Der Proton Putra ist ein kleines Coupé, das vom malaiischen Automobilhersteller Proton gebaut wurde. Die Fertigung begann 1995 und endete 2000. Von 2004 bis 2005 wurde sie für kurze Zeit nochmals aufgenommen, wobei die begrenzte Anzahl der Fahrzeuge nur auf dem heimischen Markt angeboten wurde. Grund für die Wiederaufnahme war die Verarbeitung noch auf Lager liegender Teile. proton 418

Pipercross Pipercross Austauschfilter Proton Putra Bj. ab 01/00

Konstruktion

Karosserie und Fahrwerk

Der Wagen basiert auf dem Mitsubishi Lancer der fünften Generation und ist ein 2-türiges Coupé, dessen Front der des Wira und des Satria der ersten Serie entspricht. Das Heck dagegen ist eigenständig, nur die Rückleuchten entsprechen denen des Satria, bzw. des Mitsubishi Lancer.

Der Wagen entspricht nahezu völlig dem Mitsubishi Lancer 1992–1995, sowohl im Styling als auch in der Mechanik; sogar Scheinwerfer und Rückleuchten sind zwischen beiden Modellen austauschbar. Der Putra ist allerdings mit dem Vierzylinder-DOHC-Reihenmotor 4G93 ausgestattet und hat andere vordere Kotflügel und Stoßfänger, sodass die Blinkleuchten nicht austauschbar sind.

Innenraum

Die Innenausstattung des Putra beinhaltet Recaro N-Joy-Sitze, ein Vierspeichenlenkrad Momo Daytona und einen ledernen Schaltknauf von Momo. Bei der Wiederauflage waren diese Details nicht enthalten, sondern die Innenausstattung entsprach den anderen Proton-Modellen und war schwarz.

 

 

Motor

Der Putra wird von einem Vierzylinder-Reihenmotor von Mitsubishi, Typ 4G93P, angetrieben, der zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder besitzt. Gespeist wird der Motor von einer Mehrpunkteinspritzung (MPI). Der Hubraum beträgt 1834 cm³ und die Leistung 140 PS (103 kW) bei 6000 min-1. Das Drehmoment liegt bei 164 Nm bei 5500 min-1 und der Benzinverbrauch bei durchschnittlich 6,2 l / 100 km.

Export

In Großbritannien und Australien wurde der Putra als Proton Coupé oder Proton M21 angeboten, aber der Wagen verkaufte sich dort nicht sehr gut. Ebenso in Deutschland, wo er von 1998 bis 2001 als Proton 418 LRS vermarktet wurde.

Der Putra galt als langweilig im Design und entsprach dem älteren Mitsubishi Lancer (1992–1995), wie er den Australiern bekannt war, und außerdem uninteressant zu fahren im Vergleich zu anderen, spritzigeren Autos, wie dem Ford Puma oder dem Vauxhall Tigra.

Private Modifikationen

Wegen seiner geringen Stückzahl ist der Putra in Malaysia sehr gesucht. Einige Enthusiasten haben seine Front mit „Halfcuts“ modifiziert. Der M21 kann mit jedem Triebwerk des Typs Mitsubishi 4G9x oder 4G6x ausgestattet werden.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Proton Putra aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.