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Kategorie: DKW 3=6 (F93/F94)

DKW 3=6 (F93 / F94) 

 

Im September 1955 wurde von der Auto Union Der Große DKW 3=6 Typ F93 als Nachfolger des DKW F91 Sonderklasse vorgestellt.

 

Dkw 3=6

 

Der F93 unterscheidet sich vom F91 durch einen stärkeren Motor (38 PS bei 4200/min), eine um 10 cm verbreiterte Karosserie, eine gleichmäßig gewölbte Windschutzscheibe und einen chromgefassten, ovalen Kühlergrill. Seinen Namen verdankt der 3=6 einem Vergleich eines Dreizylinder-Zweitakters mit einem Sechszylinder-Viertakter: pro Kurbelwellenumdrehungen gibt es in beiden Auslegungen die gleiche Anzahl Arbeitstakte. In der Werbung hieß es: „Dreizylinder-Zweitakt – das bedeutet drei Kraftimpulse pro Kurbelwellen-Umdrehung, genau wie beim Sechszylinder-Viertakter. Daher 3 = 6!“

 

Im Februar 1957 wurde das Modell überarbeitet und als Typ F94 bezeichnet. Es war nun auch ein Kombi Universal erhältlich. Der Motor leistete nun 40 PS und der Kühlergrill bekam ein feinmaschiges Gitter. Ab September 1957 wurde er mit vorn angeschlagenen Türen ausgeliefert und war gegen Aufpreis auch mit dem Kupplungsautomat Saxomat lieferbar. Die Übernahme der Auto Union durch Daimler-Benz machte sich auch bei den Bezeichnungen bemerkbar. So wurden die Fahrzeuge ab Mitte 1958 als DKW 900 vermarktet, bevor sie vom Auto Union 1000 abgelöst wurden.

 

 

Von September 1955 bis Juli 1959 wurden insgesamt 137.800 Fahrzeuge gebaut, darunter 19.531 Kombis. Von den bei Karmann gebauten zwei- und viersitzigen Cabriolets wurden 667 Exemplare gefertigt.

Auf Basis des DKW-Fahrgestells des großen DKW 3=6 entstand bei Dannenhauer & Stauss in Stuttgart der DKW Monza.

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