Toyota

Die Toyota Motor Corporation (jap. トヨタ自動車株式会社Toyota Jidōsha Kabushiki-gaisha) ist ein multinationales Unternehmen und derzeit (2013) der größte Automobilhersteller der Welt. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge nahm 2013 um 2 Prozent zu auf den Rekordwert von 9,98 Millionen (gefolgt von GM mit 9,71 und VW mit 9,7 Millionen).[3]

Toyota hat seinen Unternehmenssitz in Toyota (Japan) und ist laut der Forbes Global 2000-Liste das drittgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 320.808 Mitarbeiter (Stand 2010) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Ländern.

Das 1937 von Toyoda Kiichirō und Toyoda Eiji gegründete Unternehmen übernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2008[4] den Status des weltgrößten Automobilherstellers vor General Motors, verlor diesen jedoch im Jahr 2011 aufgrund mehrerer Rückrufaktionen und dadurch etwas gesunkener Absatzzahlen wieder an GM. Nach der Erdbebenkatastrophe vom März 2011 konnte sich Toyota schnell erholen und war 2012 mit 4,97 Millionen verkauften Fahrzeugen im ersten Halbjahr erneut weltweit Nummer eins.[5] Toyota gilt als "Wertvollste Automobilmarke" der Welt.(Stand: 2013)

Unternehmensdaten

Toyota wird im Nikkei 225 gelistet und hatte Ende 2007 den höchsten Börsenwert aller Automobilhersteller.[7] Die Fortune Global 500-Liste von 2008 listet Toyota als das fünftgrößte Unternehmen der Welt entsprechend seinem Jahresumsatz von 239,4 Milliarden US-Dollar. In der Fortune Global 500 Liste von 2009[8] ist Toyota zwar nicht gelistet, weil der Jahresbericht nach der Liste erschien; mit einem Umsatz von 203,3 Milliarden US-Dollar[9] liegt Toyota weiterhin auf Platz 5 weltweit. Toyota ist mittlerweile die wertvollste Automarke der Welt geworden und liegt mit einem Markenwert von 58 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 12.[10] 2006 erzielte Toyota über 14 Milliarden US-Dollar Gewinn (siehe auch Automobilindustrie).

Nach finanziellen Rückschlägen wurde im Juli 2009 Akio Toyoda zum Vorsitzenden ernannt.

Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota (bis 1959: Koromo), sowie einen Nebensitz im benachbarten Nagoya und Bunkyō (Tokio)[11] und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Die Mutterfirma Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie beispielsweise Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota Inhaber des zweitgrößtenMobilfunknetzes in Japan.

Unternehmensgeschichte

Riesige Auswahl an gebrauchten Toyota

Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und nutzte dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige Webstühle. Unter dem Eindruck der schweren Bedingungen, unter denen seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine, um damit Experimente durchzuführen.

Inzwischen hatte Sakichis Sohn Kiichirō Toyoda ein Maschinenbaustudium an der Tokioter Universität abgeschlossen. Zusammen mit Kiichirō vollendete Sakichi 1924 seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht für jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt. Für Produktion und Vermarktung gründete er Toyoda Automatic Loom Inc.

Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 nach Großbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und benutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936. Am 28. August 1937 gründete Kiichirō Toyoda zusammen mit seinem Cousin Toyoda Eiji die Toyota Motor Corporation wo die Automobilsparte eingegliedert wurde. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, um den Gründern die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen, und die Aussprache zu vereinfachen. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Dass die Zahl 8 in Japan als Glückszahl gilt, war ein weiterer wichtiger Grund für die Umbenennung. Es gibt widersprüchliche Theorien zur Umbenennung.[12]

Während des Pazifikkrieges (1937–1945) diente die Lkw-Produktion dem japanischen Militär. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, endete der Krieg (Japan kapitulierte nach zwei Atombombenabwürfen). Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, vor allem der ständigen Verbesserung der organisatorischen Abläufe unter Mitwirkung der Belegschaft, die zusammen als Toyota-Produktionssystembezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde. Ab 1967 bis 1982 war Eiji Toyoda Präsident des Konzerns. Eiji Toyodas zahlreiche Innovationen gelten als Schlüssel für Toyotas internationalen Erfolg.

