Peugeot

Peugeot [pøˈʒo] ist ein französischer Fahrzeughersteller und die älteste noch existierende Automarke (Serienproduktion seit 1891). Zusammen mit Citroën ist Peugeot Teil der PSA-Gruppe. Neben Kraftfahrzeugen stellt Peugeot auch Fahrräder,Motorroller, Heimwerkermaschinen, Mahlwerke für die Bauindustrie und Gewürzmühlen her.

Peugeot-Stammwerk ist die 1912 eröffnete Fabrik in Sochaux. Weitere französische Standorte sind Mülhausen, Poissy undRennes. Im Ausland ist Peugeot in Portugal (Mangualde), Spanien (Madrid und Vigo), der Slowakei (Trnava), Tschechien (Kolín) sowie Argentinien (El Palomar bei Buenos Aires und gemeinsam mit FIAT in Córdoba) tätig.

Das 1979 von Chrysler United Kingdom übernommene englische Werk Ryton-on-Dunsmore, wo Peugeot ab 1998 den Typ 206 baute, wurde Ende 2006 geschlossen und die Produktion des Nachfolgetyps 207 in Trnava (Slowakei) weitergeführt.

Die deutsche Peugeot-Zentrale hatte von 1936 bis Ende 2012 ihren Sitz in Saarbrücken.[1] 1967 wurde die Peugeot Deutschland GmbH gegründet. Im Jahr 2013 wurde die Zentrale nach Köln verlegt und mit der Schwestermarke Citroënzusammengeführt [2].

Seit Beginn der Produktion 1891 wurden weltweit über 50 Millionen Fahrzeuge hergestellt. Der 50-millionste Peugeot war ein308 SW. Europaweit gehören Modelle von Peugeot zu den meistverkauften Pkw. Im Jahr 2007 wurden 1,786 Millionen Peugeot-Fahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 3,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Jahre 2008 belief sich der weltweite Absatz auf 1,904 Millionen Fahrzeuge;[3][4] nach einem Absatz-Tief von 1.842.000 Fahrzeugen 2009 stieg die Zahl 2010 auf 2.142.000 Einheiten.[5]

Firmengeschichte

Ursprünge

Die namensgebende Gründer-Familie Peugeot stammt aus der Umgebung von Montbéliard und ist von protestantischer Konfession. Da Montbéliard mit Umland als Grafschaft Montbéliard (dt.: Grafschaft Mömpelgard) von 1397 bis 1796 unter württembergischer Herrschaft stand, rechnen manche scherzhaft die Marke Peugeot zu den "schwäbischen Automarken" (neben Daimler-Benz, Porsche, NSU).

Als Unternehmer traten die Peugeots erstmals Ende des 18. Jahrhunderts mit einer Ölmühle, Gerberei und Färberei in Hérimoncourt in Erscheinung. Hinzu kam später eine Spinnerei, eine zweite wurde in Audincourt am Doubs eröffnet.

1810, es gilt dies als Gründungsjahr von Peugeot,[6] bauten die Brüder Jean-Frédéric und Jean-Pierre Peugeot angesichts sich wandelnder wirtschaftlicher Gegebenheiten auf dem Gelände der Ölmühle in Herimoncourt eine Eisengießerei auf. Ab 1819 wurden dort Walzeisen, Sägeblätter, Uhrenfedern und Korsettstäbe aus Stahlbändern gefertigt. Weitere Fabriken für Werkzeuge und Eisenwaren wurden in Valentigney und ab 1857 in Beaulieu – jetzt Mandeure – eingerichtet.

Riesige Auswahl an gebrauchten Peugeot

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Peugeot-Produktpalette, die auch mechanische Schermaschinen, Federn für Phonographen, landwirtschaftliche Geräte, Rasierklingen, Kaffeemühlen und Bügeleisen umfasste, aufgrund ihrer Qualität weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Bis heute produziert Peugeot neben Fahrzeugen übrigens immer noch Werkzeuge, Pfeffer- und Kaffeemühlen.

Als „offizielle Geburtsstunde des Löwen“ gilt der 20. November 1858. An diesem Tag wurde der Peugeot-Löwe (→ Abschnitt Logo) für die Erzeugnisse von Peugeot als Marke registriert.[7]

Die gute Ertragslage kam ab der Jahrhundertmitte auch der Belegschaft zugute. Bemerkenswert für jene Zeit sind soziale Einrichtungen wie Hilfskasse auf Gegenseitigkeit (1853), Gründung eines Arbeiterspitals (1870), Zehn-Stunden-Arbeitstag (1871) und Jahrespension für Werksangehörige (1876). Schließlich wurden auch Wohnungen für das Personal gebaut.

Im Jahre 1896 gründete Armand Peugeot das Unternehmen Société Anonyme des Automobiles Peugeot mit Firmensitzen in Audincourt und Lille.[7]

Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erkannte man bei Peugeot die Zeichen der Zeit und wandte sich verstärkt dem Fahrzeugbau zu, der bis heute den Schwerpunkt der Unternehmensaktivitäten bildet.

Logo

Da die Sägezähne der Peugeot-Sägeblatt-Produktion (ab 1819) an den Rachen eines Löwen erinnerten, wurde der Löwe zum Kennzeichen Peugeots. 1858 wurde der Löwe alsMarkenzeichen registriert, welcher von einem lokalen Goldschmied namens Justin Blazer entworfen wurde. Der Löwe als Logo versinnbildlicht dabei die drei Qualitäten der Sägeblätter: ihre Robustheit, die Elastizität der Klingen und den schnellen Schnitt. Ab 1906 zierte der Löwe die Kühlergrille. Bis 1958 wurde er als Kühlerfigur verwendet. Mit dem Modelljahr 1959 wurde diese abgeschafft, da sie für Fußgänger und Radfahrer eine potentielle Gefahr darstellte.[6]

Im Laufe der Jahre wurde das Logo mehrfach modifiziert. Auch die Haltung bzw. Stellung des Löwen auf den verschiedenen Logos variiert. Auf den Pfeffermühlen steht er auf vier Beinen, auf den Fahrrädern sitzt er aufrecht. Auf den Autos steht er aufrecht auf den Hinterläufen mit gehobenen Tatzen (wie abgebildet).[6] Diese drei Logos werden auch noch aktuell verwendet.

Ab 1948 und dem 203 wird als Logo das Wappen der Franche-Comté verwendet, als Zeichen der Verbundenheit mit der Stammregion des Unternehmens. Seitdem leiten sich alle Logo-Versionen der Peugeot-Autos von diesem Wappen ab.

Pfeffermühlen

Pfeffermühlen mit dem berühmten Peugeot-Mahlwerk sind ein bewährtes Peugeot-Produkt. Seit 1842 werden sie hergestellt und sind damit die ältesten Erzeugnisse des Konzerns.

Fahrradbau

1881 begann Peugeot mit der Fertigung von Fahrrädern, deren Bedeutung Armand Peugeot bei einem Aufenthalt in England erkannt hatte. Unter dem Namen „Le Français“ stellten die „Fils de Peugeot frères“ 1882 ein Hochrad vor.

1888 hatte sich Peugeot mit seinen Fahrradmodellen am Markt etabliert. Nun begann auch das Werk in Beaulieu (heute eingemeindet in Mandeure) bei Valentigney mit der Herstellung von Fahrrädern. Als Markenname wurde in Anlehnung an das Firmensymbol die Bezeichnung Lion (deutsch Löwe) gewählt.

