Fiat (Marke)

Fiat ist die angestammte Marke des Fiat S.p.A. und das Akronym von Fabbrica Italiana Automobili Torino („Italienische Automobilfabrik Turin“). Unter dieser Marke vertreibt der Konzern nur noch Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge(Fiat Professional), wogegen beispielsweise Fiat Industrial andere Marken nutzt. Die Hauptmärkte der Marke Fiat sind Europa,Südamerika, Ozeanien, Nordamerika (ohne USA) sowie Indien und China.

Geschichte

Gegründet wurde die Firma Fiat am 11. Juli 1899 von neun Gründungsmitgliedern: Roberto Biscaretti di Ruffia, Carlo Racca, Emanuele Cacherano di Bricherasio, Michele Ceriano, Cesare Goria Gatti, Lodovico Scarfiotti, Alfonso Ferrero di Ventimiglia, Luigi Damevino und unter ihnen Giovanni Agnelli senior, der Großvater von Giovanni Agnelli. Das erste Modell war der 3 1/2 HP, von dem von 1899 bis 1900 zirka 20 Exemplare hergestellt wurden. 1900 wurde daraus der 6/8 HP abgeleitet, aus dem 1901 der 8 HP hervorging. Im Jahre 1903 kam der 12 HP auf den Markt. Im selben Jahr begannen nach den Exporten nach Frankreich und England auch die in die USA, und die Jahresproduktion betrug 134 Exemplare.

Im Jahre 1905 übernahm Fiat die Ansaldi-Werke, gründete Fiat-Ansaldi, aus der schließlich die Brevetti-Fiat-Gesellschaft hervorging. Von 1905 bis 1912 wurde das Modell Brevetti, ein Landaulet mit 3 Litern Hubraum und 20 PS, 1600 mal gebaut. Während in Europa damals der Automobilsport gegenüber der Luftfahrt zurücktreten musste, blieb dieser neue Sport in den USA weiterhin sehr populär. 1911 startete Fiat deshalb mit drei neu entwickelten S 74 beim Großen Preis von Amerika. Der Vierzylinder Doppelblockmotor von über 14 Litern Hubraum entwickelte 190 PS. Die roten Fiats beherrschten das Rennen.

1912 begann mit der Produktion des Zero die Großserienproduktion. Der Zero war eine Voiturette, also ein Kleinwagen unter 2 Liter Hubraum, von dem mehr als 2000 Exemplare in den Karosserieformen Torpedo und Spider hergestellt wurden. 1914 wurde für den GP von Frankreich der S 57/14 entwickelt, der bei 4,5 Liter Hubraum 135 PS entwickelte und noch bis 1921 Erfolge bei Autorennen erzielte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ab 1919 mit dem Modell 501 die Rationalisierung der Produktion durch Normierung vorangetrieben: Die Menge der Stahlrohre wurde um 70 % reduziert, aus über 1000 verschiedenen Metallrohrtypen wurden 36 und mehrere hundert Kugellager wurden auf 52 herabgesetzt. Sowohl Produktion als auch Transport und Lagerhaltung wurden vereinfacht. Der 501 wurde als Limousine, Spider und Torpedo hergestellt und leistete bei 1500 cm³ 23 PS. Bis Ende 1926 wurde er 45.000 mal gebaut. Er stellte einen Exporterfolg dar und erzielte in seiner Sportversion ab 1920 auch Erfolge bei Sportrennen.

Riesige Auswahl an gebrauchten Fiat

Mit dem Modell 801 erzielte Fiat damals auch Erfolge bei Grand-Prix-Rennen. 1922 wurde der Superfiat vorgestellt, der mit 12 Zylindern, 6800 cm³ Hubraum und sechs Sitzen in den Karosserieformen Torpedo oder Dorsay-Torpedo hergestellt wurde. Im selben Jahr wurde das Autodrom von Monza eingeweiht, zu dem Fiat den Rennwagen 804 entwickelte. Er entsprach der neuen Zweiliter-Rennformel, und gewann mit seinem 6-Zylinder-Motor den GP von Frankreich und den GP von Italien. 1923 wurde daraus der Fiat 805 mit aufgeladenem 8-Zylinder-Motor. 1924 erzielte Ernest Eldridge mit dem Fiat Mefistofele, einem umgebauten Fiat SB4 aus dem Jahre 1908 den absoluten Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge mit 234,980 km/h.

