NSU Motorenwerke

NSU war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller, der 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und 1880 nach Neckarsulm verlegt wurde.

Das Unternehmen firmierte ursprünglich als „Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen“, stellte aber ab 1886 Fahrräder her und war ab 1901 maßgeblich an der frühen Entwicklung von Motorrädern in Deutschland beteiligt. Mitte der 1950er Jahre war NSU nach Stückzahlen der größte Zweiradhersteller der Welt.

Der Name NSU, der ab 1892 als Markenname bzw. Markenzeichen verwendet wurde, ist ein Kurzwort für den Stadtnamen Neckarsulm, der sich wiederum von den beiden Flüssen Neckar und Sulm ableitet, die hier zusammenfließen. Die drei Buchstaben NSU standen anfangs in einer der Hirschstangen des württembergischen Staatswappens. Entgegen einem weitverbreiteten Irrglauben leitet sich der Name NSU nicht von „Näh- und Strickmaschinen Union“ oder „Neckarsulmer Strickwaren Union“ ab. Eine Firma, die einen dieser Namen getragen hätte, gab es nie.[1][2][3][4][5]

Unternehmensgeschichte

Die Jahre 1873 bis 1918

Das Unternehmen wurde 1873 von Christian Schmidt und Heinrich Stoll in Riedlingen an der Donau gegründet. Ursprünglich stellten sie Strickmaschinen her, daher der Name „Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen“. 1880 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Neckarsulm in der Nähe von Heilbronn in eine ehemalige Säge- und Gipsmühle (Brunnersche Mühle) an der Sulm. Grund war der höhere Platzbedarf. Im Februar 1884 starb Christian Schmidt im Alter von 39 Jahren. Am 27. April 1884 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und hieß ab da Neckarsulmer Strickmaschinen-Fabrik AG.

Die Fahrradherstellung begann 1886. Germania war das erste Hochrad von NSU, später folgten auch Niederräder wie zum Beispiel das Sicherheits-Zweirad „Pfeil“ im Jahre 1888. Ab 1892 wurden keine Strickmaschinen mehr hergestellt.

Das Unternehmen nannte sich 1897 „Neckarsulmer Fahrradwerke AG“. Ab 1901 wurden auch Motorräder produziert. Der Motor mit 211 cm³, ein Einzylinder-Viertaktmotor, kam von Zedel. Das erste „Neckarsulmer Motorrad“ (so die Aufschrift auf dem Tank) mit einer Leistung von ca. 1,25 PS erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 40 km/h. Ab 1904/05 hießen die Motorräder zum Teil „N. S. U.“ (mit irritierenden Abkürzungspunkten und Zwischenräumen geschrieben).

1906 begann nach dem dreirädrigen „Sulmobil“ die Entwicklung von Automobilen mit dem Namen „Neckarsulmer Motorwagen“. Ab 1913 firmierte das Unternehmen als „Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG“ und „NSU“ (ohne Punkte) wurde offizielles Markenzeichen. Das Unternehmen beschäftigte im Jahre 1913 etwa 1200 Arbeiter und produzierte rund 13.000 Fahrräder und 2500 Motorräder. NSU war vor dem Ersten Weltkrieg die exportstärkste deutsche Motorradfabrik und exportierte vor allem nach Russland, in viele europäische Länder, nach Skandinavien, in die Türkei und nach Brasilien. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 wurden für das Heer unter anderem ein 3,5-PS-Kriegsmotorrad und Lastkraftwagen mit 1,25 und 2,5 Tonnen Nutzlast hergestellt.

 

Die Jahre 1919 bis 1945

Wegen der guten Entwicklung der Nachfrage nach Automobilen beschloss NSU die Errichtung eines weiteren Pkw-Werkes, das 1925 in der benachbarten Stadt Heilbronn gebaut wurde. 1926 erfolgte der Zusammenschluss mit dem vor dem Bankrott stehenden Berliner Karosseriebauunternehmen Carosseriewerke Schebera AG zur NSU Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulm. Die Übernahme bereitete NSU wirtschaftliche Probleme, und nach den Berliner Unternehmungen musste auch das Heilbronner Werk verkauft werden, das 1928 von Fiat übernommen und in die neu gegründete NSU-Automobil AG Heilbronn eingebracht wurde (die neben der NSU in Neckarsulm bestand, siehe NSU-Fiat). 1932 musste NSU die Autoproduktion aufgeben und löste sich von Fiat, die das Heilbronner Werk alleine weiterbetrieben.[6]

NSU erlangte mit den 1927 bis 1929 produzierten Motorrädern Modell 501 T und der Luxusvariante, der 501 L, einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Zuverlässigkeit der 501er Modelle führte zu der Bezeichnung „Neckarsulmer Traktor“. Zur Förderung des Motorradabsatzes bildete NSU im Juli 1932 mit der Deutschen Industriewerke AG aus Berlin (D-Rad) bis 1938 eine Herstellungs- und Verkaufsgemeinschaft unter dem Namen NSU D-Rad Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulm, erkennbar an dem großen D im unteren Teil des Logos.