Peugeot setzte im Fahrradsegment (nach alter Gewohnheit, aber auch aus genauer Marktbeobachtung) auf ein breites Produktangebot. In den damaligen Katalogen tauchen Tandems auf, sogar Vierer und Fünfer. 1899 wurde ein Vierrad mit zwei Sitzplätzen als „Bicyclette sans chaîne“ (Fahrrad ohne Kette) vorgestellt. Ein wartungsarmer Kardanantrieb übernahm die Kraftübertragung zum Hinterrad, eine Technik, die sich selbst bei Motorrädern erst Jahrzehnte später etablieren sollte.

Innovativ war auch ein Klapprad, das zur Diebstahlvorbeugung zusammengelegt mit in die Wohnung genommen werden konnte. Dessen Rahmenkonstruktion gestattete außerdem ein stufenloses Anpassen an verschiedene Körpergrößen. Dabei konnte sowohl der Achsabstand als auch die Distanz des Sattels von Pedalen und Lenker variiert werden. Zwei unabhängige Bremsen garantierten aktive Sicherheit, und ein Hufnagelauszieher sollte vor Reifenpannen schützen.

Im Jahr 1906 wurde bei Peugeot-Fahrrädern erstmals eine Zweigang-Nabenschaltung verbaut.

Automobilbau

1889 ließ Armand Peugeot das erste Kraftfahrzeug, das sogenannte Serpollet-Dreirad bauen; ein mit Dampf angetriebenes Fahrzeug, das man heute als „Prototyp“ bezeichnen würde. Erst mit dem Wechsel zu Typ 2 wurde der Wechsel auf Verbrennungsmotoren vollzogen, die allerdings von der Daimler-Motoren-Gesellschaft kamen. Im Jahr 1896 wurde in Wien ein Peugeot als erster in Serienproduktion erzeugter Ottomotorwagen zugelassen.[8] Das Jahr 1898 gilt als Beginn des Welterfolges der Marke. Bereits 1900 wurden 500 Fahrzeuge und 20.000 Fahrräder hergestellt.[7] Bis zum Jahr 1910 gab es noch zwei konkurrierende Peugeot-Marken: Automobiles Peugeot mit den Werken in Audincourt und Lille sowie Lion-Peugeot in Beaulieu (heute Ortsteil von Mandeure) bei Montbéliard. Beide Unternehmen schlossen sich dann zur Société des Automobiles et Cycles Peugeot zusammen.

Im Jahr 1912 wurde in Sochaux ein weiteres Werk gebaut. Ursprünglich wurden hier Lkw produziert. 1917 wurde in diesem Werk mit der Massenproduktion von Serienfahrzeugen begonnen.[7] 1925 wurde das Werk Sochaux zum Hauptsitz der Pkw-Produktion. Durch denErsten Weltkrieg und die allgemeine Mobilmachung wurden viele Fabriken, so auch Peugeot, gezwungen, ihre Einrichtungen für Kriegszwecke einzusetzen, was dazu führte, dass keine neuen Projekte mehr durchgeführt wurden.

1929 wurde auf der Messe in Paris das Modell 201 vorgestellt. Dieses Modell, das bis 1936 insgesamt 140.000 mal produziert wurde, erwies sich als besonders erfolgreich, bescherte Peugeot eine bessere Finanzlage und trug wesentlich zum guten Ruf als Autohersteller bei. Der 201 war übrigens das erste Fahrzeug mit der später patentierten mittleren Null in der Modellbezeichnung, die bis heute erhalten geblieben ist. Ebenfalls im Jahr 1929 wurden der Dieselmotor und das Sonnendach für die Autos eingeführt.[7]

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau, indem man die technische Ausrüstung und maschinelle Anlagen neu strukturierte. Das neue Modell 203 wurde ab 1948 sofort zum Erfolgsmodell. 1955 wurde mit dem 403 der erste massenproduzierte Peugeot vorgestellt, der mit einem Dieselmotor erhältlich war. Der 403 ist der erste vom italienischen Designer Pininfarina gestaltete Peugeot.

Das im Jahr 1960 eingeführte Modell 404 war in ganz Europa wie auch im französischsprachigen Teil Afrikas ein großer Erfolg. Der 404 war vor allem als Taxifahrzeug in diesen Ländern sehr verbreitet. Die stetige Expansion von Peugeot führte 1965 dazu, dass die HoldingPeugeot S.A. gegründet wurde, die die verschiedenen Gesellschaften der Firmengruppe kontrolliert. Im selben Jahr wurde das Werk inMülhausen errichtet.

1974 wurde Peugeot Mehrheitsaktionär bei Citroën. Zwei Jahre später entstand durch die Fusion der beiden Unternehmen die PSA-Gruppe. Im Jahre 1978 kaufte PSA dann die europäischen Tochtergesellschaften von Chrysler mit den Marken Chrysler-Simca, Simca,Sunbeam und Matra-Simca auf. Da man den Namen Chrysler nicht länger benutzen durfte, wollte man der neuen Tochtergesellschaft zuerst wieder den Namen Simca zurückgeben, aber Marketing-Experten rieten davon ab, da die Marke zu sehr an Chrysler hafte. So verwendete man ab 1979 als Markennamen der neuen Tochter den von Talbot, ein kleiner Hersteller, der von Simca 1959 übernommen worden war.

Da sich die Übernahme von Talbot als sehr schwierig und kostspielig erwies, legte man 1980 den Vertrieb und die Verwaltung von Peugeot und Talbot zusammen. Bis zum Erscheinen des Peugeot 205 1983 schrieb der PSA-Konzern weiter rote Zahlen, die durch Streiks vor allem bei Talbot und Citröen begünstigt wurden. Mit Erscheinen des Peugeot 205 ging es bei Peugeot dann wieder bergauf, nur bei Talbot ging es weiter bergab und schließlich gab man dann die Marke 1986 ganz auf. Der bereits fertige Nachfolger des Talbot Horizon, ursprünglich geplant als Talbot Arizona, wurde dann 1985 außerplanmäßig als Peugeot 309 auf den Markt gebracht.

Motorradbau

Peugeot war nach Stückzahlen der bedeutendste französische Motorradhersteller.

Ab 1899 produzierte man motorisierte Zweiräder mit 1,5 PS starken Zedel-Motoren aus der Schweiz, die noch ohne Kupplung und Getriebe auskommen mussten. Ab 1902 baute Peugeot vollwertige Motorräder, anfänglich mit 2-PS-Motoren von Zedel, ab 1903 mit selbst entwickelten 2,5 bzw. 2,75 PS starken Viertaktmotoren mit 238 bzw. 333 cm³ Hubraum. Gegen Aufpreis war eine gefederte Vorderradgabel erhältlich. Ab 1905 waren bei Peugeot außerdem unterschiedlich starke Zweizylindermotoren im Angebot, die bei Hubräumen von 350 bis 1000 cm³ Leistungen von 2,75 bis 7 PS abgaben.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich Peugeot zu einem in ganz Europa erfolgreichen Zulieferer von Einbaumotoren, auch für englische Motorradhersteller wie z.B. Norton. 1907 gewann Rem Fowler bei der ersten Tourist Trophy auf der Isle of Man in der Zweizylinderklasse auf einer mit Peugeot-Motor ausgerüsteten Norton. 1909 trat Peugeot zur Tourist Trophy mit eigenen Rennmaschinen an und errang in der Folge zahlreiche Siege bei großen europäischen und amerikanischen Rennen.

1913 machte Peugeot mit einem Zweizylinder-Rennmotor, der Peugeot 500 Sport, auf der Fernfahrt Paris–Nizza von sich reden, der bei einem Hubraum von 500 cm³ über zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder verfügte. Damit waren Geschwindigkeiten von über 120 km/h möglich, allerdings war das Triebwerk thermisch instabil, weshalb die Konstruktion nicht weiterentwickelt wurde.