Ab 1925 führte Fiat bei seinem neuen Modell 509 eine weitere Neuerung ein, die den Verkauf und damit die Massenmobilisierung weiter steigern sollte: den Kreditverkauf. Gleichzeitig war der 509 mit nur 1 Liter Hubraum der kleinste Wagen, den Fiat bis dato baute. Es gab ihn als Torpedo, Spider, Cabrio und Limousine. 1927 wurde beim GP von Monza der 806 vorgestellt. Er galt als avantgardistisches Fahrzeug, das mit 12 Zylindern und Kompressor bei 1500 cm³ 187 PS bei 8500/min leistete und sofort den GP von Monza gewann. Danach zog sich Fiat vom Automobilsport zurück, da man sich auf die Produktion von Massenfahrzeugen konzentrieren wollte.

Demgemäß erreichte Fiat 1932 die Rekordproduktion von 22.122 Einheiten, von denen 6578 exportiert wurden. Gleichzeitig wurde der Fiat 508 Balilla vorgestellt, der sich später als größter Massenerfolg herausstellen sollte, den Fiat bis dato auf den Markt gebracht hatte. Aus ihm entwickelte sich später der Fiat 1100, der bis zur Vorstellung des Fiat 128 1969 hergestellt wurde. Er war der gefeierte Wagen für das Volk, „ein Präsent von Fiat an die Italiener“, gebaut als Limousine, Torpedo und Spider, mit anfangs 995 cm³ und einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Seine Sportversion wurde noch in den 1960er Jahren als SIATA Spring hergestellt und verkauft.

Anfangs der dreißiger Jahre fand eine Revolution im Karosseriedesign statt. Der Fiat 1500 des Jahres 1935 war das erste Fiat-Modell dieser Entwicklung. Er wurde begeistert als Vertreter moderner Zeiten begrüßt, war 446 cm lang, leistete bei 1493 cm³ 45 PS, fuhr 115 km/h schnell und verbrauchte 12 Liter. 1936 folgte ihm der revolutionäre 500, Topolino genannt, dessen Stammbaum bis 1916 zurückreichte, ohne dass je eine Serienproduktion daraus wurde, 1937 folgte die Neuauflage des völlig neu konzipierten Balillas, und 1949 wurde der neue 500C auf den Markt geschickt. 1950 erschien der vollkommen neue Fiat 1400 als Limousine und Cabrio, 1952 der große Bruder Fiat 1900 als Limousine und Coupé. Mit dem Fiat Turbina testete man 1954 den Einsatz von Gasturbinen im Fahrzeugbau.

Der Fiat 850 wurde zu einem riesigen Verkaufserfolg als Limousine, Coupé oder als offener Spider. Überhaupt waren die 1960er Jahre die Erfolgsjahre des Fiat-Konzerns: Man erwarb 1966 eine Beteiligung an Ferrari, die sich auch bei der Marke Fiat am JubiläumssportmodellFiat Dino Coupé und Spider zeigte.

Mit den neuen Modellen 128 und 127 hatte man für 1969 und 1971 Europas Autos des Jahres entwickelt und trotz sich abzeichnender Qualitätsprobleme große Verkaufserfolge. Außerdem erwies sich der 124 seit 1966 als großer Verkaufserfolg. Neben der Produktion in Italien wurde er damals in Lizenz als Murat bei den Tofaş Werken in der Türkei, als Lada 1200 in der Sowjetunion und als Seat 124 bzw. 1430 in Spanien hergestellt.

Daneben baute man Produktionen in Argentinien und Brasilien auf, dazu den Fiat 126 und den Polski Fiat 1500 in Lizenz in Polen. Außerdem beschloss man Kooperationen mit Peugeot, mit Saab, mit Alfa Romeo und Ferrari.