Nachdem Otto Reiz, der Chefkonstrukteur von NSU, 1930 vom ehemaligen Konstrukteur von Norton Motors Ltd. (England), Walter William Moore, abgelöst wurde, änderten sich die Konstruktionen und die Modellausführungen radikal. Nach den Erfolgen der Super-Sport-Modelle 500 SS und 600 SS kamen bald auch die Serienmodelle 201, 251, 351, 501, 601 OSL und 351 OT auf den Markt. Ähnlichkeiten mit Modellen von Norton entstanden dadurch, dass Moore Erfahrungen und Konstruktionen aus dem englischen Motorradbau einbrachte. So ist zum Beispiel bei den OSL-Modellen mit Fußschaltung der Schalthebel auf der rechten Seite. Ebenso ist der Kickstarter auf dieser Seite zu finden. Auch die Schwachstellen sind ähnlich wie bei den englischen Modellen von Norton: gelegentlich Ölundichtigkeiten und anfällige Vergaser (AMAL-Vergaser).

Im Großen und Ganzen erreichte das Unternehmen mit den genannten Modellen den Höhepunkt vor dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahre 1938 stellten 3500 Mitarbeiter rund 136.000 Fahrräder und 63.000 Motorräder her. Eins der Erfolgsmodelle war das Motorfahrrad „NSU-D Quick“, von dem 1936 bis 1953 etwa 240.000 Exemplare gebaut wurden. Dieses 98-cm³-Motorfahrrad, das als Herren- und Damenfahrrad erhältlich war, hatte ca. 3 PS, fuhr maximal 55 bis 60 km/h und verbrauchte knapp zwei Liter Kraftstoff auf 100 km. Vor dem Krieg kostete es 290 Reichsmark, 1953 betrug der Preis 625,00 DM.

Zweiter Mann in der Konstruktion nach Moore war von 1936 bis 1938 Albert Roder, der jedoch 1938 zu Victoria nach Nürnberg ging, um dort Chefkonstrukteur zu werden. Moore kehrte vor Kriegsausbruch 1939 nach England zurück.

Während des Zweiten Weltkriegs entstand im Werk Neckarsulm das bekannte Kettenkrad Typ HK 101, ein Halbkettenfahrzeug mit Motorradgabel. Es wurde während des Krieges für die Wehrmacht und nach dem Ende des Krieges für die Land- und Forstwirtschaft produziert. Der Motor stammte vom PKW Opel Olympia, da NSU kein genügend starkes Aggregat im Programm hatte.

Die Jahre 1946 bis 1968

Die NSU-Werke gingen aus dem Zweiten Weltkrieg nicht nur teilweise zerstört, sondern auch finanziell höchst angeschlagen hervor. Die Verwaltung wurde zunächst von Treuhändern durchgeführt. Einer davon, Eduard Hilger,[7]sprach sich sogar für die Schließung oder Umwandlung in eine Genossenschaft aus, als 1946 kaum Barmittel zu Verfügung standen und das Werk fortgesetzt Verluste machte. Ab 1. Juli 1946 war Walter Egon Niegtsch als Generaldirektor für die Geschicke von NSU verantwortlich, nachdem er schon kurzzeitig mit Zustimmung der Militärregierung und des Amtes für Vermögenskontrolle kommissarischer Leiter war.[8] Niegtsch schaffte es, dem Unternehmen innerhalb kurzer Zeit wieder eine Perspektive zu geben. Er erkannte, dass sportliche Erfolge eine ausgezeichnete Werbung für die Produkte des Hauses waren und sorgte dafür, dass NSU sich wieder am Rennsport beteiligte. Die Kleinserie der Sport-Fox mit 98-cm³-Motor ist auf seine Initiative hin entstanden. Niegtschs Wirken bei NSU war jedoch nur von kurzer Dauer; er starb am 29. Mai 1951 nach kurzer schwerer Krankheit.[9]

1946 kam Albert Roder zurück zu NSU und übernahm den vakanten Posten des Chefkonstrukteurs.

Ab 1947 begann mit den Vorkriegsmodellen „NSU Quick“, „NSU 125 ZDB“ und „NSU 251 OSL“ erneut die Motorradproduktion. 1949 kam als erste Neukonstruktion die „NSU Fox 101 OSB“ zunächst mit Viertakt- und ab 1951 mit Zweitaktmotor heraus.

In den Jahren 1951 bis 1954 kauften kleine italienische Motorradhersteller die damals modernen NSU-Fox-Motoren und bauten damit ihre Motorräder in Kleinserie.

Unter der Leitung des Generaldirektors und Vorstandsvorsitzenden Gerd Stieler von Heydekampf war in der Mitte der 1950er Jahre NSU mit einer Stückzahl von knapp 350.000 Zweirädern (1955) der größte Zweiradhersteller der Welt (siehe Tabelle Überblick). Die von rund 6600 Mitarbeitern gebauten Fahrzeuge wurden in 90 Länder exportiert.

Am erfolgreichsten waren der Motorroller NSU Lambretta (ein Lizenzbau des italienischen Lambretta-Motorrollers), von dem in sechs Jahren 117 045 Stück hergestellt wurden, und die NSU Max 251 OSB, eine 250-cm³-Maschine mit obenliegender Nockenwelle und derULTRAMAX-Schubstangensteuerung, einem Ventiltrieb durch zwei Schubstangen. Für den „kleinen Mann“ gab es die NSU Quick (98 cm³, mit Pedalen), NSU 125 ZDB (123 cm³, mit Fußrasten) und das Moped NSU Quickly. Weitere Modelle waren die Lux (200 cm³, Zweitakt) sowie die Konsul mit 350 oder 500 cm³ Hubraum (351 OS-T bzw. 501 OS-T).