Die amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er Jahre - schließlich befasste man sich in Japan offenbar noch Ende der 1950er Jahre mit der Entwicklung dreirädriger, nicht-vollwertiger Kleinwagen mit Zweitaktmotor. Die Fahrzeugindustrie galt als allgemein schwach entwickelt. [13] Doch Japan holte schnell auf. Die Lage auf dem Weltmarkt änderte sich entsprechend nach der ersten Ölkrise(1973/74), als weltweit die Nachfrage nach kleineren, kraftstoffsparenden Autos zunahm und die japanischen Autofirmen diesen Bedarf deckten. Auch hatten die japanischen Firmen inzwischen höhere Qualitätsstandards und Produktivitätsraten als die westliche Konkurrenz entwickelt und konnten so ihre Automobile weiterhin preiswert anbieten. Auch die Serienausstattung war oft umfangreicher als die von Autos aus anderen Ländern.

In den 1980er Jahren begannen dann europäische und amerikanische Firmen, Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu kopieren, wodurch sich der japanische Preisvorsprung tendenziell verringerte. Der Wettbewerb verlagerte sich auf Qualität, Zuverlässigkeit, Markenimage, Werterhalt und Kundenzufriedenheit. In all diesen Punkten war Toyota vor allem auf dem US-Markt erfolgreich.

Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970, in der Schweiz bereits 1967. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 %, in Europa 5,0 %, in Japan 44 % und weltweit über 12 %.

Im Jahr 1989 führte Toyota für den amerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, die sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden diese Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.

Auf dem US-Markt verdrängte Toyota im Jahr 2007 mit 2,62 Millionen verkauften Fahrzeugen die Marke Ford von ihrem bisherigen zweiten Platz hinter General Motors.[14] Am 26. September 2013 verstarb der letzte lebende Mitbegründer und langjährige Präsident (1967-1982) Eiji Toyoda mit 100 Jahren an Herzversagen.[15]

Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellten Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben „T“ dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Die Marke gehört zu den wertvollsten der Welt.

Qualität und Kundenzufriedenheit

Toyota schnitt – wie die meisten japanischen Autohersteller – bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab, z. B. sind sie bei der ADAC Pannenstatistik und Kundenzufriedenheitsumfrage[16] regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates in den Jahren 2002, 2004 und 2005 schnitt Toyota sehr gut ab und dominierte das Feld.

Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total-Quality-Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) undPoka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung und -evaluierung.

Laut einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der „Süddeutschen Zeitung“ hielten 2007 die Deutschen Toyota für den umweltfreundlichsten Autohersteller.[17]Dazu hat wohl der Erfolg des ersten in Serie gebauten Hybridfahrzeugs Prius beigetragen.

Aufgrund der negativen Schlagzeilen infolge fehlerhafter Gas- und Bremspedale (siehe Pannenserie und Imageschaden 2009–2010) sind die Absatzzahlen in Deutschland eingebrochen.[18]

Platz in der weltweiten Rangreihe

Gemäß der gültigen OICA-Rangreihe wurde Toyota 2009 offiziell als größter Autohersteller der Welt anerkannt.[19] Laut OICA führte die Toyota Gruppe im Jahre 2009 mit 7,23 Millionen Einheiten. General Motors hatte Platz 2 mit 6,46 Millionen Einheiten, Volkswagen mit 6,06 Millionen Einheiten den dritten Platz. Offizielle OICA-Rangreihen für das vergangene Jahr werden im Sommer des Folgejahres veröffentlicht. 2010 setzte sich nach Angaben der drei Hersteller der Trend fort. Volkswagen bleibt auf Platz 3 mit 7,1 Millionen ausgelieferten Einheiten. Die GM-Gruppe ist weiterhin auf Platz 2 mit 8,38 Millionen Einheiten. Die Toyota-Gruppe führt auf Platz eins mit 8,55 Millionen produzierten Einheiten.[20] Hyundai-Kia rückte auf Platz vier.