Neben den Großserienmodellen entwickelte man zum hundertjährigen Jubiläum ab 1966 Sondermodelle wie das Fiat Dino Coupé und Spider, 124 Sport Coupé und Sport Spider sowie nicht zuletzt den großen 130 als Limousine und Coupé.

Zu Beginn der 1970er Jahre produzierte und verkaufte man sowohl weltweit als auch in Europa mehr Automobile als VW und war damit nach diesen Kriterien der größte Automobilkonzern in Europa. Dies stellte man auch in den USA in der Werbung mit dem Slogan „the biggest selling car in europe“ deutlich heraus. Aufgrund der umfangreichen Produktpalette, die so kein anderer Hersteller anbieten konnte, machte man mit dem Slogan Werbung: „Fiat – jede Größe, jede Leistung, von 18 bis 180 PS“.

Ab Mitte der 1970er Jahre wurde die Konkurrenz besonders auf den europäischen Märkten immer härter, und die damals breite Modellpalette des Herstellers geriet in Bedrängnis. Auf den großen Märkten wie Frankreich und Deutschland standen nationale Alternativen zur Verfügung, wo vorher auf Fiat zurückgegriffen wurde. Schon der 132 konnte den 125 nicht ersetzen, noch weniger der 131 Mirafiori den 124. Der Ritmo reichte in der Kompaktklasse nicht an den Erfolg des 128 heran.

Am 23. September 1986 verkaufte Libyen seinen Anteil von 15 Prozent an Fiat an die Familie Agnelli und an die Deutsche Bank.

In den 1980er Jahren produzierte Fiat zahlreiche Meilensteine des Automobildesigns, angeführt vom minimalistischen Panda, der mit dem Werbespruch „Die tolle Kiste“ vermarktet wurde. Eine Allradvariante wurde bei Steyr-Puch in Österreich gebaut. Es folgten der Uno, welcher ebenfalls von Giugiaro entworfen worden war und der nicht minder erfolgreiche Tipo. Wenngleich die Wagen eine gute Rostvorsorge hatten, wurde den Modellen häufig das Image der Rostlaube angedichtet. Fiat führte als erster Hersteller 1988 mit dem 1,9 TD i.d. im Croma einen Dieseldirekteinspritzmotor bei PKW ein. Fiat selbst vermarktete dies nie als Innovation, selbst als andere Hersteller Mitte der 1990er Jahre folgten.

In den 1990er Jahren wurde der Fiat Marea als erstes Fahrzeug mit Common-Rail-Dieselmotor überhaupt vorgestellt, erneut wurde diese Innovation innerhalb weniger Jahre bei vielen Marken zum Standard. Der Punto ersetzte den Uno und der Seicento den Cinquecento. Zu jener Zeit war es bei Fiat üblich, dass kein Modell den Namen des Vorgänger erhielt, so erfolgreich das Modell auch gewesen war.

1993 waren mehrere Vorstandsmitglieder von Fiat in einen Korruptionsskandal verwickelt.[1]

Der Tempra sowie die Nachfolger Bravo/Brava und Marea waren nur mäßig erfolgreich. In Nischen behaupteten sich der Multipla und dieBarchetta. Ein großer Erfolg gelang mit der Neueinführung des Fiat 500 und des Fiat Panda. Der Fiat Doblò wird auch von Opel als Opel Combo D angeboten. Der Fiat 500e (electric) wurde im April 2013 vorgestellt; Fiat rechnet mit einem Verlust von 10.000 USD pro Auto.[2]