NSU-Motorräder waren auf vielen Rennstrecken zu Hause und fuhren in den 1950er und zum Teil auch in den 1960er Jahren zahlreiche Titel und Weltrekorde ein. Die Duelle zwischen Heiner Fleischmann (NSU) und Georg „Schorsch“ Meier (BMW) schrieben in der Nachkriegszeit Motorrad-Renngeschichte, ebenso Wilhelm Herz, Werner Haas, der 1954 tödlich verunglückte Rupert Hollaus und das Seitenwagengespann Hermann Böhm / Karl Fuchs. Einen starken Werbeeffekt hatte auch 1950 der Einsatz des Thouret-Damentrios mit Ilse Thouret und ihren Töchtern Elga und Anneliese mit NSU-Lambrettas bei nationalen Rallyes.

Die oben abgebildeten Sieger-Motorräder sind heute im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum zu besichtigen. Auf der NSU Rennmax von 1953 gewann Werner Haas im selben Jahr die Deutsche und die Weltmeisterschaft. 1955 errangen auf der NSU SportmaxHermann Paul Müller den Weltmeistertitel und Hans Baltisberger den Titel des Deutschen Straßenmeisters. Auf der „NSU Rennfox R11“ gewann Werner Haas 1953 die Deutsche und die Weltmeisterschaft in der 125-cm³-Klasse. Weiterhin gewannen 1954 auf der NSU Rennfox „Blauwal“ Werner Haas die Deutsche und Rupert Hollaus die Weltmeisterschaft.

Einige ausgewählte Geschwindigkeits- und Verbrauchs-Weltrekorde:

·                    1951: Wilhelm Herz (2 Zyl., 500 cm³, Kompressor) Stromlinienverkleidung, 290 km/h

·                    1954: BAUMM I (49 cm³, 3,4 PS = ~ 2,5 kW), Stromlinienverkleidung, 127 km/h, 1955 sogar 151 km/h

·                    1954: BAUMM II (98 cm³, 7,2 PS = ~ 5,25 kW), Stromlinienverkleidung, 178 km/h

·                    1955: BAUMM II (125 cm³, 18 PS = ~ 13 kW), Stromlinienverkleidung, 218 km/h

·                    1956: BAUMM III Verbrauchsrekord 1,13 l/100 km bei 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

Die Motorradproduktion endete mit dem Abebben der Motorradwelle 1963, die Herstellung von Fahrrädern Mitte der 1960er Jahre. NSU-Motorräder wurde noch einige Jahre lang in Jugoslawien vonPreduzeće Tito Sarajevo produziert und als NSU-Pretis vertrieben.

1953 entwickelten die NSU Werke AG ihren ersten Nachkriegswagen, den NSU Prinz, zunächst als dreirädrigen Kabinenroller mit dem Motor des Max-Motorrades, dann als vierrädriges Auto mit einem (auch vom Max-Motor abgeleiteten) 583-cm³-Zweizylinder-Heckmotor und 20 PS (15 kW). 1957 wurde der Wagen auf der IAA vorgestellt. Ihm folgte 1961 der Prinz 4 im typischen „Badewannen-Design“, das eine gute Raumökonomie bot. 1959 kam der Sportprinz mit der Technik des Prinz II bzw. III (30-PS-Motor) auf den Markt. Der NSU Sportprinz war ein sportliches Coupé mit zwei Sitzen; der sogenannte Notsitz im Heck war nur ein dünn gepolstertes Brett. Die Karosserie mit Fließheck hatte Bertone entworfen.

Auf der Basis des Sportprinz entstand der 1963 vorgestellte NSU Wankel-Spider, das erste Automobil der Welt mit Rotationskolbenmotor. Äußerlich unterschied sich der Spider vom Sportprinz durch ein Cabrioverdeck und die Lufteinlässe an der Front für den vorn eingebauten Wasserkühler.

Der Rennsport ließ auch den Autobereich nicht außer acht. Bereits der Prinz 4 konnte bei Rallyes mithalten, größere Erfolge gab es dann mit dem Prinz 1000, dem 1200 TT und dem 1000 TTS, mit einem im Heck querstehenden luftgekühlten OHC-Vierzylinder, diesmal mit einem Kettenantrieb für die Nockenwelle. Diese Fahrzeuge waren als Sportlimousinen konzipiert, die mit günstigem Leistungsgewicht das spätere Konzept des VW Golf GTI vorwegnahmen. So holte der 1000 TTS aus 998 cm³ Hubraum serienmäßig 70 PS (51 kW, VW Käfer 34 PS = ~ 25 kW), getunt auch über 85 PS (62 kW). Dies entsprach damals der Motorleistung von Fahrzeugen der gehobenen Mittelklasse und Oberklasse, das Fahrzeug brachte jedoch weniger als 700 kg auf die Waage. Wegen ihrer Wendigkeit waren die TTS besonders erfolgreich bei den Slalom-Wettbewerben, noch lange, nachdem ihre Produktion eingestellt worden war.

