Porsche 997 ist die interne Modellbezeichnung von Porsche für das seit 2004 produzierte 911-Modell. Im Vergleich mit dem Vorgänger vom Typ 996 ähnelt die aktuell sechste Generation des 911 wieder stärker dem Urelfer von 1963, was insbesondere durch die Wiedereinführung der Rundscheinwerfer hervorgerufen wird.

Carrera 20030772 - Digital 132 Porsche 911 S Cabriolet, Fahrzeug, rot

Modellgeschichte

Technisch von der Vorgängerserie wenig abweichend, wurde mit dem letzten Werk des Porsche-Chefdesigners Harm Lagaay eine Änderung präsentiert, die für Diskussionen sorgte: die Wiedereinführung der runden Scheinwerfer. Diese Modifikation betrachteten die meisten Kunden und Anhänger der Marke als Rückgewinn eines vermissten typischen Merkmals des guten alten Neun-Elfers, da die kontrovers diskutierten und beim Vorgänger Porsche 996 eingeführten, sogenannten Spiegeleier-Leuchten hiermit wieder abgeschafft wurden und somit ein dem „originaler“ Elfer (bzw. dem Porsche 993) ähnlicheres Erscheinungsbild wiederhergestellt wurde.

Die im Vergleich zum Vorgänger 996 nur marginal gestiegene Motorleistung, bei leicht gestiegenem Leergewicht des Gesamtfahrzeuges, löste Kritik aus. Die Konkurrenz bot inzwischen bereits Fahrzeuge mit deutlich mehr Leistung an, auch wenn diese Fahrzeuge häufig schwerer sind als ein Porsche 997 und dementsprechend in der Fahrdynamik unterliegen. Begeisterung bei den Fans fand allerdings die Tatsache, dass der 911, vor allem die Carrera 4/4S-Modelle, wieder „Hüften“ hat und der 997 keine offensichtliche stilistische Ähnlichkeit mit dem Einstiegsmodell Boxster mehr hatte, sondern vor allem in der Frontansicht wieder das klassische 911-Erscheinungsbild bot.

Facelift seit Juli 2008

Im Jahr 2008 wurde die Modellreihe einem Facelift unterzogen: Die Lufteinlässe und Stoßfänger wurden geändert und erstmals im 911 sind die Rückleuchten, Blinker, Bremslichter und das Tagfahr- und Positionslicht (Standlicht) in LED-Technik ausgeführt. Eine weitere Neuerung sind die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie das optionale Kurvenlicht. Die allradgetriebenen Modelle Carrera 4 und Carrera 4S haben jetzt eine rote Leiste zwischen den Rückleuchten.

Die größte Veränderung fand beim Antrieb statt: Die völlig neu konstruierten DFI-Motoren (Direct Fuel Injection) arbeiten mit Benzindirekteinspritzung. Die Vorteile sind eine höhere Leistung bei gleichzeitig verringertem Verbrauch. So haben die Modelle Carrera und Carrera 4 eine Leistungssteigerung von 15 kW (20 PS) auf 254 kW (345 PS) erfahren; bei den Modellen Carrera S und Carrera 4S wurde die Leistung von 261 kW (355 PS) auf 283 kW (385 PS) gesteigert. Eine weitere technische Neuerung ist das optionale Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) von ZF, welches ein Schalten ohne Zugkraftunterbrechung zulässt. Zur Erzielung niedriger Verbrauchswerte und Emissionen besitzt es einen langübersetzten siebten Gang. Die Höchstgeschwindigkeit wird im sechsten Gang erreicht.

Die „S“-Modelle haben serienmäßig ein 10 mm tiefer gelegtes Fahrwerk mit dem elektronisch gesteuerten Porsche Active Suspension Management (PASM) und zwei wählbaren Einstellungen: Normal und Sport. Nur für die Coupé-Ausführung mit 19"-Rädern ist das gegenüber der Normalausführung 20mm tiefer gelegte neue PASM-Sportfahrwerk lieferbar, das härter abgestimmt ist und eine zusätzliche mechanische Hinterachs-Quersperre aufweist.

Das serienmäßige Porsche Communication Management (PCM) mit DVD-Laufwerk wurde überarbeitet: alle Funktionen können jetzt über ein 6,5"-TFT-Farbdisplay mit Touchscreen gesteuert werden. Optional wird ein Navigations- und Telefonmodul sowie ein TV-Tuner für analoges und DVB-T-Fernsehen angeboten, der aus Sicherheitsgründen nur im Stand aktiviert werden kann.