Fiat in Deutschland

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden Fiat-Fahrzeuge nach Deutschland exportiert. Aufgrund des Erfolgs gründete Fiat am 5. Mai 1922 die Tochtergesellschaft Deutsche Fiat Automobil-Verkaufs-Aktiengesellschaft. Sitz der Gesellschaft war für viele Jahre Berlin, ab 1929 wurde durch Übernahme des Heilbronner-NSU-Werks auch Fahrzeuge in Deutschland gebaut, dorthin wurde auch der Sitz von Fiat Deutschland verlegt. Die alte NSU existierte weiter, zur Abgrenzung wurde das Fahrzeugwerk fortan NSU-Fiat genannt. 1958 stellte die alte NSU jedoch erneut Fahrzeuge her, und prozessierte erfolgreich gegen Fiat zwecks Unterbindung der Verwendung des Namens NSU. Fiat vermarktete fortan die Fahrzeuge aus dem Heilbronner Werk unter dem Namen Neckar, als die Etablierung dieser neuen Marke nicht langfristig gelang wurde die Produktion auf Fiat-Fahrzeuge umgestellt, und 1973 ganz aufgegeben. Jedoch blieben wichtige Abteilungen von Fiat in Heilbronn bis heute präsent, erst 2007 wurde die Deutschlandniederlassung nach Frankfurt verlegt.[3]

PKW-Neuzulassungen in Deutschland

Jahr

Einheiten

Marktanteil

2012

72.755

2,40 %

2011

80.125

2,50 %

2010

78.190

2,68 %

2009

163.953

4,31 %

2008

88.111

2,85 %

2007

73.799

2,34 %

2006

78.072

2,25 %

2005

60.112

1,80 %

2004

63.819

1,95 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA)

Gegenwart

Traditionell kooperiert Fiat mit PSA, eine Kooperation mit Ford die in letzter Konsequenz eine Unabhängigkeit des Fiat-Konzerns beendet hätte, wurde weitestgehend beendet. Kooperationen existieren weiterhin mit Tata Motors und mit General Motors (Opel). Für das Schlussquartal 2005 konnte die Autosparte des Konzerns erstmals seit viereinviertel Jahren wieder einen Betriebsgewinn verbuchen. Auch der Absatz der neuen Modelle entwickelt sich vielversprechend. So war der Grande Punto im ersten Quartal 2006 der meistverkaufte Pkw Europas. Außerdem erhielt Fiat für den Sedici 7000 Vorbestellungen innerhalb der ersten 10 Tage, somit verkaufte Fiat auf einen Schlag 2/3 der vorgesehenen 10.000 Einheiten bis Ende 2006. Für den neuen Fiat Bravo (Typ 198) waren 70.000 Einheiten bis Ende Februar 2008 zum Verkauf geplant, im August 2007 wurden jedoch schon über 80.000 verkauft. Der neue Fiat 500 übertraf jegliche Erwartungen, die in das Bestellaufkommen gesetzt wurden. Experten deuten dies als „Zeichen eines Turnarounds“ und als „geglückte Sanierung“.

2006 eröffnete Fiat seine neue Marken- und Erlebniswelt Mirafiori Motor Village.

Die Regierung Serbiens und Vertreter des italienischen Automobilkonzerns Fiat haben am 29. September 2008 einen Joint-Venture-Vertrag unterzeichnet, durch den Fiat 67 Prozent des Zastava-Werks in Kragujevac übernimmt. In die Modernisierung von Zastava sollen fast 1 Mrd. Euro investiert werden. Nach den Plänen von Fiat soll die Produktion des Fiat Punto 188/Zastava 10 unter der neuen Bezeichnung für das Jahr 2009 auf 15.000 Autos gesteigert werden. Für die Zeit nach 2009 existieren zurzeit Pläne, im Zastava-Werk die Produktion oder zumindest eine Teilproduktion des neuen Fiat Topolino (ähnlich dem neuen Ford Ka, nicht zu verwechseln mit dem Fiat 500) zu beginnen.

Im Zuge der strategischen Beteiligung der Fiat Group an der Chrysler Group sollen gemeinsame Plattformen entwickelt und genutzt werden. Synergieeffekte sind für Fiat vor allem durch eine engere Zusammenarbeit mit Dodge zu erwarten. Im dritten Quartal 2011 wurde aus dieser der Fiat Freemont vorgestellt, es folgte der Dodge Dart in den USA.