Der NSU-TT-Motor diente auch zur Motorisierung des damals stärksten Serienmotorrades der Welt, der Münch TTS (Mammut).

Berühmt wurden auch der NSU Wankel-Spider (1964), das erste Kraftfahrzeug mit Wankelmotor, und der NSU Ro80 (1967), eine Limousine der gehobenen Mittelklasse mit Wankelmotor, richtungweisendem Keilform-Design vonClaus Luthe und für damalige Verhältnisse sehr günstigem Strömungswiderstandsbeiwert von 0,35.

Überblick und ausgewählte Eckdaten

Jahr

Firma

Belegschaft

Produktion

Umsatz (Mio. M/RM)

Unternehmens-Logo

Fahrräder

Motorräder

Automobile

1873

Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen, Riedlingen (1873–1880) bzw. Neckarsulm (1880–1884)

9

 

 

 

 

-

1889

Neckarsulmer Strickmaschinenfabrik AG (1884–1897)

60

200

 

 

 

-

1902

Neckarsulmer Fahrradwerke Aktiengesellschaft (1897–1913)

578 (1903)

5348

474

 

1,74

NSU 1892 Logo.svg

1905

786

7000

2228

20 (1906)

3,18

1910

1000

13.000

2500

 

4,87

1914

Neckarsulmer Fahrzeugwerke Aktiengesellschaft (1913–1927)

1200

27.000

3600

900

8,20

NSU 1913 Logo.svg

1918

1600

1764

 

 

16,10

1921

3500

12.496

3701

 

50,50

1925

4520

28.658

8268

 

17,10

1930

NSU Vereinigte Fahrzeugwerke Aktiengesellschaft (1927–1932)

2175

10.649

13.348

 

20,90

NSU 1926 Logo.svg

1933

NSU D-Rad Vereinigte Fahrzeugwerke AG (1932–1938)

929

26.538

7962

 

8,00

NSU 1931 Logo.svg

1936

2764

69.200

36.997

 

25,00

1938

NSU Werke Aktiengesellschaft (1938–1960)

3500

135.955

62.619

 

37,50

NSU 1938 Logo.svg

1943

5449

60.522

7994

 

49,00

1945

843

8822

98

 

 

NSU 1945 Logo.svg
NSU 1951 Logo.svg

1949

4462

135.480

37.929

 

67,10

1953

5829

62.831

110.855

 

139,80

1955

6626

45.747

298.583

 

200,70

1957

5663

53.501

189.329

7

148,00

1959

7212

40.371

129.074

33.376

220,30

1961

NSU Motorenwerke Aktiengesellschaft (1960–1969)

6793

65.829

70.979

36.367

212,90

NSU 1960 Logo.svg

1963

7637

7425

39.819

76.295

321,40

1965

10.489

 

2700

92.073

425,80

1967

9910

 

 

101.919

473,30

1969

Audi NSU Auto Union Aktiengesellschaft

11.504

 

 

143.936

780,00

-

1969 – Audi und NSU

Am 21. August 1969 fusionierten die damalige NSU AG und die zum Volkswagen-Konzern gehörende Auto Union GmbH mit Sitz in Ingolstadt zur Audi NSU Auto Union AG mit Sitz in Neckarsulm. Der zur damaligen Zeit gerade entwickelte K 70 wurde von Volkswagen übernommen und als VW K 70 gebaut.

1985 erfolgte die Umbenennung in Audi AG, der Name NSU verschwand aus der Firma. Das Börsensymbol für die Aktie der Audi AG ist weiterhin NSU, da die heutige Audi AG rein rechtlich nichts anderes ist als die mehrfach umbenannte NSU AG. Der Sitz wurde nach Ingolstadt in Bayern verlegt.

Im Oktober 2005 wurde eines der letzten alten Gebäude der NSU Motorenwerke – das „NSU-Kasino“ – abgerissen, da es einem SE-Zentrum Platz machen musste. Auch im Bild vom Juli 2005 spiegelt es sich noch – fast symbolisch – rechts oben in der Fassade des Audi Forums wider, welches am Christian-Schmidt-Platz genau gegenübersteht.

NSU heute

Die heutige NSU GmbH – die Traditionsgesellschaft der Audi AG – ist eine Audi-Tochter und wurde 1985 zur Pflege der Tradition des Standorts Neckarsulm gegründet. Im Audi-Werk Neckarsulm werden heute der Audi A4, Audi A5 Cabrio, Audi A6, Audi S/RS 6 sowie der Audi allroad quattro, der Audi R8 und der Audi A8 hergestellt. Weiterhin werden Karosserieteile für den Audi TT und Audi Q7 gefertigt. Die Produktion des Audi A2 wurde im Juli 2005 wieder eingestellt.

Am 30. September und 1. Oktober 2006 feierte das Audi-Werk Neckarsulm mit einem Tag der offenen Tür das Jubiläum 100 Jahre Automobilbau in Neckarsulm. Mit dieser Jubiläumsfeier wurde auch die Produktion des neuen Sportwagens Audi R8 (resultierend aus der Le-Mans-Studie) begonnen.