Serienmodelle

911 Targa 4/4S

Im November 2006 wurde die Baureihe 997 durch die Modelle 911 Targa 4 und Targa 4S ergänzt, die erstmals in der Geschichte des Porsche 911 Targa ausschließlich mit Allradantrieb ausgeliefert werden.[1] Optische Unterschiede zum 997 Carrera finden sich insbesondere in der Silhouette, welche durch die spitz auslaufenden Fond-Seitenscheiben und die beidseitigen, eloxierten und polierten Aluminium-Zierleisten, die an der A-Säule beginnen und hinter den Fond-Seitenscheiben auslaufen, geprägt ist.[2]

Im direkten Vergleich mit dem 911 Targa der Baureihe 996 ist das Glasdach, welches aus getöntem Spezialglas besteht, um 1,9 kg leichter geworden. Im Innenraum verhindert ein elektrisch bedienbares Sonnenschutzrollo sowohl eine zu starke Sonneneinstrahlung auf die Passagiere, als auch eine übermäßige Aufwärmung oder Abkühlung des Passagierraumes.[1] Der neue 911 Targa ist in den Modellversionen Targa 4 mit 239 kW (325 PS) und als Targa 4S mit 261 kW (355 PS) erhältlich. Die Grundpreise beginnen bei 94.218,25 Euro für den 911 Targa 4 und 104.809,25 Euro für den 22 kW (30 PS) stärkeren 911 Targa 4S.[3]

911 Turbo Coupé und Cabrio

Im neuen 911 Turbo, dessen Verkaufsstart in Deutschland im Juni 2006 erfolgte, präsentierte Porsche eine Weltneuheit: Als weltweit erstes Fahrzeug mit Benzinmotor setzt Porsche hier Turbolader mit sogenannter Variabler TurbinenGeometrie (kurz VTG) ein. Um den mit bis zu 1000 °C gegenüber Dieselmotoren erheblich höheren Abgastemperaturen standhalten zu können, müssen allerdings hochwarmfeste Legierungen eingesetzt werden. Entwickelt wurde der moderne VTG-Turbolader für Benzinmotoren in enger Zusammenarbeit mit BorgWarner Turbo Systems.

Am 8. September 2007 wurde der Porsche Typ 997 durch das auf dem 911 Turbo Coupé aufbauende Turbo Cabrio vervollständigt. Entgegen dem allgemeinen Trend zum Coupé-Cabrio wird auch die dritte Generation des Turbo Cabrio, wie die Vorgängermodelle auf Basis des G-Modell und des Typ 996, mit einem dreilagigen Stoffverdeck, das sich in rund 20 Sekunden vollautomatisch öffnen oder schließen lässt, ausgeliefert. Identisch mit dem 911 Turbo Coupé, wird auch das Cabriolet vom 3,6-Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung und Turboladern mit variabler Turbinengeometrie angetrieben.

Das Aggregat leistet unverändert maximal 353 kW (480 PS) bei 6000 min-1 und 620 Nm zwischen 1950 und 5000 min-1, per Overboost-Funktion sogar kurzzeitig 680 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 310 km/h identisch mit dem Coupé. Auch der Spritkonsum liegt mit 12,9 Liter pro 100 Kilometer auf dem Niveau des Coupé. Durch die bei einem Cabriolet notwendigen karosserieversteifenden Maßnahmen und den automatisch ausfahrenden Überrollschutz, kommt der 2+2-Sitzer zwar auf ein Mehrgewicht von 70 Kilogramm gegenüber dem Turbo Coupé, jedoch wurde durch das Stoffverdeck wiederum ein niedriger Schwerpunkt ermöglicht.

Auch das Fahrwerk mitsamt aktivem Dämpfungssystem und Stabilitätsprogramm sowie der elektronisch gesteuerte Allradantrieb wurden an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Zusätzlich sorgt der ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h elektrisch ausfahrende Heckspoiler, der sich beim Turbo Cabrio 30 Millimeter höher in den Fahrtwind reckt als beim Coupé, für zusätzlichen Abtrieb an der Hinterachse. Der Grundpreis für das 911 Turbo Cabriolet beträgt zur Markteinführung 150.862 Euro. [4]

2009 wurde das Facelift des Turbo präsentiert. Auch der Turbo verfügt seit dem über Direkteinspritzung und ein optionales Doppelkupplungsgetriebe. Die Leistung stieg auf 378 kW (500 PS). Die Felgen haben, wie beim GT3, Zentralverschluss. Seit 2010 ist auch wieder ein Turbo S verfügbar, dieser verfügt über eine Leistung von 390 kW (530 PS) und benötigt mit dem hier serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe 3,3 s von 0 auf 100 km/h.