Modelle der Marke Fiat

Lizenzfertigung

In den verschiedensten Ländern wurden und werden Fiat-Modelle in Lizenz und teilweise unter anderen Markenbezeichnungen gebaut. So basiert der russische Lada Nova auf dem Fiat 124 aus dem Jahr 1967, die jugoslawischen Zastavas hatten den Fiat 128 und den Fiat 600 zum Vorbild. In Indien wurde der ehemalige Fiat 1100 als Premier gebaut. In der Türkei werden nach wie vor Weiterentwicklungen des Fiat 131 Mirafiori in verschiedenen Versionen unter der Marke Tofaş gebaut. Diese Fahrzeuge tragen teilweise sogar Plaketten mit dem Hinweis darauf, dass es sich um Lizenzbauten von Fiat handelt. Der ehemalige Polski-Fiat 125 von FSO benutzte den Fiat 125 als technische Basis, der Polski-Fiat 126 war ein Nachbau des Fiat 126 von FSM. Auch die spanischen Seat waren bis zum Beginn der 1980er Jahre ausschließlich Fiat-Nachbauten. Von 1966 bis 1968 wurden in Bulgarien unter der Bezeichnung Pirin-Fiat die Fiat-Modelle 850, 850 Coupé, 124 und 124 Kombi aus Originalteilen gefertigt.[4]

Modellhistorie

Zeitleiste der Fiat-Modelle von 1899 bis 1949

Typ

1890er

1900er

1910er

1920er

1930er

1940er

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Kleinwagen

 

3,5 HP

 

 

 

 

500 A / B (Topolino) …

Untere Mittelklasse

 

6 HP / 10 HP

 

 

 

509 / 509 S

 

508 (Ballila)

Ballila 1100 A / B …

Mittelklasse

 

 

1

1A / Zero

70

501 / 501 S / 502 / 503

 

514 / 515

1500

Obere Mittelklasse

 

 

Brevetti 10-12 HP

 

2

2B

505

507

 

518

 

 

 

12 HP / 16-20 HP / 16-24 HP

 

Brevetti tipo 2 (15-25 HP)

 

 

520 / 521

522 / 524

527

 

2800

 

Oberklasse

 

 

20-30 HP

3

3A / 3Ter

510

512

525 / 525 S

 

 

 

24-32 HP / 60 HP

28-40 HP / 30-45 HP / 50 HP

4 / 5 / 6

 

 

520 „Superfiat“

519 / 519 S

 

 

 

                                                                                                         

 

Zeitleiste der Fiat-Modelle von 1950 bis heute

Typ

1950er

1960er

1970er

1980er

1990er

2000er

2010er

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

123

Kleinstwagen

… 500 („Topolino“)

 

500 (110/120)

126

Cinquecento (170)

Seicento (187)

500 (150)

 

 

600 (100)

770 (100)

 

133

 

Panda (141)

Panda (169)

Panda (319)

Kleinwagen

 

 

850 (100 G)

127, 147

Uno (146)

Punto I (176)

Punto II (188)

Punto III (199)

 

 

 

 

 

Duna/Elba (146)

 

Palio/Strada/Siena/Albea (178/278)

 

Kompaktklasse

… 1100 („Ballila“)

1100/1200 Granluce (103)

128

Ritmo (138)

Tipo (160)

Bravo/Brava(182)

Stilo (192)

Bravo (198)

 

Mittelklasse

1400 (101)

 

 

1300 (116)

124

131 Mirafiori

 

Regata (138)

Tempra (159)

Marea (185)

 

Linea (110)

 

 

1900 (105)

1500 (115/118)

125

132

Argenta (132)

Croma I (154)

 

 

Croma II (194)

 

Obere Mittelklasse

 

1800/2100/2300/2300 S Coupé (112/114)

130

 

 

 

 

 

 

Coupé /
Cabrio /
Roadster

 

8V (104)

 

 

Dino (135)

 

 

 

Coupé (175)

 

 

 

 

1100 TV Trasformabile (103)

1200 Trasformabile (103)

1500/1600Spider (115/118)