Im ersten Quartal 2011 wurden Verschiebungen deutlich. Nach Herstellerangaben lag im ersten Quartal GM mit 2,085 Mio auf Platz 1,[21] Volkswagen lag mit 1,99 Millionen Einheiten auf Platz 2.[22] Toyota rückte mit 1,72 Millionen Einheiten auf Platz 3.[23]

Verursacht durch die Nachwirkungen des Erdbebens und Tsunamis in Japan hatte Toyota mit weiteren Produktionsrückgängen zu kämpfen. Im Monat nach der Katastrophe ging im April 2011 die weltweite Produktion von Toyota um 48,1 % zurück, während der Produktionsrückgang in Japan selbst mit 74,5 %[24][25] beziffert wird. Die Wirtschaftswoche spekuliert: „Womöglich fällt das einstige Branchenvorbild sogar hinter Volkswagen und Hyundai/Kia auf Platz vier zurück“.[26]

Pannenserie und Imageschaden 2009–2010

Klemmendes Gaspedal

Im Januar 2010 begann Toyota eine Rückrufaktion von 2,3 Millionen Autos in den USA und 1,8 Millionen in Europa, Grund dafür waren einige angeblich klemmende Gaspedale, die während der Fahrt nicht mehr in ihre Ausgangsposition zurückkehrten. Dies betraf die Modelle Auris, Avensis, Aygo, Corolla, iQ, RAV4, Verso und Yaris aus verschiedenen Baujahren. In den Vereinigten Staaten wurde die Produktion und der Verkauf dieser Modelle vorübergehend gestoppt.

Anfang Februar 2010 gab die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (National Highway Traffic Safety Administration) an, auf US-amerikanischen Straßen seien unbeabsichtigt beschleunigende Wagen an mehr als 200 Unfällen mit 34 Toten beteiligt gewesen.[27]

Schätzungen zufolge könnten dem Konzern allein für die Ersatzteile Ausgaben in Höhe von 150 Millionen Euro bevorstehen, in Bezug auf die erwartete Klagewelle der Angehörigen der Opfer sowie verunsicherter Kunden prognostizierten Experten mehrere Milliarden US-Dollar.[18][27]

Ab dem 24. Februar 2010 muss sich Toyota vor Angehörigen von Unfallopfern in Washington verantworten, insbesondere hinsichtlich der Frage, seit wann Toyota von den Pannen wusste. So traten klemmende Gaspedale schon 2008 in Europa auf, woraufhin 2009 die Produktion geändert wurde. Zu Unfällen, die auf dieses Phänomen zurückzuführen sind, kam es nach Konzernangaben in Europa nicht.[27][28][29]

Grund für das vermehrte Auftreten schwerer Unfälle bei klemmenden Gaspedalen in den USA sei nach Vermutung von Toyota-Ingenieuren die schlechte Fahrausbildung in den USA, so würden die betroffenen Fahrer in der Aufregung den Automatikwahlhebel nicht auf Neutral (N) stellen (was den Motor aufheulen ließe), sondern weiter in der Drive-Stufe (D) fahren. Ein Bremsen führe in der D-Stufe dann zum Stillstand, wenn es sofort und nicht „halbherzig“ geschehe. In der N-Stellung würde das Fahrzeug nicht weiter angetrieben und dadurch langsamer. Eine Überbeanspruchung der Bremsen würde so auch vermieden.[30]

Bremsprobleme

Im Februar 2010 sah sich Toyota erneut zu einer Rückrufaktion veranlasst. Wegen Problemen mit den Bremsen rief der Konzern weltweit 437.000 Fahrzeuge des Hybrid-Modells Prius zurück.[27][31]

Laut Toyota besteht das Problem darin, dass auf rutschiger Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 3–5 km/h und nur leichter Bremsung die Bremse 1/10 bis 2/10 Sekunden verzögert reagiert und hierdurch ein merkwürdiges Gefühl ausgelöst wird. Bei einer Vollbremsung steht jedoch der gesamte Bremsdruck zur Verfügung. Ein Update des ABS-Steuergerätes behebt das Problem.[32]

Untersuchungen

Ein Versuch der Bild am Sonntag am 14. Februar 2010 ergab bei zwei getesteten Fahrzeugen, dass sich diese trotz voll durchgetretenen Gaspedals ohne mechanische Schwierigkeiten zum Stehen bringen ließen.[33]

Auch Besitzer der Prius-Modelle sprechen von „einem merkwürdigen Bremsgefühl“ und nicht vom vollständigen Versagen der Bremsanlage; dies deckt sich mit den Aussagen von Toyota.[34]