Der Erste Weltkrieg brachte die zivile Motorradproduktion von Peugeot zum Erliegen. Gebaut wurden nun insbesondere Militärmaschinen mit seitengesteuertem Zweizylindermotor und 750 cm³ Hubraum. Nach dem Krieg knüpfte man an alte Traditionen an und wandte sich auch wieder dem prestigeträchtigen Rennsport zu. 1923 leisteten die Peugeot-Rennmaschinen mit einem von Ingenieur Lessman Antoinesco neu entwickelten Zweizylindermotor bei einem Hubraum von 500 cm³ bis zu 27 PS und erreichten Spitzengeschwindigkeiten von über 160 km/h.

Die 1920er Jahre waren daneben von der Produktion alltagstauglicher leichter Maschinen geprägt, die mit einem 250-cm³-Zweitaktmotorausgestattet waren, der 3,5 PS leistete, ein Zweiganggetriebe und eine gefederte Vorderradgabel aufwies. Ein Kuriosum blieb das Cyclo-Moto, das über einen in der Vorderradnabe integrierten Motor verfügte.

1925 wurde erstmals ein 175-cm³–Zweitakt-Blockmotor vorgestellt, ein Triebwerk also, dessen Getriebe nicht mehr separat angebracht war, sondern in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem eigentlichen Antrieb saß. Eingeführt wurde gleichzeitig ein Mittelständer, der zusammen mit Trapezvorderradgabel und Trommelbremsen das fortschrittliche Konzept abrundete.

1926 trennte sich bei Peugeot die Automobil- und die Motorradabteilung und der offizielle Renneinsatz wurde aufgegeben. Im gleichen Jahr wurde das Blockmotorkonzept auf die Viertakter übertragen, die damit ausgestatteten Maschinen begründeten die Typenreihe „P“, die bis in die 1950er Jahre fortgeführt werden sollte. Auf die Modelle P 101, 102, 103 und 104 folgten ab 1927 das kopfgesteuerte Spitzenmodell P 105 mit 350 cm³ und ihre seitengesteuerten kleinen Schwestermodelle P 107, 108, 109 und 110. Daneben wurden weiterhin anspruchslose Zweitakter mit bis zu 175 cm³ gebaut. Das Modell P 50 mit 98-cm³-Motor durfte ohne Führerschein gefahren waren.

1930 erlebte Peugeot mit der aus Kostengründen mit einer Gabel aus Pressstahl ausgerüstete P 111 ein Fiasko. Die Konstruktion war nicht verwindungssteif, sorgte für ein unsicheres Fahrverhalten und wurde rasch wieder fallengelassen. 1933 stellte Peugeot eine neue Generation von Blockmotoren vor, die über Hubräume von 350 bis 500 cm³ und seiten- bzw. kopfgesteuerte Ventile verfügten. Mit dem Spitzenmodell P 515 waren Geschwindigkeiten bis 140 km/h möglich.

Ab 1938 hatte Peugeot – wie viele andere Motorradhersteller auch – trotz auf vielfältige Kundenbedürfnisse abgestimmter Produktpalette mit Absatzproblemen zu kämpfen. Fortan – bis zum Ende der Motorradproduktion im Jahr 1959 – konzentrierte man sich auf die Herstellung relativ einfacher, für die Massenmotorisierung geeigneter Maschinen mit Hubräumen zwischen 98 und 175 cm³.

1939 wurde die P 53 vorgestellt, die über einen 100-cm³-Zweitaktmotor mit Dreigangschaltung verfügte und in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich war. Mit ihr legte man den Grundstein für eine bis Ende der 1950er Jahre gebaute Reihe unkomplizierter und zuverlässiger Zweiräder, die bei bescheidener Leistung die Anmutung vollwertiger Motorräder hatten und sich im Heimatland großer Beliebtheit erfreuten. Sie konnten allerdings auf dem deutschen Markt nie Fuß fassen, der auch in den unteren Hubraumklassen von starken Marken (Adler, DKW, NSU, Zündapp) beherrscht wurde.

Der Zweite Weltkrieg und die Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht unterbrachen die Entwicklung und Produktion ziviler Motorräder bei Peugeot.

Ende 1944 kündigte Peugeot die im Folgejahr anlaufende Produktion der P 54 an, eines verbesserten Nachfolgers der vor dem Krieg entwickelten P 53. Die P 54 verfügte weiterhin über einen 100-cm³-Zweitaktmotor mit 3-Gang-Schaltung, bot nun aber einen Gepäckträger, eine aufwendigere Sattelfederung und einen stärker an Motorräder erinnernden Tank. Das Vorderrad war nach wie vor über eine Trapezgabel gefedert, auf eine Hinterradfederung musste man weiter verzichten.

1946 erschien die P 55, deren Grundkonstruktion der P 54 entsprach, die jedoch mit einem 125-cm³-Zweitaktmotor ausgestattet war.

Aus der P 55 entstanden in den Jahren bis zum Ende der Motorradproduktion 1959 eine Vielzahl von Ausstattungs- und Leistungsvarianten. Die P 56 wies im Unterschied zur P 55 bei gleichem Hubraum eine Viergangschaltung auf, die P 155 verfügte über einen 150-cm³-Motor (mit Vierganggetriebe: P 156), die P 255 über ein Triebwerk mit 250 cm³ (mit Vierganggetriebe P&nbsp256) und die 1957 erschienene P&nbsp356 über einen 350-cm³-Motor mit zwei Zylindern und 4-Gang-Schaltung. Daneben gab es Versionen mitTeleskopgabel, Hinterradfederung, aufwendiger Verchromung, zusätzlichen Verkleidungsteilen und weiteren Besonderheiten. Die klassische Ausstrahlung der Ursprungskonstruktion P 55 ging dabei allerdings nach und nach verloren. Im Vergleich zu deutschen Konkurrenten fallen vor allem die frühen 125-cm³-Maschinen des Typs 55 durch besonders gelungene Proportionen und elegante Farbgebung (verschiedene Beige-, Grau- und Brauntöne, teils mit Mehrfarblackierung, teils mit Linierung) auf. Sie sind für den Sammler klassischer französischer Motorräder sicher die attraktivsten Nachkriegsmodelle aus dem Hause Peugeot.

Noch einmal gab es übrigens ein Sport-Motorrad im Nachkriegs-Programm von Peugeot, die 176 GS, die auf der 1951 erschienen 176 TC4 basierte. Dieses Modell schlug sich ausgezeichnet im Amateursport der Saison 1952, weshalb sich Peugeot zu einem Werkseinsatz beim Bol d’Or entschloss. André Bouin holte einen souveränen Klassensieg und Platz fünf im Gesamtklassement. Daher nennen Peugeot-Fans die Ende 1952 vorgestellte 176 GS stets nur „Bol d’Or“.

Das erfolgreichste von Peugeot produzierte Moped war die "BB", die in verschiedenen Modellvarianten von 1957 bis 1970 gebaut wurde. Der 50-cm³-Einzylindermotor leistete 1,35 kW (1,85 PS) und erbrachte eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 55 km/h.[9]

1959 wurde der Motorradbau bei Peugeot aufgegeben. Seither werden unter der traditionsreichen Marke nur noch Mofas und Roller hergestellt.

Motorsport

Peugeot engagiert sich vor allem im Rallye-Sport. Dort konnten beispielsweise der 205, 306, 307 und der 206 Erfolge feiern.