Zweirad-Modelle im Überblick

Die wichtigsten NSU-Motorräder 1901–1918

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in kW (PS)

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

Neckarsulmer 1 1/4 PS

1-Zylinder-Viertakt

211

0,9 (1,25)

1500

1901–1902

ZweiRadMuseumNSU Neckarsulmer 1,25PS 1902.JPG

Neckarsulmer 2 1/2 PS

1-Zylinder-Viertakt

331

1,8 (2,5)

2200

1903–1905

-

Neckarsulmer 1 1/4 PS

1-Zylinder-Viertakt

210

0,9 (1,25)

-

1908

-

Neckarsulmer 4 PS

1-Zylinder-Viertakt

554

5,4 (7,3)

2200

1909–1912

-

Neckarsulmer 2 1/2 PS

2-Zylinder-Viertakt

312

3,4 (4,6)

2000

1909–1911

-

Neckarsulmer 6 PS

2-Zylinder-Viertakt

795

6,0 (8,1)

2000

1909–1912

-

NSU 2 1/2 PS

1-Zylinder-Viertakt

326

3,1 (4,2)

1800

1913–1918

-

NSU 3 1/2 PS

2-Zylinder-Viertakt

496

4,2 (5,75)

2000

1913–1918

ZweiRadMuseumNSU Zweizylinder 3,5PS 1914.JPG

NSU 6 1/2 PS

2-Zylinder-Viertakt

830

6,3 (8,5)

2000

1913–1921

-

Die wichtigsten NSU-Motorräder 1919–1945

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in kW (PS)

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU 4 PS

2-Zylinder-Viertakt

498

4,8 (6,5)

-

1919–1922

-

NSU 8 PS

2-Zylinder-Viertakt

996

8,9 (12)

-

1921–1927

-

NSU 502 T/TS

2-Zylinder-Viertakt

498

7,4 (10)

-

1924–1926

-

NSU 251 R

1-Zylinder-Viertakt

249

4,4 (6)

-

1924–1928

Motorcycle NSU 251 R 1927.jpg

NSU 251 S

1-Zylinder-Viertakt

247

7,4 (10)

4400

1927–1929

ZweiRadMuseumNSU NSU-Einzylinder-251-S 1928.JPG

NSU 251 T/TS

1-Zylinder-Viertakt

249

4,4 (6)

-

1928–1933

-

NSU 501 S

1-Zylinder-Viertakt

494

12 (16)

4400

1928–1930

-

NSU 201 R/T

1-Zylinder-Viertakt

199

3,4 (4,5)

-

1928–1930

-

NSU 301 T

1-Zylinder-Viertakt

298

5,1 (7)

-

1929–1930

-

NSU 351 TS

1-Zylinder-Viertakt

346

5,9 (8)

-

1930–1932

-

NSU-D 175 Z/ZD

1-Zylinder-Zweitakt

173

3,3 (4,5) /ZD: 4,4 (5,5)

4000

1930–1933

-

NSU-D 201 Z

1-Zylinder-Zweitakt

198

3,7 (5)

4000

1930–1932

-

NSU-D 251 Z

1-Zylinder-Zweitakt

245

4,4 (6)

4000

1930–1933

-

NSU-D 501 TS

1-Zylinder-Viertakt

494

9 (12,5)

4250

1930–1936

-

NSU-D 601 TS

1-Zylinder-Viertakt

592

10 (14) (ab 1936: 12 (16))

4350

1930–1939

NSU-D 601 TS

NSU-D Motosulm

1-Zylinder-Zweitakt

63

0,9 (1,25)

4000

1931–1935

NSU-D Motosulm

NSU 501 SS

1-Zylinder-Viertakt

494

22 (30)

5800

1935–1937

-

NSU 600 SS

1-Zylinder-Viertakt

597

24,5 (33,5) (ab 1937: 32 (43,5))

5500

1935–1938

-

NSU-D 201 OSL

1-Zylinder-Viertakt

198

6,3 (8,5)

5000

1933–1939

NSU-D 201 OSL

NSU-D 251 OSL

1-Zylinder-Viertakt

242

7,5 (10,5)

5070

1933–1943
1947–1952

NSU 251 OSL

NSU-D 201 ZD Pony/ZDB

1-Zylinder-Zweitakt

198

4,8 (6,5) (ab 1938: 5,2 (7))

4000

1934–1940

NSU-D 201 ZD Pony/ZDB

NSU-D 351 OSL

1-Zylinder-Viertakt

346

13 (18)

5020

1934–1940

-

NSU-D 501 OSL

1-Zylinder-Viertakt

494

16 (22)

5150

1935–1939

-

NSU-D Quick

1-Zylinder-Zweitakt

98

2,2 (3)

4900

1936–1940

NSU-D Quick

NSU-D 351 OT

1-Zylinder-Viertakt

331

9 (12,5)

4000

1936–1939

-

NSU 601 OSL

1-Zylinder-Viertakt

562

18 (24)

4950

1937–1939

NSU 601 OSL

NSU 125 ZDB

1-Zylinder-Zweitakt

123

3,3 (4,0)

4500

1941

NSU 125 ZDB

NSU Kettenkrad HK-101

4-Zylinder-Viertakt

1.478

26,5 (36)

3400

1941–1948

NSU Kettenkrad HK-101

Die wichtigsten NSU-Motorräder 1946–1964

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in kW (PS)

