Der BMC ADO14 war ein fünftüriger Mittelklassewagen, der von der British Motor Corporation (BMC) entwickelt und bei British Leyland (BLMC) von 1969 bis 1981 in verhältnismäßig geringen Stückzahlen (472.098 Stück) gebaut und zunächst als Austin Maxi, später als Leyland Maxi angeboten wurde. Der Wagen war der letzte Entwurf von Alec Issigonis, dem Schöpfer des Mini. Es gab Motorvarianten zwischen 1485 und 1748 cm³ mit 54–68 kW Leistung. Der Maxi war ein extrem geräumiger Wagen, doch wirkte sein Styling auf Grund der ungünstigen Proportionen nie sonderlich attraktiv. Vor allem die Türen, die aus dem nächstgrößeren Modell ADO17 übernommen wurden, dürften dazu beigetragen haben. Daneben war der Wagen mit dem anfänglich ausschließlich angebotenen 1500er-Motor nicht ausreichend motorisiert. Die Schaltung galt in den ersten Baujahren zudem als ausgesprochen unpräzise.

British Leyland: Chronicle of a Car Crash 1968-1978.

Auch wurde das Modell nie mit besonderem Komfort ausgestattet, um eine Konkurrenz mit den gleichwertigen, aber in der Modellpalette höher angesiedelten Modellen 1800 und 2200 zu vermeiden. Darüber hinaus litt der Maxi unter einer ausgesprochen schlechten Verarbeitungsqualität, die – so Ton Lohmann in Oldtimer Catalogus 2003 (NL) – viele seiner Besitzer in den Wahnsinn getrieben haben soll.

 

 

Tony Holmes, Autor der British Cars Encyclopedia, weiß zu berichten, dass schon Mitte der 70er Jahre auf Grund von Absatzschwierigkeiten tausende unverkaufter Maxi in Flugzeughangars zwischengelagert wurden.

Die 1748-cm³-Maschine des Wagens war die erste Neuentwicklung von BLMC seit 1954.

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