Schon in den 1960er Jahren gewann Peugeot mit dem 404 verschiedenste Rallyes, darunter mehrmals die „East African Safari“.[10][11] 1984, im Jahr der ersten Beteiligung an der Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Peugeot 205 T16, demonstrierte der Finne Ari Vatanen auf Korsika das Potential mit seiner zeitweiligen Führung. Knapp drei Monate später gelang der erste Sieg einer Wertungsprüfung bei der 1000-Seen-Rallye in Finnland, nach dem weitere Erfolge bei den RallyesSardinien und Wales anstanden.

In den folgenden beiden Jahren dominierte Peugeot trotz sehr starker Gegner die Rallye-Weltmeisterschaft souverän. Die beiden Finnen Timo Salonen und Juha Kankkunen wurden in Folge auf Peugeot Weltmeister der Jahre 1985 und 1986, die Titel in der Marken-WM ging ebenfalls nach Paris. Damit wurde Audi vom Siegerpodest verdrängt.

Bei der RAC Rallye Ende 1985 wurde die zweite Auflage des Peugeot 205 T16 mit der Werksbezeichnung Evolution 2 präsentiert. Ihm wurde, um gegen die wachsende Konkurrenz durch Audi, Lancia und Ford die Nase vorn zu haben, ein ausgeklügeltes Flügelprogramm verpasst und der Turbo-Ladedruck auf 2,5 bar erhöht. Nun hatte man eine Leistung von 315 kW (430 PS) bei 7500/min erreicht.

Nach dem Verbot der Gruppe B Mitte der 1980er Jahre setzte Peugeot die Rallye-Erfahrungen nicht nur beim Bergrennen am Pikes Peak, sondern vor allem auch bei der Rallye Raid Dakar mit den beiden Modellen 205 und 405 weiter in Erfolge um. Auch hier konnte sich der Finne Ari Vatanen in die Annalen der Peugeot-Motorsportgeschichte eintragen. Peugeot gewann die Rallye Dakar in den Jahren 1987–1990.

Eine Rückkehr an die Spitze des Rallyesports erlebte Peugeot ab dem Jahr 1999 mit der Einführung des 206 WRC. Mit dem finnischen Fahrer Marcus Grönholm wurde 2000 und 2002 die Fahrer-WM gewonnen, von 2000 bis 2002 auch drei Mal in Folge der Titel für den besten Konstrukteur. Aktuell befindet sich der Peugeot 307 WRC (auf Grundlage derCoupé-Cabriolet-Version) im Rallye-Einsatz.

Ende der 1980er Jahre etablierte sich Peugeot auch mit dem 905 im Bereich der Sportwagenrennen. Hierbei wurden 1992 und 1993 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen, sowie die Sportwagen-Weltmeisterschaft des Jahres 1992. Nachdem die FIA die Sportwagen-WM ab dem Jahr 1993 nicht mehr ausschrieb, zog sich Peugeot vorerst aus diesem Segment zurück. Jedoch stellte er dem französischen Rennteam von Geráld Welter und Henri Pescarolo weiterhin Motoren zur Verfügung, bis der Hersteller 2007 mit einem Le-Mans-Prototypen selbst nach Le Mans zurückkehrte. Der Dieselrennwagen Peugeot 908 HDi FAP verlor jedoch das Rennen 2007 und 2008 gegen die etablierte Mannschaft von Audi. So blieb dem Werk zunächst der Sieg in der Le Mans Series 2007. Am 14. Juni 2009 jedoch holte das Team Peugeot Sport Total einen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans. In den beiden folgenden Jahren verlor Peugeot erneut gegen Audi, sicherte sich jedoch den Intercontinental Le Mans Cup mit acht Siegen in zehn Rennen. 2012 zog sich das Werksteam, trotz begonnener Saisonvorbereitungen, kurzfristig zurück. Als Grund wurde die schwierige wirtschaftliche Situation angeführt.[12]

Daneben gab es Einsätze im Tourenwagensport, die ebenfalls erfolgreich beendet werden konnten.

Von 1994 bis 2000 war Peugeot als Motorenlieferant für verschiedene Formel-1-Teams tätig. Jedoch blieben die Erfolge bei McLaren, Jordan und Prost aus und der französische Hersteller zog sich zurück. Ende 2000 wurden die Formel-1-Triebwerke an das Unternehmen Asiatech verkauft, das sie unter eigenem Namen, aber ohne technische Veränderungen 2001 bei Arrows und 2002 bei Minardi einsetzte.

Weniger bekannt ist, dass Fahrzeuge von Peugeot dreimal das Indianapolis 500 gewinnen konnten (1913, 1916 sowie 1919).

Automobile[

Nomenklatur

Peugeot nummerierte bis in die 1930er Jahre alle seine Modelle einfach unter der Bezeichnung Type durch. Begonnen mit Type 1 bis etwaType 192. Hervorzuheben ist der Peugeot Bébé (Type 69), der von 1905 bis 1912 in großen Stückzahlen gebaut wurde, da er der erste echte Kleinwagen von Peugeot war.

1929 begann Robert Peugeot, der Nachfolger von Armand Peugeot, mit dem Modell 201, die Fahrzeuge mit einem Nummerierungssystem mit einer Mittel-Null zu versehen. Zudem führte er den Dieselmotor und das Sonnendach ein. Die Zahlenfolge 201 entsprang zunächst dem Zufall. Diese Baureihe war das zweihundertste Projekt der Entwicklungsabteilung von Peugeot. Die Einfachheit und Klarheit des Nummerierungssystems führte dazu, dass man nach diesem Muster alle sechs Fahrzeugklassen bezeichnete. Die Null in der Mitte wurde damit typisch für Peugeot und ist auch markenrechtlich geschützt. Dies führte im Jahr 1963 dazu, dass Porsche im Namensstreit um denPorsche 901 unterlag und ihn daraufhin 911 genannt hat. Die Regelung der geschützten Null in Zahlenmitte gilt nur für vergleichbare Personenwagen anderer Marken; es gab Ausnahmen bei Sonderfahrzeugen von Bristol, BMW und Tatra.[13]

Seit 2004 werden für Sonder- und Nischenmodelle (wie z.B. für die Modelle 1007, 4007, 3008 und 5008) auch vierstelligeDoppelnullnummern benutzt.

Seit Beginn der 1990er Jahre, namentlich mit dem Fertigungsbeginn des Peugeot Boxer 1993, bezeichnet der Hersteller seine Nutzfahrzeuge nicht mehr mit Buchstaben-Zahlen-Kombinationen wie J5. Sieht man von den auf Kleinlieferwagenbasis beruhenden Hochdachkombis Bipper und Partner bzw. Ranch ab, so ist das Sportcoupé Peugeot RCZ – vorgestellt 2009 und am Markt erhältlich seit Mai 2010 – der bislang einzige Peugeot-Pkw, der keine Nummern als Modellbezeichnung trägt.

2012 hat Peugeot angekündigt[14] in Zukunft die Standardmodelle nur noch auf „1“ bzw. „8“ enden zu lassen. So wird der Nachfolger der 308 wieder 308 heißen, bzw. der Nachfolger des 107 dann auch 108 heißen. Um Platz für die größer werdende Modellfamilie zu schaffen werden günstigere Modelle z.B. wie das Weltauto 301 hinten immer die „1“ tragen.