124 Spider

 

 

 

 

 

 

 

850 Spider (100G)

X1/9 (128 AS)

 

 

Barchetta (183)

 

 

 

SUV

 

 

 

 

 

 

Sedici (189)

 

Minivan

 

 

 

 

 

 

Idea (350)

500L

Kompaktvan

 

600 Multipla (100)

 

 

 

 

Multipla (186)

 

Kleinbus / Van

 

 

850 T Familiare (100G)

900 Familiare (100G)

 

 

Ulysse I (220)

Ulysse II (179)

Freemont

Kastenwagen

 

 

 

Fiorino I (127,147)

Fiorino II (146)

 

 

 

Hochdachkombi

 

 

 

 

 

 

Qubo (300) / Fiorino III (225)

 

 

 

 

 

 

 

Doblò (119)

Doblò (223)

 

Kleintransporter

 

 

600 T

850 T

900 T

 

 

Scudo I

Scudo II (272)

 

1100 BLR / ELR / I / T

238

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ducato I (280/290)

Ducato II (230/244)

Ducato III (250)

 

 

 

241

242

 

 

 

 

 

·                    Auch als Citroën

·                    Gemeinsam mit PSA – als Fiat, Peugeot, Citroën (und ggf. Lancia oder Talbot)

·                    Auf gemeinsamer Basis mit Ford

·                    Auf gemeinsamer Basis mit Suzuki

·                    Baugleich mit Dodge

 

Interne Modellnummern

Fiat verwendet seit den 1950er Jahren dreistellige interne Modellnummern, die teilweise mit den Verkaufsbezeichnungen übereinstimmten (Fiat 124–133). Hier einige (wenn auch nicht alle) dieser Nummern. Enthalten sind auch einige Fahrzeuge von Schwester-/Tochtergesellschaften :

Interne Modellnummer

Verkaufsbezeichnung

Bauzeit

Bild

 

Modell 100

Fiat 600, Fiat 770

1955–1969

Diba seat 600.jpg

Modell 100 G

Fiat 850 N / Coupé / Spider / T, Fiat 900 T / E

1964–1981

Fiat 850 Special 1968.jpg Fiat 850 Spyder Heck.jpg

Modell 101

Fiat 1400

1950–1958

Fiat 195X.jpg

Modell 103

Fiat 1100-103, Fiat 1200

1953–1970

MHV Fiat 1100-103.jpg

Modell 104

Fiat 8V

1952–1955

1955FiatV8BerlinettaCoupe.jpg

Modell 105

Fiat 1900, Fiat Campagnola

1952–1958

Fiat 195X.jpg

Modell 110

Fiat Nuova 500 Limousine

1957–1977

Classic Fiat 500.jpg

Modell 112

Fiat 1800, Fiat 2100

1959–1968

1959Fiat2100DeLuxe.jpg

Modell 114

Fiat 2300, Fiat 2300 S Coupé

1961–1968

Fiat 2300 estate ca 1968.jpg

Modell 115

Fiat 1500 / C, Fiat 1500 Cabriolet

1961–1968

Fiat 1500.jpg

Modell 116

Fiat 1300 / C

1961–1966

Fiat1300a.jpg

Modell 118

Fiat 1500 / S / L, Fiat 1600 Cabriolet

1961–1968

Fiat1500 1965.jpg

Modell 120

Fiat Nuova 500 Giardiniera (Kombi)

1960–1972

Fiat 500Giardiniera Kombi1969 2.jpg

Modell 124

Fiat 124, Fiat 124 Coupé, Fiat 124 Spider

124 Limousine: 1966–1975;

124 Coupé: 1967–1976; 124 Spider: 1966–1985

Fiat 124 Coupe Frankfurt 1971.jpg Fiat 124 sp v sst.jpg

Modell 125

Fiat 125

1967–1972

MHV Fiat 125S 1969 01.jpg

Modell 126

Fiat 126, Fiat 126 BIS

1972–2000

Fiat 126 Napoli.jpg

Modell 127

Fiat 127

1971–1987

Fiat 127 green.jpg

Modell 128

Fiat 128, Fiat X1/9

128: 1969–1983;

