Der Maserati Khamsin war ein vom italienischen Automobilhersteller Maserati von 1973 bis 1982 produzierter Sportwagen.

Maserati Khamsin, schwarz, 1972, Modellauto, Fertigmodell, IXO 1:43

Der Khamsin, benannt nach einem ägyptischen Wüstenwind, war der Nachfolger des Maserati Ghibli und wurde als Prototyp auf dem Turiner Autosalon 1972 vorgestellt.

Die Serienversion des Khamsin präsentierte Maserati auf dem Genfer Autosalon 1973; gegen Ende des Jahres 1973 ging er in Serie.

Die keilförmige Karosserie, zu deren besonderen Merkmalen Klappscheinwerfer und ein Glaseinsatz im hinteren Abschlussblech zählten, war im Hause Bertone gezeichnet worden.

Die Technik des Khamsin entsprach in weiten Teilen der des Ghibli, allerdings verfügte das neue Modell über eine hintere Einzelradaufhängung mit Schräglenkern anstelle der Starrachse, die progressiv wirkende Servolenkung stammte aus dem Citroen SM. Lieferbar waren ein 4,7-Liter-V8 mit 290 PS und ein 4,9-Liter-V8, jeweils aus dem Ghibli stammend, letzterer aber in der Leistung von 335 auf 320 PS reduziert. Serienmäßig war ein Fünfgang-Schaltgetriebe, auf Wunsch gab es eine Dreigang-Automatik.

 

 

Bis 1982 entstanden insgesamt 425 Khamsin.

Eine offene Version des Khamsin gab es werksseitig nicht. Es existiert allerdings ein einzelner Khamsin Spyder. Hierbei handelt es sich um ein 1975 gebautes Fahrzeug, das in serienmäßiger Coupé-Form an einen Kunden in die USA geliefert wurde. Dort erfolgte nachträglich der Umbau in einen zweisitzigen Spyder. Die Werkstatt, die diesen Umbau durchgeführt hat, ist nicht bekannt. Das Fahrzeug existiert noch. Es ist im Februar 2007 anlässlich der Rétromobile Paris von Christie's zum Verkauf angeboten worden.

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