Der Maserati Mistral war ein von dem italienischen Automobilhersteller Maserati von 1963 bis 1970 gebauter Sportwagen der Oberklasse.

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Modellgeschichte

Auf dem Turiner Salon im November 1963 präsentierte Maserati den Mistral, ein dreitüriges Schrägheck-Coupé, als Nachfolger des 3500 GT/GTI, dessen Technik der Mistral übernahm. Allerdings betrug der Radstand des Mistral statt 2600, wie beim Vorgänger, nur 2400 mm, sodass er nur zwei Personen Platz bot. Ebenfalls ab 1965 kam der Mistral als Cabriolet ins Programm.

Das Design der Coupés und der Cabriolets kam jeweils von Frua, die Serienfertigung wurde allerdings an andere Werke vergeben. Die Rohkrosserien wurden bei Maggiora hergestellt, die Wagen selbst wurden letztlich aber von Officine Padane in Modena komplettiert.

 

 

Zu dem anfänglich lieferbaren eingespritzten 3,5-Liter-Reihensechszylinder kamen 1965 hubraumstärkere Varianten mit 3,7 und 4,0 Litern Hubraum hinzu. Der Mistral war der letzte Maserati mit dem klassischen, von Giulio Alfieri entwickelten Reihensechszylinder des Hauses; alle späteren Modelle besaßen sechs- oder achtzylindrige V-Motoren.

Vom Mistral entstanden bis 1970 insgesamt 948 Stück, davon 120 Cabriolets.

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