianten zur Auswahl. Die Standardversion hatte lediglich den 117 kW (159 PS) starken Motor. Die nächsten drei höheren Versionen konnten mit zwei unterschiedlichen 118 kW (160 PS) starken oder einem 120 kW (163 PS) starken VVT-i-Motor bestellt werden. Die Spitzenversion gab es hingegen wahlweise mit einem 123 kW (167 PS) oder einem 125 kW (170 PS) starken Motor.

Im Juli 2004 wurde der Altis kleinen Änderungen im Interior und Exterior unterzogen. Die Modellserie bis dahin hat man dann schließlich unter dem Code 5-GEN eingestuft. Die danach gefertigten Einheiten hingegen laufen unter dem Code 7-GEN.

Vom Altis SXV30 wurden bis zum Generationswechsel im Januar 2006 insgesamt 410 Einheiten gebaut.
 

Die dritte Generation (intern: SXV40) des Altis kam im Januar 2006 auf den Markt und ist seither die aktuelle Modellgeneration.

Grundlegende Änderungen gab es nur im Design sowie in der leichten Abänderung der Maße. Zusammen mit einigen Modellen aus dem Toyota-Konzern wurde der Daihatsu Altis einer Abänderung seiner Proportionen unterzogen. Dies sorgte dafür, dass das Modell länger, breiter und auch schwerer wurde als das Schwestermodell. In diesem Zug mussten aber auch das Interior an diese neue Gegebenheit angepasst werden und wurde so nochmals einer leichten Stiländerung unterzogen. Hier entstand dadurch sogar eine Auswahl des Dekors. So kann sich der Käufer zwischen Grau-Beige, Silber, rot, braun, Holzdekor (nur in der Spitzenversion) und gar Silberauslage das für ihn passendste aussuchen.

Bei der Motorisierung blieb die Motorenauswahl aus der 2AZ-FE-Serie weitestgehend erhalten. Lediglich beim Topmodell wurde die 125-kW-Version gestrichen, sodass diese nur noch mit dem 123-kW-Motor ausgeliefert wird.

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