Ferrari F430 (2005-2009) / F430 Spider (2005-2009)

Der Ferrari F430 ist ein Sportwagenmodell des italienischen Herstellers Ferrari. Der F430 war bis zur Vorstellung des Ferrari California das Ferrari-Einstiegsmodell und ist der Nachfolger des erfolgreichen Ferrari 360 Modena, des bisher meistverkauften Ferrari-Modells.

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Der V8-Mittelmotor liefert eine Leistung von 360 kW (490 PS), was bei entsprechender Fahrwerks- und Getriebeeinstellung eine Beschleunigung von 0-100 km/h in rund 4 s ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 311 km/h.

Er ist neben dem 2008 erschienenen California der einzige aktuell gebaute Ferrari mit V8-Motor; alle anderen Modelle haben 12 Zylinder. Zudem verfügt er als erstes Serienfahrzeug von Ferrari über ein elektronisch gesteuertes Differenzial „E-Diff“. Mittels eines am Lenkrad befindlichen Schalters („Manettino“ genannt; nach [italienisch] manetto: Handschalter) kann u. a. die Feinabstimmung des Fahrwerks durchgeführt werden.

F430 Spider

Ebenso ist eine offene Variante namens F430 Spider erhältlich. Diese verfügt über den gleichen V8-Mittelmotor wie das Coupé. Ebenso ist der Spider um zwei Zentimeter höher, und wiegt circa 70 kg mehr als die Coupéversion.
 

430 Scuderia

Der 430 Scuderia, Ferrari verzichtet hier auf das F, auf Basis des Ferrari F430 ist direkter Konkurrent des Porsche 911 GT3 RS und des Lamborghini Gallardo Superleggera entstanden. Er wurde auf der IAA 2007 vorgestellt, und ist die Straßenversion des F430 Challenge. Im direkten Vergleich mit der Serienversion ist er um 100 kg leichter, das entspricht einem Gewicht von 1250 kg nach DIN-Norm. Zudem verfügt er über eine Maximalleistung von 375 kW (510 PS), was eine Mehrleistung von 15 kW (20 PS) gegenüber der normalen Coupévariante bedeutet. Zusätzlich ist der Scuderia der erste Ferrari, der mit dem neuen F1-Superfast-II-Getriebe/Schaltung ausgestattet ist, welches Schaltzeiten von weniger als 60 ms erlaubt (zum Vergleich: Ferrari Enzo: 110 ms). Weiterhin fährt der Scuderia im Vergleich zum regulären F430 auf breiteren, speziell für diesen Wagen entwickelten Reifen (Vorderachse: 235/35 ZR19, Hinterachse 285/35 ZR19). Die Beschleunigung von 0-100 km/h erfolgt dadurch in unter 3,6 Sekunden (orig. Werksangabe Ferrari).

Vom Scuderia wird als Abschluss der 430-Baureihe noch eine auf 499 Exemplare limitierte offene Spider-Version erscheinen (genaue Bezeichnung: Ferrari Scuderia Spider 16M), nach Deutschland wurden hiervon etwa 10% verkauft.

 

 

F430 Challenge

Die Rennversion des F430 für den Ferrari Markenpokal heißt F430 Challenge und wurde auf der IAA 2005 vorgestellt. Durch Gewichtsreduzierung in allen Bereichen wiegt das Fahrzeug 1.225 kg, besitzt jedoch keine Straßenzulassung.

Für den Motorsportbetrieb werden verschiedene GT-Variante des F430 angeboten. Zunächst überarbeitete Michelotto das Fahrzeug, dazu wurde die Aerodynamik gemäß des FIA-GT2-Reglement und der Motor für den Rennbetrieb weiterentwickelt. Die ersten Testfahrten erfolgten im Oktober 2005; im folgenden Jahr wurden erste Varianten für 420.000 Euro angeboten. Das Fahrzeug wurde von Michelotto im folgenden Jahr weiter entwickelt und 2007 als Evolutionsmodell mit dem Namen 430 GTC angeboten.

Parallel dazu schrieb die FIA für 2006 eine europäische GT-Meisterschaft aus. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit dem Organisator SRO ein neues Regelwerk entwickelt. Für die GT3 getaufte Klasse modifizierte Ferrari ihr bereits vorgestelltes Challenge-Modell. Der erste Einsatz erfolgte 2006 mit dem monegassichen Kundenteam JMB. 2009 wurde dann ein weiteres GT3-Fahrzeug auf Basis des F430 homologiert, die Basis des Wagens ist nun jedoch der 430 Scuderia. Das erste Rennen des neuen Fahrzeugs betritt Kessel Racing auf dem Silverstone Circuit im Mai 2009.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ferrari F430 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.