X1/9: 1972–1988

Fiat 128 front 20100611.jpg Bertonex191500wiki.jpg

Modell 130

Fiat 130, Fiat 130 Coupé

130 Limousine: 1969–1976;

130 Coupé: 1971–1977

Fiat 130 165PS 1976 1.jpg Fiat 130 Coupé 1972.JPG

Modell 131

Fiat 131

1974–1984

Fiat 131 S Mirafiori 1600.jpg

Modell 132

Fiat 132, Fiat Argenta

132: 1972–1981;

Argenta: 1981–1986

Fiat 132 first iteration in Germany.jpg Fiat Argenta argenta.jpg

Modell 133

Fiat 133

1975–1976

SEAT133front.jpg

Modell 135

Fiat Dino

1966–1974

Fiat Dino reg 1968 1987 cc.JPG FiatDino2400SpiderRear.jpg

Modell 138

Fiat Ritmo, Fiat Regata

Ritmo: 1978–1988;

Regata: 1983–1990

Fiat-Strada-Front.jpg Fiat Regata rear 20080326.jpg

Modell 141

Fiat Panda (1. + 2. Serie)

1980–2003, Facelift 1986.

Fiat Panda 4x4 Trekking front.JPG

Modell 146

Fiat Uno, Fiat Duna

Uno: 1983–1995;

Duna: 1987–1992

Fiat Uno front 20070829.jpg Fiat Duna.JPG

Modell 147

Fiat 147 (Brasilien) bzw. Fiat Fiorino

1977–2000

1983 Fiat Fiorino Furgão.jpg

Modell 150

Fiat 500 (2007)

seit 2007

Fiat 500 front 20080621.jpg

Modell 154

Fiat Croma I

1985–1996, Facelift 1991.

Fiat Croma front 20071102.jpg

Modell 159

Fiat Tempra

1990–1996, Facelift 1993.

Fiat Tempra front 20070321resized.jpg

Modell 160

Fiat Tipo

1988–1995, Facelift 1993.

Tipo Hatchback 1.9 TD.jpg

Modell 169

Fiat Panda (3. Serie)

2003–2012

Fiat-Panda 2003.jpg

Modell 170

Fiat Cinquecento

1991–1998

Fiat Cinquecento front 20080214.jpg

Modell 175

Fiat Coupé

1994–2000

Fiat Coupé front 20090604.jpg

Modell 176

Fiat Punto I

1993–1999, Facelift 1997.

Punto gt.jpg

Modell 178

Fiat Palio, Fiat Siena, Fiat Strada

seit 1996

Fiat-palio20084.jpg

Modell 179

Fiat Ulysse II

2002–2011, Facelift 2008.

Fiat Ulysse 001.jpg

Modell 182

Fiat Bravo, Fiat Brava

1995–2001

Fiat Bravo 1.4 12V.JPG Fiat Brava rear 20080318.jpg

Modell 183

Fiat Barchetta

1995–2005

Barchetta003.jpg

Modell 185

Fiat Marea

1996–2002

Fiat Marea Weekend rear 20090329.jpg

Modell 186

Fiat Multipla

1999–2010, Facelift 2004

Multipla1.JPG

Modell 187

Fiat Seicento

1998–2009, Facelift 2000

Fiat Seicento front 20080127.jpg

Modell 188

Fiat Punto II

1999–2007, Facelift 2003

Fiat Punto II front 20100509.jpg

Modell 192

Fiat Stilo

2001–2008, Facelift 2004

Fiat Stilo front 20080118.jpg

Modell 194

Fiat Croma II

2005–2010, Facelift 2008

Frontale3quarti FiatCroma.JPG

Modell 198

Fiat Bravo

seit 2007

Fiat Bravo front 20080318.jpg

Modell 199

Fiat Grande Punto, Fiat Punto Evo

seit 2005, Facelift 2009

Punto EVO.jpg

Modell 220

Fiat Ulysse I, Fiat Scudo

Ulysse: 1994–2002, Facelift 1998; Scudo: 1995–2006, Facelift 2004

Fiat Ulysse front 20080108.jpg Fiat Scudo I.JPG

Modell 223

Fiat Doblò (Cargo). Als PKW: Modell 119

seit 2001

Fiat Doblo Facelift 20090712 front.JPG

Modell 230

Fiat Ducato 2. Serie (Bus + Kastenwagen + Pritschenwagen)

