DKW F11 (1959-1966) / F12 (1962-1966) / F12 Cabrio (1962-1966)

 

DKW F11 und DKW F12 waren Kleinwagen des Automobilherstellers Auto Union.

 

gefahren und geprüft. H. 42. DKW F 11/12

 

Der DKW F12 löste im Januar 1963 den DKW Junior ab. Er war im Grunde ein weiterentwickelter Junior de Luxe.

Angetrieben wird der F12 von einem Dreizylinder-Zweitaktmotor mit 889 cm³ Hubraum, 40 PS und Frischölautomatik, der den nun mit innenliegenden Scheibenbremsen ausgestatteten Wagen knapp 125 km/h schnell macht. Das Fahrwerks- und Rahmenkonzept wurde vom Junior übernommen und um einen Querstabilisator an der Vorderachse erweitert. Ab Februar 1965 wurde die höherverdichtende 45-PS-Variante des 900er Motors eingebaut, was die Fahrleistungen geringfügig steigerte.

Der DKW F12 Roadster, ein Cabriolet mit dem 45-PS-Triebwerk, wurde im September 1963 vorgestellt und von Anfang 1964 bis Anfang 1965 in einer kleinen Serie produziert.

 

 

DKW F11. Der gleichzeitig mit dem DKW F102 im August 1963 vorgestellte Wagen war eine vereinfachte Ausführung des DKW F12 mit dessen Karosserie, aber technisch ein einfacher Junior de Luxe mit einem 34 PS starken Triebwerk mit 796 cm³ Hubraum. Bis zum Juni 1965 wurde der F11 angeboten.

Die Auto Union stellte die Produktion von Zweitakt-DKWs mit der Übernahme durch Volkswagen im Jahre 1965 endgültig ein. Durch den zu geringen Markterfolg der als überholt geltenden Zweitaktmotoren war das Unternehmen an den Rand der Insolvenz geraten.

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