Pkw-Neuzulassungen in Deutschland

Jahr

Einheiten

Marktanteil

2012

71.435

2,30 %

2011

82.743

2,60 %

2010

84.242

2,89 %

2009

130.207

3,42 %

2008

94.676

3,06 %

2007

93.394

2,97 %

2006

111.151

3,21 %

2005

118.038

3,53 %

2004

121.914

3,73 %

2003

123.791

3,82 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA)

Zeitleisten

Zeitleiste der Peugeot-Modelle von 1889 bis 1944

Typ

1880er

1890er

1900er

1910er

1920er

1930er

1940er

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

Kleinwagen

1

2

3 / 4

5 / 6 / 7 /8

21 / 24 / 30/ 31

37

54

57

69 „Bébé“

B P1/ B3/P1 „Bébé“[1]

 

 

161/172 „Quadrilette“

190

 

 

 

 

26 / 27 / 28

48

 

126

 

 

201

202…

Kompaktklasse

 

 

14 / 15 / 25

56

58

68

VA/VC/VY[1]

V2C/V2Y[1]

VD/VD2[1]

 

159

163 / 163 BS

 

 

301

302

 

 

 

 

 

33 / 36

 

63

 

99

108

118

125

 

 

173 / 177/ 181/ 183

 

 

Mittelklasse

 

 

9 / 10 /11 / 12

16 / 17 / 19/ 32

49/50

65/67

77

78

88

 

127

143

153

 

153 B/BR

176

 

401

402

 

 

 

18

39

61

71

81

96

106

116

126

138

 

 

175

 

 

 

Obere Mittelklasse

 

 

23

 

42/43/44

62

72

82

92

104

112/117/ 122/130/134

139

145/146/148

 

 

174 / 184

 

601

 

 

 

 

 

66

76

83

93

 

 

135

 

156

 

 

 

Oberklasse

 

 

 

80

103

 

113

 

141

 

147/150

 

 

 

 

 

 

 

85

95

105

 

 

 

 

Cabrio/Spider

 

 

 

91

101/120

133 / 111/129/131

136

144

 

 

 

 

Kastenwagen

 

 

13

22

34/35

 

 

 

 

 

Kleinbus

 

 

20 / 29

 

107

 

 

 

 

 

                                                                                                                 

[1] als „Lion-Peugeot“ vermarktet

Zeitleiste der Peugeot-Modelle von 1945 bis heute

 

Typ

40er

50er

60er

70er

80er

90er

2000er

2010er

                 

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

0

1

2

3

4

5

678901234

Kleinstwagen

 

 

 

 

 

JN Mini

 

iOn

 

 

 

 

 

106

 

107

108

Kleinwagen

 

 

 

104

205

206

 

 

 

 

 

 

 

 

207208

Kompaktklasse

 

 

 

204

 

 

 

 

301

202

203

 

304

305

 

306

307

308 I308 II

Untere Mittelklasse

 

 

 

 

 

309

 

 

408

Mittelklasse

 

 

403

404

 

 

405

406

407

 

 

 

 

 

505

 

 

508

Obere Mittelklasse

 

 

 

504

 

 

 

 

 

 

 

 

604

 

605

607

 

Coupé

 

 

 

 

 

 

 

RCZ

 

 

 

404 Coupé

504 Coupé

 

 

406 Coupé

407 Coupé

 

Minivan

 

 

 

 

 

 

 

1007

 

Crossover

 

 

 

 

 

 

 

2008

 

 

 

 

 

 

 

3008

SUV

 

 

 

 

 

 

 

4008

 

 

 

 

 

 

 

4007

Kompaktvan

 

 

 

 

 

 

 

5008

Van

 

 

 

 

 

 

806

807

 

Geländewagen

 

 

 

 

 

P4

 

 

 

 

Kastenwagen

 

 

 

 

 

205 Multi / Fourgonnette

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bipper

 

 

 

 

 

 

Partner

Partner

Transporter

 

D3

D4

J7

J9

 

Expert

Expert

 

 

 

 

 

J5

Boxer

Boxer

·                    Lizenzproduktion eines Suzuki/JN Auto

·                    Gemeinsam mit Toyota von TPCA

·                    Auf Basis eines Mitsubishi

·                    Gemeinsam mit der Fiat-Gruppe – als Peugeot, Citroën, Fiat (und ggf. Lancia oder Talbot)

·                    Auf Basis eines Mercedes-Benz

 

Modellgeschichte

Alle seit 1. Januar 2000 gebauten Modelle mit Ottomotor vertragen die Ethanol-Beimischung von 10 % (E10).[15]

Bauzeit
Produktion seit

Baureihe

Anmerkung

Bild

Aktuelle Modellpalette (Pkw)

2005

107

Ein Kleinstwagen, der mit Toyota Aygo und Citroën C1 fast baugleich ist und in Tschechien gefertigt wird. Anfang 2009 erhielt der 107 ein äußerliches Facelift. Anfang 2012 wurde er nochmals optisch modifiziert.

 

2007

207 CC

Cabrio-Version des 207 und Nachfolger des 206 CC. Die derzeit noch einzige Version der 207-Reihe.

 

2012

208

Im April 2012 löste der 208 als drei- und fünftüriges Schrägheckmodell nach knapp sechs Jahren bereits den 207 ab. Eine Cabriovariante des 208 wird noch folgen, eine Kombiversion soll es aber nicht mehr geben. Sie wird durch den Kompakt-SUV 2008 ersetzt.

 

2013

2008

Im April 2013 wurde der Crossover-SUV 2008 eingeführt, der die Kombiversion des 207 ablöst. Er basiert auf dem 208 und wird mit drei Benzin- sowie drei Diesel-Motoren angeboten.

 

2013

308

Der Nachfolger des im Sommer 2007 eingeführten Kompaktmodells behält erstmalig in der Geschichte des Herstellers die Bezeichnung bei. Im September 2013 wurde es als fünftürige Schräghecklimousine eingeführt.

 

2014

308 SW

Die Kombiversion des neuen 308 ist im Gegensatz zum Vorgänger wieder ein klassischer Kombi und wird nicht mehr als höherer SW angeboten. Der Marktstart erfolgt im Mai 2014.

 

2009

308 CC

Das Coupé-Cabriolet auf Basis des ersten 308 läuft derzeit noch weiter vom Band.

 

2009

3008

Crossover-Modell auf Basis des 308. Er ist nur als Fünfsitzer lieferbar. Auf derselben Plattform wie der 308 basierend, ist der 3008 deutlich höher und etwas länger und breiter als dieser. Zu Beginn wird er nur mit Frontantrieb ausgeliefert, seit 2011 ist eine Allradversion mit Diesel-Hybridantrieb erhältlich.

 

2012

4008

Der im Juni 2012 eingeführte 4008 ist ein kompakter SUV. Er teilt sich die Plattform mit dem Mitsubishi ASX und seinem Konzernbruder Citroën C4 Aircross.

 

2011

508

Seit März 2011 ersetzt der 508 als Limousine und Kombi SW den 407 als neues Mittelklassemodell. Er beerbt aber ebenso das bisherige Flaggschiff 607, der keinen direkten Nachfolger mehr erhalten wird. Als Benziner stehen zwei 1,6-l-Motoren mit 120 PS oder 156 PS mit Turbolader zur Verfügung. Die Turbo-Diesel-Motoren reichen von einem 1,6-l- mit 112 PS bis zu einem 2,2-l-Motor mit 204 PS. Im April 2012 kam noch als 508 RXH ein Allrad-Fahrzeug als Diesel-Hybrid mit 200 PS und 99 g CO2-Ausstoß auf den Markt.

 

2009

5008

Der 5008 ist ein Kompaktvan auf Basis des Peugeot 308 sowie des Citroën C4 Picasso. Die Präsentation erfolgte auf der IAA 2009. Das Fahrzeug ist seit Ende Oktober 2009 verfügbar. Auf der IAA 2013 wurde ein Facelift des Modells vorgestellt.

