Jaguar XF (2008-)

Der Jaguar XF ist eine Limousinenbaureihe der oberen Mittelklasse des britischen Herstellers Jaguar. Er ist der Nachfolger des Jaguar S-Type und feierte im September 2007 Premiere auf der IAA in Frankfurt. Seit dem 8. März 2008 wird das Modell auf dem deutschen Markt angeboten.

JAGUAR XF LIMOUSINE GRÜN SCHWARZ 1/24 WELLY MODELLAUTO MODELL AUTO

Vom Design setzt der XF auf moderne coupéartigen Formen, statt des bekannten Retrostylings des S-Types. Technisch orientiert sich der XF weitgehend an dem Coupé XK. So wurden Bodengruppe, Fahrwerk, Antrieb und zahlreiche Komponenten vom Jaguar XK übernommen. Der XF ist in drei verschiedenen Ausstattungen verfügbar: Luxury, Premium Luxury und SV8. Der Luxury ist mit V6-Twin-Turbodiesel lieferbar, der Premium Luxury mit dem gleichen Diesel, dem V6 oder einem V8-Saugmotor. Den SV8 gibt es nur in Kombination mit Kompressor-V8-Motor.

Im Interieur gibt es im XF einige Neuerungen wie die drehbaren Lüftungsdüsen der Klimaautomatik, den Touchscreen-Monitor und den neuen JaguarDrive Selector. Die Gangstufen des Automatikgetriebes werden hierbei über einen großen Rundcontroller eingelegt, der sich beim Start aus der Mittelkonsole erhebt.

Der Kofferraum fasst etwa 500 Liter (mit Ersatzradmulde 540 Liter). Bei Bedarf kann die Rückbank umgeklappt werden. So wächst das Fassungsvermögen auf maximal 960 Liter.

Beim Designwettbewerb red dot bekam der Jaguar XF den red dot design award verliehen.

 

 

Technische Daten

Vier Motoren stehen zur Auswahl: ein 2,7-Liter-V6-Twin-Turbodiesel, der von Ford Dagenham geliefert wird und auch in den Modellen 407 und 607 sowie dem Citroen C6 verwendet wird; ein 3,0-Liter-V6-Benziner von Ford, den es (bis 2007) auch im Ford Five Hundred gab sowie im Spitzenmodell des damaligen Ford Mondeo, dem ST 220; sowie als einziger von Jaguar selbst hergestellter Motor ein 4,2-Liter-V8-Benziner als Saugmotor oder mit Kompressor. Im April 2009 führte Jaguar für den XF ein neues 3,0- Liter-Dieselaggregat ein, das in zwei Leistungsstufen (176 und 202 kW) angeboten wird. Des Weiteren wurden die beiden 4,2-Liter-V8-Benziner durch zwei 5,0-Liter-V8-Benziner abgelöst. Im Mai 2010 wurde der 2,7-Liter-Dieselmotor durch eine auf 155 kW gedrosselte Version des bereits vorher eingeführten 3,0-Liter-Motors abgelöst.

XF 2.7 D 3.0 D 3.0 D-S 3.0 4.2 4.2 K 5.0 5.0 K-R
Bauzeitraum: 03/2008–03/2009 seit 05/2010 seit 04/2009 seit 03/2008 03/2008–03/2009 seit 04/2009
Motortyp: Sechszylinder-Dieselmotor in V-Bauart Sechszylinder-Ottomotor in V-Bauart Achtzylinder-Ottomotor in V-Bauart
Aufladung: Biturbo Kompressor Kompressor
Hubraum: 2720 cm³ 2993 cm³ 2967 cm³ 4196 cm³ 5000 cm³
max. Leistung
bei min-1:
152 kW (207 PS)/4000 155 kW (211 PS)/4000 177 kW (240 PS)/4000 202 kW (275 PS)/4000 175 kW (238 PS)/6800 219 kW (298 PS)/6000/min 306 kW (416 PS)/6250 283 kW (385 PS)/6500 375 kW (510 PS)/6000–6500
max. Drehmoment
bei min-1:
435 Nm/1900 450 Nm/2000 500 Nm/2000 600 Nm/2000 293 Nm/4100 411 Nm/4100 560 Nm/3500 510 Nm/3500 625 Nm/2500–5500
Antriebsart, serienmäßig: Hinterradantrieb
Getriebe, serienmäßig: 6-Gang-Automatikgetriebe
Leergewicht: 1771 kg 1820 kg 1679 kg 1749 kg 1842 kg 1780 kg 1891 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8,2 s 8,1 s 7,1 s 6,4 s 8,3 s 6,5 s 5,4 s 5,6 s 4,9 s
Höchstgeschwindigkeit: 229 km/h 240 km/h (abgeregelt) 250 km/h (abgeregelt) 237 km/h 250 km/h (abgeregelt)
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert):
7,5 l Diesel 6,8 l Diesel 10,5 l Super 11,1 l Super 12,6 l Super 11,1 l Super 12,5 l Super
CO2-Emission, kombiniert: 199 g/km 179 g/km 249 g/km 264 g/km 299 g/km 264 g/km 292 g/km

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