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU Quick

1-Zylinder-Zweitakt

97

2,2 (3)

4750

1945–1953

ZweiRadMuseumNSU NSU-Quick 1950.JPG

NSU 125 ZDB

1-Zylinder-Zweitakt

123

3,7 (5)

4600

1947–1951

ZweiRadMuseumNSU NSU-125-ZDB 1950.JPG

NSU Fox 4-Takt

1-Zylinder-Viertakt

98

3,8 (5,2)

6500

1949–1954

NSU Fox 1954.jpg

NSU Fox 2-Takt

1-Zylinder-Zweitakt

123

4 (5,4)

5300

1951–1954

NSU Fox 1954 2-Stroke.jpg

NSU Lambretta

1-Zylinder-Zweitakt

123 (ab 1954: 146)

3,3 (4,5) (ab 1954: 4,5 (6,2))

4500 (5200)

1950–1956

NSU Lambretta.jpg

NSU Konsul I 351 OS-T

1-Zylinder-Viertakt

349

13 (18)

5500

1951–1953

NSU Konsul I 01 (Foto Sp 2011-06-19).jpg

NSU Konsul II 501 OS-T

1-Zylinder-Viertakt

498

16 (22)

5000

1951–1954

-

NSU Lux / Superlux

1-Zylinder-Zweitakt

198

6,3 (8,6) (Superlux: 8 (11))

5250

1951–1956

NSU-Lux,Bj.1955.jpg

NSU Max / Supermax

1-Zylinder-Viertakt

247

12,5 (17) (Supermax: 13 (18))

6500

1952–1963

NSUmaxBei.jpg

NSU Quickly N/S/L/T/TT/F

1-Zylinder-Zweitakt

49

1 (1,4) (ab 1959: 1,2 (1,7))

4600

1953–1963

ZweiRadMuseumNSU Quickly.JPG

NSU Superfox

1-Zylinder-Viertakt

123

6,6 (8,8)

6500

1955–1958

NSU SuperFox.JPG

NSU Delphin I + III (350 cm³) Weltrekordmotorrad

2-Zylinder-Viertakt

347

55 (75)

8500

1951 und 1956

Delphin3.jpg

NSU Delphin I + III (500 cm³) Weltrekordmotorrad

2-Zylinder-Viertakt

499

81 (110)

8500

1951 und 1956

Delfin3F.jpg

NSU Baumm II (125 cm³) Weltrekordmotorrad

1-Zylinder-Viertakt

125

15 (20)

11.000

1955–1956

-

NSU Baumm IV (250 cm³) Weltrekordmotorrad

2-Zylinder-Viertakt

498,74

31 (42)

11.000

1956

Baumm-4.jpg

NSU Prima D/V/III/IIIK

1-Zylinder-Zweitakt

146 (Prima V: 175)

4,5 (6,2) (Prima V: 7 (9,5))

5200

1956–1964

ZweiRadMuseumNSU NSU Prima.JPG

NSU Maxi

1-Zylinder-Viertakt

174

9,2 (12,5)