911 GT2/RS

Der 911 GT2 auf Basis des aktuellen Porsche Turbo wurde Mitte 2007 präsentiert. Der 3,6-l-Boxer-Sechszylinder entwickelt 390 kW (530 PS) und ein max. Drehmoment von 680 Nm. Damit beschleunigt der GT2 aus dem Stand in 3,5 s auf 100 km/h und in 9,8 s auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 330 km/h. Die Fahrleistungen kommen damit dem Supersportler Carrera GT sehr nah.

Anfang Mai des Jahres 2010 präsentierte Porsche eine auf 500[5] Stück limitierte RS-Version des GT2 mit überarbeitetem 3,6-Liter-Biturbo-6-Zylinder-Boxermotor, mit einer Leistung von 456 kW (620 PS) bei einem Leergewicht von 1370 kg nach DIN. Für den GT2 RS ergeben sich Beschleunigungswerte von 3,5 s auf 100 km/h, 9,4 s auf 200 km/h und 26,7 s auf 300 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit ist mit abgeregelten 330 km/h angegeben.[6] Die Rundenzeit auf der Nordschleife wird von Porsche offiziell mit 7:18 min angegeben.[7]

 

 

911 GT3/RS

Im März des Jahres 2006 wurde zusammen mit dem 997 Turbo der neue 911 GT3 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt. Er ist im Vergleich mit seinem direkten Vorgänger 25 kW (34 PS) und 20 Nm stärker, schafft den 0–100 km/h-Sprint in 4,3 Sekunden und bringt nach DIN gemessen mit 1395 kg 15 kg mehr auf die Waage als der GT3 der Baureihe 996.[8] Der sportliche Saugmotor-Athlet ist seit Mai 2006 erhältlich und startete zu Grundpreisen ab 108.083 Euro zur Markteinführung,[9] und kostet seit der Mehrwertsteuererhöhung am 1. Januar 2007 nun 110.878,25 Euro.

Im Januar 2009 wurde das Facelift-Modell zum GT3 vorgestellt. Das Motto „aus tiefstem Inneren“ steht für eine weitere Steigerung der Leistungs- und Fahrdaten. Seit Mai 2009 wird der 911 GT3 mit 320 kW (435 PS), 312 km/h Höchstgeschwindigkeit, 3,8-Liter-6-Zylinder-Boxer-Motor mit Titan-Pleuel, 1395 kg DIN-Leergewicht und Beschleunigungswerten von 0 auf 100 km/h in 4,1 s und 12,3 s für den Sprint von 0 auf 200 km/h zum Grundpreis von 116.947,00 EUR (inkl. 19 % MwSt.) verkauft.

Am 28. April 2011 stellte Porsche ein auf 600 Exemplare limitiertes Sondermodell auf Basis des 331 kW (450 PS) starken 997 GT3 RS 3.8 vor. Der 911 GT3 RS 4.0 wird von einem 3996 cm³ großen 6-Zylinder-Boxer angetrieben, der mit maximal 368 kW (500 PS) und einem Drehmoment von bis zu 460 Nm im Bezug auf Hubraum als auch Leistung die größte bis dato verfügbare Motorisierung für den 911 GT3 darstellt.[10] Die Hubraumleistung von 92 kW (125 PS) ist die höchste spezifische Leistung aller Saugmotoren, die in den straßenzugelassenen Modellen des Porsche 997 eingebaut wurden. Die Kurbelwelle der 4-Liter-Maschine wurde ohne Änderungen aus dem seit 2010 produzierten Rennwagen GT3 RSR 4.0 übernommen.[11]

Sondermodelle

911 Sport Classic

In limitierter Auflage von 250 Stück hat Porsche zur IAA 2009 das Sondermodell „Sport Classic“ vorgestellt, das „die Gene des Elfers auf den Punkt bringt“.

