Isuzu Bellett (1963-1973)

Der Isuzu Bellett war ein von 1963 bis 1973 hergestelltes Modell des japanischen Automobilherstellers Isuzu der Mittelklasse.

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Der Bellett wurde von Isuzu in Eigenregie konstruiert und ersetzte den bislang von dem Unternehmen in Lizenz gebauten Hillman Minx. Die Bezeichnung Bellett bedeutet so viel wie "kleiner Bellel".

Der Bellett war als zwei- oder viertürige Limousine, als seltener zweitüriger Kombi namens Bellett Express und als in noch geringerer Stückzahl gefertigter Pick-Up (Isuzu Wasp) erhältlich. Nachdem General Motors zu Beginn der 1970er-Jahre Anteile an Isuzu erworben hatte, wurde der Bellett durch eine Version des auf dem Opel Kadett C basierenden globalen T-Car ersetzt, die anfangs den Namen Isuzu Bellett Gemini, später einfach Isuzu Gemini hieß und mit dem Ur-Bellett wenig gemein hatte. Vom Bellett wurden insgesamt 170.737 Exemplare gefertigt.

Limousine

Die Limousine erschien im Juni 1963, wahlweise mit einem 1,5-Liter-OHV-Benzinvierzylinder oder einem 1,8 Liter großen Dieselmotor ausgerüstet. Im April 1964 kam ein OHC-Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum zusätzlich ins Angebot. 1966 erhielt die Frontpartie ein Facelift, 1967 wurde das Motorenangebot um einen 1,6-Liter mit obenliegender Nockenwelle erweitert. Im Zuge eines weiteren Facelifts im Jahr 1971 wurde dieser Motor durch einen 1800 ccm-Vierzylinder ersetzt; zugleich entfielen die Dieselvarianten.

 

 

GT

Beim Isuzu Bellett GT, der im April 1964 präsentiert wurde, handelte es sich um ein zweitüriges Coupé mit 1,6-Liter-Doppelvergasermaschine und das erste japanische Auto, das die Bezeichnung GT (Gran Turismo) trug. Im September 1964 erschien eine 1,5-Liter-Version des Coupés; zugleich erhielt es vordere Scheibenbremsen und eine geänderte Frontpartie. Im September 1967 wurde die Leistung des Basismotors erhöht und eine Fließheck-Karosserie eingeführt. Zwei Jahre darauf erhielt der 1,6-Liter eine obenliegende Nockenwelle, der 1970 durch einen 1,8-Liter abgelöst wurde.

GT-R

Der GT-R, genau genommen GT Type-R (wie Racing=Rennsport) war die Rennversion des GT, die auch für zivile Kunden erhältlich war. Der GT-R, im September 1969 vorgestellt, besaß die 1,6-Liter-Maschine mit zwei obenliegenden Nockenwellen aus dem Isuzu 117 Coupé, Servobremsen und zahlreiche weitere Neuerungen. Optisch unterschied sich der GT-R in erster Linie durch die mattschwarz lackierte Motorhaube von den übrigen Bellett-Modellen. Der GT-R war im japanischen Motorsport sehr erfolgreich; er entstand in einer Auflage von etwa 1.400 Stück.

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