6500

1957–1964

NSU Maxi Stricker.jpg

Auto-Modelle im Überblick

NSU-Automobile (Lizenz Pipe) 1905–1910

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in PS

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU-Pipe 34 PS

4-Zylinder-Viertakt

3768

34

-

1905–1906

-

NSU-Pipe 50 PS

4-Zylinder-Viertakt

8290

50

-

1905–1906

-

NSU-Pipe 15/24 PS

4-Zylinder-Viertakt

3768

24

1650

1906–1910

-

NSU-Pipe 25/40 PS

6-Zylinder-Viertakt

6494

40

1100

1908–1909

-

NSU-Automobile 1905–1918

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in PS

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU Sulmobil Typ II/IV

1-Zylinder-Viertakt

451

3,5

-

1905–1909

-

NSU Sulmobil Typ III

2-Zylinder-Viertakt

795

5,5

-

1909

-

NSU 6/8 PS

1-Zylinder-Viertakt

451

8

-

1906

-

NSU 6/10 PS

4-Zylinder-Viertakt

1420

12

1650

1906–1907

-

NSU 6/12 PS

4-Zylinder-Viertakt

1540

13

1500

1907–1909

-

NSU 6/14 PS

4-Zylinder-Viertakt

1560

14

1650

1910–1911

-

NSU 6/18 PS

4-Zylinder-Viertakt

1560

18

1800

1911–1914

-

NSU 10/20 PS

4-Zylinder-Viertakt

2608

20

1400

1907–1910

-

NSU 10/22 PS

4-Zylinder-Viertakt

2608

22

1400

1910–1911

-

NSU 10/30 PS

4-Zylinder-Viertakt

2608

30

1600

1911–1916

-

NSU 5/10 PS

2-Zylinder-Viertakt

1105

10

1400

1910

-

NSU 5/11 PS

2-Zylinder-Viertakt

1105

11

1400

1911–1913

-

NSU 5/10 PS

4-Zylinder-Viertakt

1132

10

1600

1910–1911

-

NSU 5/11 PS

4-Zylinder-Viertakt

1132

11

1600

1911–1913

-

NSU 8/15 PS

4-Zylinder-Viertakt

1750

16

1500

1907–1910

-

NSU 9/18 PS

4-Zylinder-Viertakt

2208

18

1400

1910–1911

-

NSU 9/22 PS

4-Zylinder-Viertakt

2208

22

1400

1911–1912

-

NSU 9/27 PS

4-Zylinder-Viertakt

2208

27

1400

1911–1912

-

NSU 8/24 PS

4-Zylinder-Viertakt

2110

24

1800

1911–1918

-

NSU 13/40 PS

4-Zylinder-Viertakt

3397–3768

40

1800

1911–1912

-

NSU 13/35 PS

4-Zylinder-Viertakt

3397

35–40

1700

1912–1914

-

NSU 5/12 PS

4-Zylinder-Viertakt

1132

12

1600

1913–1914

-

NSU 5/15 PS

4-Zylinder-Viertakt

1232

15

1800

1914–1918

NSU Typ 5 in Museum Autovision.jpg

NSU 1¼-Tonner

4-Zylinder-Viertakt

3397

35

1800

1914–1918

-

NSU 2½-Tonner

4-Zylinder-Viertakt

3380

42

1700

1914–1926

-

NSU-Automobile 1919–1931

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in PS

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU 8/24 PS

4-Zylinder-Viertakt

2110

30

2100

1921–1925

-

NSU 14/40 PS

4-Zylinder-Viertakt

3606

54

2000

1921–1925

-

NSU 5/15 PS

4-Zylinder-Viertakt

1231

21

2100

1921–1925

-

NSU 8/32 PS Lieferwagen

4-Zylinder-Viertakt

2088

32

2200

1925–1927

-

NSU 5/25 PS

4-Zylinder-Viertakt

1307

25

2900

1925–1928

-

NSU 8/40 PS

4-Zylinder-Viertakt

2088

40

2800

1925–1927

NSU-8-40-1914.jpg

NSU 5/15 PS (Kompressor-Rennwagen)

4-Zylinder-Viertakt

1232

40–50

4000

1923–1925

-

NSU 6/60 PS (Kompressor-Rennwagen)

6-Zylinder-Viertakt

1482

60

3800

1925–1926

Neckarsulm-AudiForum-NSU-6-60.jpg

NSU 6/30 PS

6-Zylinder-Viertakt

1567

30

3000

1928

Neckarsulm-AudiForum-NSU-6-30.jpg

NSU 7/34 PS

6-Zylinder-Viertakt

1781

34

3200

1928–1931

NSU 7 , 34 von 1928-1930.jpg

NSU-Automobile 1946–1977

Typ

Motor

Hubraum in cm³

max. Leistung in PS

bei Drehzahl in 1/min

Bauzeit

Bild

NSU Prinz I/II

2-Zylinder-Viertakt

583

20

4600

1958–1960

NSU Prinz II vr red.jpg

NSU Prinz 30/30E

2-Zylinder-Viertakt

583

30

5500

1959–1960

NSU Prinz 30.JPG

NSU Prinz III

2-Zylinder-Viertakt

583

23

5000

1960–1962

ZweiRadMuseumNSU NSU-Prinz-III 1953-1961.JPG

NSU Prinz 30 (III)

2-Zylinder-Viertakt

583–598

30

5500

1960–1962

-

NSU Sport-Prinz

2-Zylinder-Viertakt

583–598

30

5500

1959–1967

NSU SportPrinz 1.JPG

NSU Prinz 4/4S/4L

2-Zylinder-Viertakt

598

30

5600

1961–1973

NSU Prinz cremefarben.jpg

NSU Wankel Spider

Einscheiben-Wankelmotor

498

50

6000

1964–1967

NSU Wankel Spider.jpg

NSU Prinz 1000/ 1000L/ 1000S

4-Zylinder-Viertakt

996

40–43

5500

1964–1972

NSU Prinz 1000.jpg

NSU Prinz 1000 TT / TT

4-Zylinder-Viertakt

1085–1177

55–65

5500–5800

1965–1972

NSU Prinz TT 2.jpg

NSU Typ 110/ 110S /110SC

4-Zylinder-Viertakt

1085–1177

53–60

5500–5600

1965–1967

MHV NSU Typ 110.jpg

NSU TTS

4-Zylinder-Viertakt

996

70

6150

1967–1971

NSU TTS - GP Tourenwagen 1976-07-11.jpg

NSU 1200/ 1200C

4-Zylinder-Viertakt

1177

55

5500

1967–1973

NSU 1200.jpg

NSU K 70
(nur als VW K 70 vertrieben)

4-Zylinder-Viertakt

1567

90

5000

1969
(als VW K 70: 1970–1975)

VW K70 (foto-Mo).jpg

NSU Ro 80

Zweischeiben-Wankelmotor

2 x 498

115

5500

1967–1977

Nsu-ro-80-1.jpg

Zeitleiste

Zeitleiste der Auto-Union-, DKW-, NSU- und Audi-Modelle und davon abgeleitete Volkswagen-Modelle von 1949 bis 1979

Auto Union

Auto Union GmbH, unabhängig

Auto Union GmbH, mehrheitlich von Daimler-Benz AG

Auto Union GmbH, mehrheitlich von Volkswagenwerk AG

Audi NSU Auto Union AG,
mehrheitlich von Volkswagenwerk AG

NSU

NSU Werke AG, unabhängig

NSU Motorenwerke AG, unabhängig

Typ

Karosserie-versionen

1940er

1950er

1960er

1970er

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Kleinwagen

Schrägheck

 

 

 

 

Audi 50 (Typ 86)

 

 

 

 

 

VW Polo (Typ 86)...