 

2002

807

Dieser Van, der so genannte Euro-Van, ist eine gemeinsame Entwicklung zwischen PSA und dem Fiat-Konzern. Seit 2002 ersetzt er den 806.

 

2010

RCZ

Sportcoupé auf Basis des 308, der von Magna Steyr in Österreich hergestellt wird. Die Motorenpalette umfasst zwei Benziner und einen Diesel.

 

Neben diesen Fahrzeugen werden in einigen außereuropäischen Ländern auch seit vielen Jahren Fahrzeuge der Baureihen 405 und 505 verkauft.

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge

Baureihe

Anmerkung

Bild

Nutzfahrzeuge

1941–1950

Peugeot DMA

Kleintransporter, zwischen 1948 und 1950 als Peugeot Q3A angeboten.

 

1947–1957

Peugeot D3

Kleintransporter, ähnlich dem „VW Transporter“

 

1956–1968

Peugeot D4

Nachfolger des D3, Vorgänger des J 7

 

1968–1980

Peugeot J 7

Kleintransporter

 

1980–1987

Peugeot J 9

Kleintransporter

 

1981–1994

Peugeot J 5

Größerer Kleintransporter; von Sevel gebaut; baugleich mit Citroën C25 und Fiat Ducato I.

 

seit 1994

Peugeot Boxer

Kleintransporter mit vier verschiedenen Radständen und drei Dachhöhen, als Kasten, Kombi oder Fahrgestell mit/ohneFührerhaus, diverse Sonderbauformen; baugleich mit Citroën Jumper und Fiat Ducato.

 

seit 1995

Peugeot Expert

Nutzfahrzeugvariante des 806/807 mit bis zu 9 Sitzplätzen und als Kastenwagen und Fahrgestell mit zwei Radständen; baugleich mitCitroën Jumpy und Fiat Scudo.

 

seit 1996

Peugeot Partner

Hochdachkombi; baugleich mit dem Citroën Berlingo. Als Lieferwagen oder Pkw, wurde zwischen 2008 und 2009 auch als Partner Origin verkauft

 

seit 2008

Peugeot Bipper

Kleintransporter; baugleich mit dem Citroën Nemo und dem Fiat Fiorino. Als Lieferwagen oder Pkw (Tepee).

 

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge

Baureihe

Anmerkung

Bild

Sportwagen

1989–1993

Peugeot 905

Sportwagen, gewann 1992 die Sportwagen-Weltmeisterschaft sowie 1992 und 1993 die 24 Stunden von Le Mans

 

seit 2006

Peugeot 908

Sportwagen

 

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge

Baureihe

Anmerkung

Bild

Erste Pkw bis 1929 (alte Typ-Bezeichnung)[Bearbeiten]

1889
1 Stück

Typ 1

Serpollet-Dreirad; erstes Fahrzeug von Peugeot, als einziges mit Dampfantrieb

 

1890/1891
4 Stück

Typ 2

V2 Zylinder, 565 cm³, 2 PS, Heckmotor, Kettenantrieb

 

1891–1893
64 Stück

Typ 3

 

 

1893–1896
18 Stück

Typ 8

V2-Zylinder Panhard & Levassor (Lizenz Daimler), 1282 cm³, 3 PS

 

1894–1896
87 Stück

Typ 9

 

 

1897–1901
400 Stück

Typ 15

Erster eigener Peugeot-Motor (vorher meist Motoren von Daimler)

 

1900–1902
49 Stück

Typ 35

 

 

1901/1902
111 Stück

Typ 36

Erster Peugeot mit Frontmotor

 

1902
100 Stück

Typ 39

Erster Peugeot mit 4-Zylinder-Motor

 

1902–1909
131 Stück

Typ 48

 

 

1903
76 Stück

Typ 43

 

 

1903
58 Stück

Typ 44

 

 

1903
138 Stück

Typ 50

 

 

1904
235 Stück

Typ 67

 

 

1905–1912
400 Stück

Typ 69

Bébé; erster echter Kleinwagen mit wassergekühltem 1-Zylinder-Motor

 

1906
4 Stück

Typ 79

 

 

1908/1909
23 Stück

Typ 105

Größter Peugeot-Motor: 11,2 Liter Hubraum, 6-Zylinder

 

1908
11 Stück

Typ 120

 

 

1909
200 Stück

Typ 111

 

 

1909
104 Stück

Typ 117

 

 

1910
34 Stück

Typ 122

 

 

1910–1912
1226 Stück

Typ 127

 

 

1910
180 Stück

Typ 129

 

 

1910
85 Stück

Typ 130

 

 

1910
50 Stück

Typ 131

 

 

1910
16 Stück

Typ 134

 

 

1912–1913
300 Stück

Typ 143

Erster 4-Zylinder-Motor mit 4 Ventilen pro Zylinder und 4 obenliegenden Nockenwellen

 

1913/1914
83 Stück

Typ 148

 

 

1913/1914
201 Stück

Typ 501

Nutzfahrzeugchassis

 

1914
49 Stück

Typ 150

 

 

1920
9 Stück

Typ 164

 

 

1921/1922
3500 Stück

Typ 161

Quadrilette (Typ 161 / 161 E); Neupreis 1921 (jeweils ohne Steuern): Ohne Dach, Lampen und Reserverad 9.400 alte Französische Franc; mit Lampen, Dach und Reserverad 9.900 alte Französische Franc. Zum Vergleich: Das Durchschnittseinkommen eines Arbeiters zu dieser Zeit lag bei 540 alte Französische Franc.

 

1922–1926
42908 Stück

Typ 172

Quadrilette (Typ 172: 8.705 Stück; Typ 172 BC: 7.084 Stück; Typ 172 BS/R/S: 27.119 Stück)

 

1923–1928
1018 Stück

Typ 174

Mittelklassemodell zwischen den beiden Weltkriegen

 

1927–1929
2550 Stück

Typ 1583

Nutzfahrzeugchassis

 

1928–1932
2998 Stück

Typ 183

Mit Sechszylindermotor

 

1929–1931
33677 Stück

Typ 190

Letzter Peugeot nach alten Typnummern, Vorgänger des Peugeot 201

 

Pkw ab 1929 (neue Typ-Bezeichnung)

1929–1933
72.349 Stück

201

Erstes Auto weltweit mit Einzelradaufhängung. Mit dem 201 wurde die neue Nomenklatur (Typ-Bezeichnung) eingeführt. Die Modelle wurden von nun an nur noch mit Zahl, ohne den Zusatz „Typ“ bezeichnet, also 201.

 

1932–1937
70.497 Stück

301

Mittelklassemodell, etwas größer als der 201

 

1934–1935
13.550 Stück

401

Davon 79 Stück als Cabriolet Eclipse, erstes Auto mit vollversenkbarem Stahldach.

 

1934–1936
3999 Stück

601

Mit 2,1 Liter Hubraum, letzter Sechszylinder-Motor von Peugeot für 40 Jahre.

 

1936–1942
70.469 Stück

402

Erstes Fahrzeug, das auch als Klappdach-Cabriolet zu haben war.

 

1937/1938
25.083 Stück

302

Kleiner Bruder des 402, auch als Cabriolet

 

1937/1938
104 Stück

302/402 Darl'mat

Sportwagen auf Basis des 302 bzw. 402

 

1938–1948
104.126 Stück

202

Kleinwagen in der Optik des 402

 

1941–1944
377 Stück

Peugeot VLV

Kleines Elektrofahrzeug

 

1948–1960
685.628 Stück

203

Erster Peugeot nach dem 2. Weltkrieg. Karosserievarianten waren Limousine, Kombi, Cabrio und (als Limousinen-Umbau) ein Coupé.