1994–2002

Fiat Ducato II 20090402 front.JPG

Modell 238

Fiat 238 Bus + Pritschenwagen

1966–1982

Fiat 238 E 1.jpg

Modell 242

Fiat 242 Kastenwagen + Pritschenwagen

1975–1987

Citroen C35 1980 right.jpg

Modell 244

Fiat Ducato 2. Serie (Facelift)

2002–2006

Fiat Ducato II Facelift front 20081227.jpg

Modell 250

Fiat Ducato 3. Serie

seit 2006

Fiat Ducato MTP07.jpg

Modell 280

Fiat Ducato 1. Serie (Bus, Kasten- u. Pritschenwagen)

1981–1990

It police truck.jpg

Modell 290

Fiat Ducato/Talento 1. Serie (Facelift)

1990–1994

Fiat Ducato I front 20100505.jpg

Modell 326

Fiat Palio II, Fiat Grand Siena

seit 2011

 

Modell 327

Fiat "Novo" Uno

seit 2010

2011 Fiat Uno 1.4 Attractive.jpg

Modell 330

Fiat 500L

seit 2012

2012 Geneva Motor Show - Fiat 500L.jpg

Modell 334

Fiat 500XL

seit 2013

 

Modell 349

Fiat Panda III

seit 2011

2012 Fiat Panda III 1.2.JPG

Modell 350

Fiat Idea

seit 2003

Fiat Idea front 20071102.jpg

Modell 500 Super

Fiat 500 Traktor

 

Fiat Traktor.JPG

Modell 540

Fiat 540 Traktor

 

Fiat540 Traktor.JPG

Projekte

Phylla

Das Forschungsprojekt Phylla (griechisch für Blatt) wurde ab 2007[5] zusammen mit dem Politecnico di Torino, der Handelskammer Turin, dem Europäischen Design-Institut und dem Biokunststoffproduzent Novamont betrieben[6] und von der Regionalregierung des Piemont mit 1,2 Millionen Euro finanziert.[7] Es sollte im Jahr 2010 in Serienproduktion gehen, hatte jedoch im März 2011 noch Studien-Status.[8]

Das Auto hat eine Länge von 2,99 Meter, ein Gewicht von 750 kg und 4 Sitzplätze.[9] Die Kunststoffe, die für die Karosserie verwendet wurden, sollen vollständig biologisch abbaubar sein.

Als emissionsfreie Antriebe sollen drei Alternativen zur Verfügung stehen:

·                    Lithium-Ionen-Batterien (Reichweite: 145 Kilometer) oder

·                    Lithium-Polymer-Batterien (Reichweite: 220 Kilometer) evtl.

·                    ein Wasserstoffmotor oder eine kleine Brennstoffzelle

Der Strom sollte nicht nur aus der Steckdose, sondern über Photovoltaikzellen erzeugt werden, um pro Tag eine Strecke von 12 bis 18 Kilometern zu erreichen.

Aufgrund der Architektur, die Fahrgastzelle und Fahrgestell als getrennte Einheiten definiert, sollte sich das Auto ohne großen Aufwand als viersitziger Pkw, als Pick-up, Minilieferwagen oder Behindertenfahrzeug produzieren lassen.[10]

P-MOB

Seit Mai 2010 existiert ein Projekt namens P-MOB, an dem neben Fiat unter anderem auch Siemens und die University of Sheffield beteiligt sind.[11] Bis zum Projektende am 30 April 2013 sollte ein Fahrzeug mit integrierten Photovoltaikzellen entwickelt werden.