In drei Jahren Entwicklungszeit wurde der Sport Classic von der Abteilung Porsche Exklusive entwickelt. Auf den ersten Blick ist der „Entenbürzel“ ersichtlich – einem Heckspoiler, der seinen Ursprung im Carrera RS 2.7 von 1973 hat. Das Dach hat eine Wölbung erhalten, was dem Erscheinungsbild des 911 eine sportlich-aggressive Note verleiht. Im Innenraum sind außergewöhnliche Materialien zu finden, wie das Flechtleder, das aus Glattlederstreifen und Garn gewoben wird.

Der 3,8-Liter-Motor wird durch eine neu entwickelte Resonanzansauganlage um 17 kW (23 PS) in der Leistung gesteigert und weist damit 300 kW (408 PS) auf. Das Sondermodell wird serienmäßig nur durch ein 6-Gang-Schaltgetriebe angetrieben. Die Keramikbremsen (PCCB), das verstellbare PASM-Fahrwerk, eine mechanische Hinterachsquersperre sowie 19-Zoll-Felgen mit schwarz lackierten Felgensternen im Fuchsfelgen-Design gehören ebenfalls zu dieser Serie.

Der Verkauf des Porsche 911 Sport Classic war im September 2009, er war innerhalb von 48 Stunden ausverkauft, die Auslieferung begann im Januar 2010. Der Euro-Grundpreis ohne Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung beträgt 169.300 Euro. In Deutschland kostet der 911 Sport Classic einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung 201.682 Euro.

911 Speedster

Zum 25-jährigen Jubiläum der Porsche-Exclusive-Linie wurde 2010 eine neue Speedster-Kleinserie aufgelegt. Das Design orientiert sich am Speedster der Baureihe 964 zusätzlich wurden einige Elemente des Sport Classic übernommen, wie die Retro-Felgen sowie die Heckgestaltung und Abgasanlage. Das Sondermodell wurde auf dem Auto-Salon in Paris vorgestellt und ist auf 356 Stück limitiert.

Technische Daten

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die Daten zu den Fahrleistungen auf Fahrzeuge mit Schaltgetriebe und gelten auch für die jeweilige Carrera Cabriolet-Version. Die Modelle GT3 und GT2 sind ausschließlich mit Schaltgetriebe erhältlich. Die mit einem Stern (*) markierten Daten gelten für die Version mit Werksleistungssteigerung (auch mit Tiptronic S erhältlich).

 

Porsche 997:

911 Carrera

911 Carrera 4

911 Carrera S

911 Carrera 4S

911 GT3/GT3 RS

911 Turbo

911 GT2

Motor: 

Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt)

Hubraum: 

3596 cm³

3824 cm³

3600 cm³

Bohrung × Hub: 

96 × 82,8 mm

99,0 × 82,8 mm

100,0 × 76,4 mm

Leistung bei 1/min: 

239 kW (325 PS)
bei 6800

261 kW (355 PS)
bei 6600
280 kW (381 PS)
bei 7200 *

305 kW (415 PS)
bei 7600

353 kW (480 PS) bei 6000

390 kW (530 PS) bei 6500

Max. Drehmoment bei 1/min: 

370 Nm
bei 4250

400 Nm bei 4600
415 Nm bei 5500 *

405 Nm
bei 5500

620 Nm bei
1950–5000
Overboost (10s):
680 Nm bei
2100–4000

680 Nm
bei 2200–4500

Verdichtung: 

11,3 : 1

11,8 : 1

12,0 : 1

9,0 : 1

Ventilsteuerung/
Besonderheiten: 

4-Ventil-Technik, 2 Nockenwellen pro Zylinderbank
Einlassnockenwellenverstellung und Ventilhubschaltung durch VarioCam Plus
Automatischer Ventilspielausgleich (Hydrostößel)

Wie Carrera
ohne Ventilhubschaltung
(VarioCam)

Wie Carrera zusätzlich:
je 2 VTG-Turbolader und Ladeluftkühler,
Nur GT2: Expansionssauganlage und Staudrucksystem

Getriebe: 

6-Gang, Hinterradantrieb bei Carrera, Carrera S, GT3/GT3 RS und GT2,
Allradantrieb bei Carrera 4, Carrera 4S und Turbo

Bremsen: 

4-Kolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen
vorn und hinten Scheiben innenbelüftet und gelocht, Bosch-ABS 8.0