 

1955–1967
1.214.100 Stück

403

Erster von Pininfarina gezeichneter Peugeot, der auch als Kombi, Cabriolet und Pick-Up Camion (alle ab Sommer 1956) mit 1,3- bis 1,8-Liter-Motor lieferbar war. Das 403 Cabrio war der Dienstwagen des US-amerikanischen Film-Inspektors Columbo. Der Camion lief als letzte Version im Frühjahr 1967 aus (alle anderen bereits ein halbes Jahr früher).

 

1960–1975
2.885.267 Stück

404

Wieder von Pininfarina gezeichnete Mittelklasse-Limousine. Weitere Varianten: Break, Cabriolet, Coupé und Camionnette. Der 404 wurde fast sieben Jahre parallel zum 403 produziert, da er über eine etwas gehobenere Ausstattung und stärkere Motoren (1,6 bis 1,9 Liter) als dieser verfügte, weswegen der 404 oft auch als „obere Mittelklasse“ bezeichnet wurde. Bis 1989 wurde er noch in einer Transporterversion in Afrika produziert.

 

1965–1977
1.604.290 Stück

204

Erster Peugeot mit Frontantrieb und ein durchaus erfolgreicher Konkurrent des Renault 6. Die Karosserievarianten waren Stufenheck, Schrägheck-Coupé, Kombi und Cabrio.

 

1968–1984
3.689.166 Stück

504

Einer der erfolgreichsten Peugeot-Modell, das besonders in Afrika, im Nahen Osten und in Südamerika gefiel, wo es noch bis 2005 gebaut wurde. Basierend auf der Limousine wurden ab Frühjahr 1969 auch Coupé und Cabriolet hergestellt. Im Frühjahr 1971 folgte der Kombi. 1977 wurden Limousine und Kombi überarbeitet. Bis Ende 1981 wurde die Limousine und bis Frühjahr 1982 der Kombi in Deutschland angeboten, wobei sie in Frankreich bis Mitte 1984 produziert wurden. Die Fertigung von Coupé und Cabrio lief im Sommer 1983 aus.

 

1969–1980
1.178.422 Stück

304

Im Jahr 1969 wurde er als eine überarbeitete Version des 204 mit größerem Motor (1300 cm³), geänderten Kotflügeln, Kühlergrill und Scheinwerfern und um 15 cm verlängertem Heck mit größeren Rückleuchten vorgestellt. Im Gegensatz zu diesem lief er noch bis 1980 vom Band. Die Karossienversionen entsprachen ebenfalls dem 204.

 

1972–1988
1.624.990 Stück

104

Der „Spatz von Paris“, auch als Citroën LN und LNA und Talbot Samba vertrieben.

 

1975–1986
153.252 Stück

604

Oberklasse-Limousine, teilweise mit V6-Motor. Neben den französischen Präsidenten fuhren ihn auch der Parteisekretär der DDRErich Honecker und der polnische Parteisekretär und General Wojciech Jaruzelski.

 

1977–1988

305

Diese Modell gab es zunächst nur als viertürige Limousine. Im Sommer 1980 folgte noch der Kombi (Break).

 

1979–1992
1.351.254 Stück

505

Wie die Vorgänger 403/404 besonders solide, deshalb auch „Mercedes Frankreichs“ genannt. Im Frühjahr 1982 wurde noch ein Kombi (Break) in das Programm aufgenommen. Die Limousine wurde bis Mitte 1989 gefertigt, der Kombi lief erst Anfang 1992 aus.

 

1983–1998
5.278.000 Stück

205

Der 205 trat im Sommer 1983 die Nachfolge der Baureihe 104 an, ebenfalls als drei- und fünftüriges Schrägheck. Nach fünfjähriger Entwicklungszeit führte Peugeot mit dem 205 sein neues Markengesicht ein. Er war ein großer Erfolg für Peugeot. Schon im ersten Jahr erhielt der 205 zahlreiche Auszeichnungen: Ihm wurde das „Goldene Lenkrad“ verliehen, er wurde „Bester Kleinwagen“ und „Auto des Jahres“. Er wurde 1985 auch Rallyeweltmeister und wurde zeitweise zum meistgekauften Auto Europas. Von 1986 bis 1994 wurde er auch als Cabriolet gebaut, darunter auch als Sondermodell „Roland Garros“.

 

1985–1993
1.635.132 Stück

309

Nach der Entscheidung, die traditionsreiche, aber mittlerweile imageschwache Marke Talbot einzustellen, wurde der bereits fertig entwickelte Talbot Arizona in Peugeot 309 umbenannt.

 

1986–2003
7.648 Stück

JN Mini

Tunesischer Kleinwagen in Lizenz des chinesischen JN Auto.
Bild zeigt baugleichen Suzuki Alto 2.

 

1987–1996

405

Der 205 für die Mittelklasse. Er ersetzte den 305 und wurde als Limousine (1987–1995) und Break (1988–1996) angeboten.

 

1989–1999

605

Limousine der oberen Mittelklasse und einer der Dienstwagen der französischen Staatspräsidenten François Mitterrand undJacques Chirac.

 

1991–2003
2.798.200 Stück

106

Erfolgreicher Kleinwagen, der auf Basis des Citroën AX entstand. Es gab den 106 als Drei- oder Fünftürer. Im Mai 1996 erfolgte ein Facelift, was ihn optisch und technisch näher an den Citroën Saxo heranbrachte, der zu dem Zeitpunkt seine Premiere feierte.

 

1993–2001

306

Nachfolger des 309, aber deutlich variantenreicher als dieser. Es gab ihn als drei-/fünftüriges Fließheck und ab 1994 als viertüriges Stufenheck sowie Cabriolet gab. Mitte 1997 erhielt die Reihe ein Facelift, bei dem auch ein Kombi eingeführt wurde. 1999 folgten noch moderne Motoren und Klarglasscheinwerfer.

 

1994–2002

806

Erste Großraumlimousine aus Kooperation mit Citroën, Fiat und Lancia (auch Euro-Vans genannt).

 

1995–2005
ca. 1.500.000 Stück

406

Den Nachfolger der 405 gab es zuerst als Limousine, der Break folgte im Herbst 1996. Zusätzlich gab es ab Frühjahr 1997 wieder ein Coupé von Pininfarina. Im Frühjahr 1999 wurde der 406 überarbeitet, wodurch die Front aggressiver wirkte und die Motoren erstarkten. Der 406 war auch aus dem Kinofilm Taxi Taxi bekannt. Limousine und Kombi wurden bis Frühjahr 2004 produziert, das Coupé lief in der letzten Version als Ultima Editione noch bis Mitte 2005 vom Band.

 

1998–2012
Std. Ende 2007: ca. 6.300.000 Stück

206

Mit mehr als 5 Millionen verkauften Fahrzeugen bis zum Jahr 2005 wurde der Peugeot 206 in Europa der erfolgreichste Kleinwagen, war vier Jahre lang das meistverkaufte Importauto und ist dort seit 2007 der meistverkaufte Peugeot aller Zeiten. Mit 410.704 zugelassenen Exemplaren in Deutschland hat er seinen Vorgänger 205 überholt. Über 100.000-mal wurde allein der ab dem Jahr 2000 erhältliche 206 CC verkauft. Lange Zeit war dieser Peugeot auch im Motorsport sehr erfolgreich. Die Schräghecklimousine wurde von Frühjahr 2009 bis Ende 2012 (Stand: Februar 2012) noch als 206+ weiter produziert. Der Kombi wurde bis Frühjahr 2007 und das Cabrio 206 CC bis Sommer 2007 verkauft.