Stufenheck

 

 

NSU Prinz (Typ 40)

NSU Prinz 4 (Typ 47)

 

VW Derby (Typ 87)...

 

 

 

NSU Prinz 1000 / 1000 TT (Typ 67)

 

Coupé

 

 

NSU Sport-Prinz (Typ 41)

 

 

Kleinwagen /Untere Mittelklasse

Stufenheck

 

 

 

NSU Typ 110 / NSU 1200 (Typ 77)

 

 

 

DKW Junior

DKW F11/F12

 

 

Cabriolet

 

 

 

NSU Wankel-Spider (Typ 56)

 

 

 

 

 

DKW F12 Roadster

 

 

Mittelklasse

Cabriolet

 

DKW F89 F

DKW F91

DKW 3=6 (F93)

 

 

 

Limousine / Stufenheck

 

DKW F89 P

DKW F91

DKW 3=6
(F93/F94)

Auto Union 1000 / 1000 S

DKW F 102

Audi / Audi 60/75/80/ Super 90 (F103)

Audi 80
(B1; Typ 80/82)

Audi 80
(B2; Typ 81/85)...

Kombi

 

 

DKW F89U

DKW F91U

DKW 3=6 (F94U)

Auto Union 1000 U

 

Audi / Audi 60/75/80 (F103)

 

VW Passat (B1; Typ 33)...

Schrägheck / Coupé

 

 

DKW F91

DKW 3=6 (F93)

Auto Union 1000 / 1000 S

 

 

VW Passat (B1; Typ 32)...

Stufenheck

 

 

 

VW K 70 (Typ 86; VW Typ 48)

 

Obere Mittelklasse

Stufenheck

 

 

 

Audi 100 (C1)

Audi 100 (C2)...

Schrägheck

 

 

 

Audi 100 Coupé S (C1)

 

Audi 100 (C2)...

Stufenheck

 

 

 

NSU Ro 80 (Typ 80)

 

Audi 200(C2; Typ 43)...

Sportwagen

Coupé

 

 

DKW 3=6 Monza

Auto Union 1000 SP

 

NSU TT / TTS (Typ 67)

 

Cabrio

 

 

Auto Union 1000 SP

 

 

Geländewagen

 

 

 

DKW Munga

 

 

Kleintransporter

Kastenwagen, Pritsche, Bus

DKW-Schnellaster (F 89 L / Typ 30 / Typ 3 )

DKW F1000L

an Daimer-Benz verkauft,
weiter als
 Mercedes-Benz N1300

·                    Von Auto Union unter dem Markennamen DKW angeboten.

·                    Von Auto Union unter dem Markennamen Auto Union angeboten.

·                    Unter dem Markennamen NSU angeboten.

·                    Von NSU entwickelt, unter dem Markennamen Volkswagen angeboten.

·                    Unter dem Markennamen Audi angeboten.

·                    Von Audi entwickelt, unter dem Markennamen Volkswagen angeboten.

                                                                 

Literatur

·                    Peter Schönhaar: Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der NSU-Motorräder. Band I-V, Selbstverlag, 1983-1984

·                    Peter Schneider: Die NSU-Story – Die Chronik einer Weltmarke, 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01853-5.

·                    Peter Schneider: NSU-Automobile 1905-1977, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02867-8.

·                    Peter Schneider: NSU im Bild – Motorräder seit 1900, 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02063-7.

·                    Peter Schneider: NSU-Motorräder, 1900-1966, Typenkompass, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02355-5.

·                    Peter Schneider: NSU 1873-1984 – Vom Hochrad zum Automobil, 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-613-01086-0 .

·                    Peter Kirchberg, Thomas Erdmann, Ralph Plagmann: Das Rad der Zeit – Die Geschichte der AUDI AG, 3. Auflage, Stand: 8/00, Hrsg.: AUDI AG Ingolstadt, Verlag Delius Klasing, Bielefeld 2000, ISBN 3-7688-1011-9

·                    Fr. Herzog: NSU 1873-1923 – Zum 50-jährigen Bestehen der Neckarsulmer Fahrzeugwerke Aktiengesellschaft Neckarsulm, NSU GmbH, Neckarsulm 1923 (Faksimile des Originals vom Januar 1987)

·                    Dieter Herz, Karl Reese: Die NSU Renngeschichte 1904-1956, 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-87943-797-1.

·                    Hugo Wilson: Das Lexikon vom Motorrad, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-01719-9.

·                    Mareike Hieber, Susanne Jauch, Ralph Plagmann, Gerhard Schwinghammer: 100 Jahre Automobilbau Neckarsulm, Hrsg.: AUDI AG – Kommunikation Standort Neckarsulm, Stand: 09/2006

·                    Arthur Westrup: Fahre Prinz und Du bist König. Geschichten aus der NSU-Geschichte. Bielefeld: Delius Klasing 1995, ISBN 3-7688-0890-4.