Radaufhängung vorn: 

Mc-Pherson-Federbeinachse, Stabilisator

Radaufhängung hinten: 

LSA Mehrlenker-Hinterachse (leicht, stabil, agil), Stabilisator

Karosserie: 

Selbsttragende Stahlblechkarosserie

Tankinhalt: 

64 l

67 l

64 l

67 l

90 l

67 l

90 l

Radstand: 

2350 mm

Reifen/Felgen Vorderachse: 

235/40 ZR18
auf 8Jx18

235/35 ZR19
auf 8Jx19

235/35 ZR19
auf 8,5Jx19

Reifen/Felgen Hinterachse: 

265/40 ZR18
auf 10Jx18

295/35 ZR18
auf 11Jx18

295/30 ZR19
auf 11Jx19

305/30 ZR19
auf 11Jx19

305/30 ZR19
auf 12Jx19

305/30 ZR19
auf 11Jx19

325/30 ZR19
auf 12Jx19

Höchstge-
schwindigkeit: 

285 km/h

280 km/h

293 km/h
300 km/h *

288 km/h
296 km/h *

310 km/h

329 km/h

Beschleunigung 0–100 km/h: 

5,0 s

5,1 s

4,8 s
4,6 s *

4,3 s

Schaltgetriebe: 3,9 s
Tiptronic S: 3,7 s

3,7 s

Kraftstoffverbrauch auf 100 km: 

11,0 l

11,3 l

11,5 l
12,0 l *

11,8 l
12,4 l *

12,8 l

Schaltgetriebe: 12,8 l
Tiptronic S: 13,6 l

12,5 l

 

Typ 997/2 (ab Juli 2008)

 

 

 

Porsche 997:

911 Carrera

911 Carrera 4

911 Carrera S

911 Carrera 4S

911 GT3

911 GT3 RS

911 GT3 RS 4.0

911 Turbo

911 Turbo S

911 GT2 RS

Motor: 

Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt) mit integrierter Trockensumpfschmierung:
4 Rückförderpumpen und eine elektronisch gesteuerte Druckpumpe, Ölreservoir im Motor

Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt) mit Trockensumpfschmierung mit externem Öltank, sequentielle Kraftstoffeinspritzung (multipoint)

Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt) mit integrierter Trockensumpfschmierung und Turbolader, sequentielle Kraftstoffeinspritzung (multipoint)

Hubraum: 

3614 cm³

3800 cm³

3797 cm³

3996 cm³

3800 cm³

3600 cm³

Bohrung × Hub: 

97,0 × 81,5 mm

102,0 × 77,5 mm

102,7 × 76,4 mm

102,7 × 80,4 mm

102,0 × 77,5 mm

100,0 × 76,4 mm

Leistung bei 1/min:

254 kW (345 PS) bei 6500

283 kW (385 PS) bei 6500

320 kW (435 PS) bei 7600

331 kW (450 PS) bei 7900

386 kW (500 PS) bei 8250

368 kW (500 PS) bei 6000

390 kW (530 PS) bei 6250–6750

456 kW (620 PS) bei 6500

Max. Drehmoment bei 1/min:

390 Nm bei 4400

420 Nm bei 4400

430 Nm bei 6250

430 Nm bei 6750

460 Nm bei 5750

650 Nm bei 1950–5000 (Overboost: 700 Nm bei 2100–4000)

700 Nm bei 2100–4250

700 Nm bei 2250-5500

Verdichtung: 

12,5 : 1

12,5 : 1

12,0 : 1

12,2 : 1

12,6 : 1

9,8 : 1

9,0 : 1

Ventilsteuerung/
Besonderheiten:

4-Ventil-Technik, 2 Nockenwellen pro Zylinderbank, Einlassnockenwellenverstellung und Ventilhubschaltung durch VarioCam Plus, automatischer Ventilspielausgleich (Hydrostößel)

4-Ventil-Technik, 2 Nockenwellen pro Zylinderbank

4-Ventil-Technik Einlassnockenwellenverstellung und Ventilhubschaltung durch VarioCam Plus/
je 2 VTG-Turbolader und Ladeluftkühler, Expansionssauganlage
nur GT2 RS:Staudrucksystem

Getriebe: 

6-Gang, optional: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK)
Hinterradantrieb bei Carrera und Carrera S, Allradantrieb mit Lamellenkupplung bei Carrera 4 und 4S