 

2000–2010

607

Das bisher letzte Modell der oberen Mittelklasse und Flaggschiff von Peugeot. Der 607 war im Jahr 2000 das erste Fahrzeug mitDieselrußpartikelfilter.

 

2001–2007

307

Ein erfolgreicher Vertreter der Kompaktklasse, der in vielen Karosserievarianten (Schrägheck, Kombi und Coupé-Cabrio) erhältlich war. Mitte 2005 wurde die komplette Baureihe überarbeitet.

 

2002–2008

307 Break / SW

Kombivarianten des 307 mit fünf Sitzen (Break) oder mit Glasdach und zwei Einzelsitzen in der dritten Sitzreihe (SW).

 

2003–2008

307 CC

Coupé-Cabrio des 307 mit elektrohydraulischem Metalldach.

 

2004–2010

407

Der 407 ist ein Mittelklassewagen und ersetzte ab Frühjahr 2004 den 406. Er teilte sich viele Komponenten mit dem KonzernbruderCitroen C5.

 

2004–2010

407 SW

Die Kombiversion des 407 gab es mit großem Glasdach und extravagantem Design, wobei jedoch weniger Laderaum als im 406 Break zur Verfügung.

 

2005–2011

407 Coupé

Das Ende 2005 eingeführte 407 Coupé wurde anders als der Vorgänger nicht mehr von Pininfarina, sondern im Centre Style Peugeot gestaltet.

 

2005–2009

1007

Ein Microvan, der auf der gleichen Plattform basiert wie der 207. Er wurde 2002 auf dem Pariser Autosalon als Studie „Sésame“ vorgestellt und kam im Frühjahr 2005 auf den Markt. Besonders auffallend waren die beiden elektrisch betätigten Schiebetüren, die auch im Serienfahrzeug beibehalten wurden.

 

2006–2012

207

Nachfolger des erfolgreichen 206, war ab Sommer 2007 auch als Cabrio (CC) sowie Kombi (SW) erhältlich. Mitte 2009 folgte ein optisches Facelift. Ende 2012 wurde die Schrägheckversion eingestellt.

 

2007–2012

4007

Erster SUV im Peugeot-Programm. Schwestermodell zum Citroën C-Crosser auf der Basis des Mitsubishi Outlander.

 

2007–2013

207 SW

Die Kombiversion des 207 und Nachfolger des 206 SW. Auch sie erführ zur Jahresmitte 2009 die äußerlichen Modifikationen. Im Frühjahr 2013 wurde die Produktion eingestellt. Einen direkten Nachfolger wird es nicht mehr geben, vielmehr ersetzt ihn ein Kompakt-SUV auf 208-Basis, der 2008 heißt.

 

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge

Baureihe

Anmerkung

Bild

Konzeptautos

1980–1982

Peugeot Vera

Studie zur Reduzierung des Benzinverbrauchs auf Basis eines Peugeot 305.

 

1984

Peugeot Quasar

Sportwagen

 

1986

Peugeot Proxima

Sportwagen

 

1986

Peugeot 309 Break

Alltagsauto

 

1989

Peugeot Oxia

Supersportwagen mit Design-Elementen des 405

 

1994

Peugeot Ion

Kleinwagenstudie

 

1995

Peugeot Tulip

Kleinstwagenstudie mit Ähnlichkeiten zum Smart.

 

1996

Peugeot Toscana

Offene Studie zum 406

 

1996

Peugeot Asphalte

Kleiner Roadster mit Scheinwerferoptik des 206

 

1996

Peugeot Touareg

Kleiner Buggy-Offroader

 

1997

Peugeot 806 Runabout

Kleinwagen-Showcar mit Yachtoptik

 

1998

Peugeot 20cœur

Offene Studie zum 206 CC

 

2000

Peugeot VrooMster

Funcar

 

2000

Peugeot Bobslid

Kleinwagen-Showcar

 

2000

Peugeot E-doll

Designstudie

 

2000

Peugeot Kart'up

Designstudie

 

2000

Peugeot Promethee

Kleinwagenstudie mit Front des 307

 

2000

Peugeot 607 Feline

Roadster-Studie

 

2001

Peugeot Moonster

Designstudie

 

2002

Peugeot RC

Sportwagen

 

2002

Peugeot H2O

Showcar

 

2002

Peugeot Sesame

Seriennahe Studie zum 1007

 

2003

Peugeot 407 Elixir

Kompakt-Coupé-Studie zum 407

 

2003

Peugeot Hoggar

Wüstenbuggy mit zwei Dieselmotoren (181 PS pro Motor)

 

2003

Peugeot 407 Silhouette

Tourensport-Studie zum 407

 

2004

Peugeot Quark

Quad-Studie

 

2004

Peugeot 907

Super-Coupé mit V12-Motor.

 

2004

Peugeot 4002

Designstudie

 

2004

Peugeot Moovie

Prämierter und 1:1 gebauter Siegerentwurf eines Design-Wettbewerb

 

2005

Peugeot 407 Prologue

Seriennahe Version des 407 Coupé

 

2005

Peugeot 20Cup

Dreirädrige Mischung aus 207 und Motorrad

 

2006

Peugeot 207 RCup

Tourenwagen-Studie zum 207

 

2006

Peugeot 908 RC

Luxuslimousine mit Motor des Peugeot 908 HDi FAP

 

2006

Peugeot 307 Diesel Hybrid

Konzeptauto

 

2007

Peugeot Flux

Designstudie

 

2008

Peugeot RC HYmotion4

Conceptcar

 

2009

Peugeot BB1

Elektrofahrzeugstudie

 

2010

Peugeot SR1

Conceptcar

 

2011

Peugeot HX1

Conceptcar

 

Motorräder und -roller

Aktuelle Modellpalette

Zur Zeit bietet Peugeot folgende Motorroller an:

·                    Ice Blade

·                    TKR 50 cm³

·                    Elystar 50, 125, 150 cm³

·                    Elystar Advantage (Vergaser) 50 cm³

·                    Speedfight2, 50, 100 cm³

·                    Vivacity, 50, 100 cm³

·                    Looxor 50, 125 cm³

·                    JetForce C-Tech (Vergaser) (wassergekühlt) 50 cm³

·                    JetForce 125 cm³ EFI

·                    JetForce 125 cm³ EFI K15 Kompressor (15 PS)

·                    Kisbee

·                    Ludix One, Snake, Trend, Classic, Elegance (luftgekühlt) und Blaster (wassergekühlt; Motor vom JetForce C-Tech)

·                    Satelis 125

·                    Satelis 125 Kompressor

·                    Satelis 250, 400 und 500 cm³ (jeweils mit und ohne ABS)

·                    Geopolis 125, 250, 400 und 500 cm³, Ausstattungsvarianten RS, Premium und Executive (Executive mit ABS)

·                    XPS Enduro 50

·                    XPS SuperMoto 50

·                    XPS Street EVO2 50

·                    XPS CT 125

·                    XR6 50

·                    Vogue SX 50

·                    Vogue VSX 50

·                    Vogue XSX 125

·                    V-Clic

·                    XP6 Enduro

·                    XP6 SuperMoto

Mobilitätsdienstleistung

Als Ergänzung zum Fahrzeugbau und -verkauf ist Peugeot mit seinen Angeboten Peugeot Rent und Mu by Peugeot auch imMietwagengeschäft aktiv. Neben Sportwagen, Nutzfahrzeugen und Zweirädern ist auch Zubehör wie Dachboxen, Kindersitze undFahrradträger tageweise entleihbar.