6-Gang, Hinterradantrieb

6-Gang, optional: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK)
Allradantrieb

7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK)
Allradantrieb

6-Gang, Hinterradantrieb

Bremsen: 

4-Kolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen
vorn und hinten Scheiben innenbelüftet und gelocht, Bosch-ABS 8.0

6-Kolben-Monobloc-Festsattelbremsen vorne und 4-Kolben-Monobloc-Festsattelbremsen hinten, innenbelüftet und gelocht, Bosch-ABS 8.0

6-Kolben-Aluminium-Monobloc-Festsättel vorne, 4-Kolben-Aluminium-Monobloc-Festsättel hinten, Keramikfaser-Scheiben innenbelüftet und gelocht, Bosch-ABS 8.0

Radaufhängung vorn: 

Mc-Pherson-Federbeinachse, Stabilisator

Radaufhängung hinten: 

LSA Mehrlenker-Hinterachse, Stabilisator

Karosserie: 

Selbsttragende Stahlblechkarosserie
Tankinhalt: 64 Liter (Carrera 4/4S, GT3/RS und Turbo/S: 67 Liter, GT2 RS: 66 Liter, GT3/RS/4.0: wahlweise 90 Liter)

Wendekreis:

10,9 m

Radstand: 

2350 mm

2355 mm

2350 mm

Reifen/Felgen:

VA: 235 × 40 ZR18
auf 8J × 18
HA: 265 × 40 ZR18
auf 10,5J x 18

VA: 235 × 35 ZR19
auf 8J × 19
HA: 295 × 30 ZR19
auf 11J x 19

VA: 235 × 40 ZR18
auf 8J × 18
HA: 295 × 35 ZR18
auf 11J × 18

VA: 235 × 35 ZR19
auf 8J × 19
HA: 305 × 30 ZR19
auf 11J × 19

VA: 235/35 ZR19
auf 8,5 J × 19
HA: 305/30 ZR19
auf 12 J × 19

VA: 245/35 ZR19
auf 9 J × 19
HA: 325/30 ZR19
auf 12 J × 19

VA: 235/35 ZR19
auf 8,5 J × 19
HA: 305/30 ZR19
auf 11 J × 19

VA: 245/35 ZR19
auf 9,0 J × 19
HA: 325/30 ZR19
auf 12 J × 19

Maße L × B × H: 

4435 × 1808 × 1310 mm

4435 × 1808 × 1300 mm

4435 × 1852 × 1310 mm

4435 × 1852 × 1300 mm

4465 × 1808 × 1280 mm

4460 × 1852 × 1280 mm

4450 × 1852 × 1300 mm

4469 × 1852 × 1285 mm

Leergewicht nach EG:
mit PDK: + 30 kg
Cabriolet: + 85 kg

1490 kg

1545 kg

1500 kg

1555 kg

1470 kg

1445 kg

1435 kg

1645 kg

1660 kg

1445 kg

Höchstgeschwindigkeit: 

289 km/h
PDK: 287 km/h

284 km/h
PDK: 282 km/h

302 km/h
PDK: 300 km/h

297 km/h
PDK: 295 km/h

312 km/h

310 km/h

312 km/h

315 km/h

330 km/h (vorl. Angabe)

Beschleunigung 0–100 km/h: 

4,9 s
PDK: 4,7 s

5,0 s
PDK: 4,8 s

4,7 s
PDK: 4,5 s

4,7 s
PDK: 4,5 s

4,1 s

4,0 s

3,9 s

3,7 s (3,6 s Sport+)
PDK: 3,6 s (3,4 s Sport+)

3,3 s

3,5 s (vorl. Angabe)

Kraftstoffverbrauch auf 100 km (Super Plus 98 Oktan):

10,3 l
PDK: 9,8 l

10,6 l
PDK: 10,2 l

10,6 l
PDK: 10,1 l

11,0 l
PDK: 10,5 l

12,8 l

13,2 l

13,8 l

11,6 l
PDK: 11,4 l

11,4 l

11,9 l (vorl. Angabe)

CO2-Emission in g/km:

242, PDK: 230
Cabriolet: 245, PDK: 233

249, PDK: 237
Cabriolet: 254, PDK: 242

250, PDK: 240
Cabriolet: 254, PDK: 242

259, PDK: 247
Cabriolet: 263, PDK: 251

303

309

326

272
PDK: 268

268