Eine Auswertung der elektronischen Unfall-Fahrtenschreiber von 58 Unfallwagen durch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA ergab, dass in mindestens 35 Fällen gar nicht gebremst wurde, in anderen Fälle nur halbherzig oder erst in letzter Sekunde.[35]

Eine im Januar 2011 veröffentlichte Untersuchung der NASA kommt zu dem Ergebnis, dass keine Fehler in der Elektronik, sondern vielmehr ein mechanisches Problem dergestalt vorgelegen habe, dass möglicherweise das Pedal geklemmt habe, teilweise mutmaßlich verursacht durch eine Fußmatte. Oft seien aber Brems- und Gaspedal verwechselt worden.[36][37][38]

Am 8. Februar 2011 veröffentlichte die NASA den Untersuchungsbericht der von der NHTSA in Auftrag gegebenen Untersuchung der „ungewollten Beschleunigungen“. Der Bericht hält fest, dass nur einer der Unfälle in den USA auf ein klemmendes Gaspedal zurückzuführen ist. In keinem Fall konnte ein Fehler in der Elektronik festgestellt werden. Die ungewollten Beschleunigungen seien durch Fehlbedienungen der Fahrzeuge hervorgerufen worden. In den meisten Fällen wurde das Gaspedal stark durchgetreten, vermutlich nach Verwechselungen der Gas- mit den Bremspedalen. Es wurden insgesamt 75 Beschwerden über ungewollte Beschleunigung zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 31. Dezember 2010 untersucht. Hierbei fiel auf, dass 85 % der Vorfälle erst nach dem Start der Rückrufaktion seitens Toyota aufgetreten sein sollen.[39][40]

Im Oktober 2013 untersuchte ein Gericht in Los Angeles einen der Unfälle aus der Serie im Jahr 2009. Auch in diesem Fall wurden keine Beweise für ein technisches Versagen des Fahrzeuges bei einer tödlichen Kollision gefunden. Damit entlastete das amerikanische Gericht Toyota weiter.[41]

Konsequenzen aus der Pannenserie

Als Konsequenz aus der Pannenserie wurde das Qualitätsmanagement bei Toyota umstrukturiert. Es wurden regionale Kompetenzzentren gegründet, die über kürzere Dienstwege schneller auf eventuelle Probleme bei den Fahrzeugen sowie auf Kundenfeedback reagieren können. Weiterhin werden konsequent Rückrufe zur Qualitätssicherung genutzt. Durch einen Rückruf durch eine offizielle Stelle (in Deutschland durch das Kraftfahrt-Bundesamt) wird sichergestellt, dass auch Kunden außerhalb der Herstellergarantie von Qualitätsverbesserungen profitieren können. Dies führte in den letzten Jahren zu einer Häufung der Rückrufaktionen seitens Toyota. Die Benachrichtigung der Kunden bei diesen Qualitätssicherungsmaßnahmen durch das Kraftfahrt-Bundesamt ist dabei informativ, d.h. der Kunde hat keine Konsequenzen zu befürchten, falls er dem Rückruf nicht nachkommt.[42] [43]

Ein Beispiel für diese Maßnahmen ist der Rückruf auf Grund schwergängige Fensterheber: Im Oktober 2012 rief Toyota 7,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Der Schalter für den elektrischen Fensterheber wurde beim Zulieferer nicht ausreichend geschmiert. Dadurch konnte der Fensterheber mit der Zeit schwergängig werden. Dies betraf Fahrzeuge aus aller Welt. In den USA versuchten einige Kunden das Problem mit leitfähigen Schmiermittel selbst zu lösen. Dies führte zu einer thermischen Verformung des Schalters. Nach US-Recht musste deswegen von einer Feuergefahr gewarnt werden. Dies übernahm ein Großteil der deutschen Presse.[44][45]

Im März 2014 stimmte Toyota einer Strafzahlung von 1,2 Milliarden Dollar zu.[46]

Vertrieb

Vertrieb von Fahrzeugen in Deutschland

Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 Coupé, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Erster Importeur in Deutschland war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten 70Quadratmeter großen Autohaus in Köln. Bis 1968 hatten sie für die Firma Woodhouse britische Marken wie MG und Morris importiert.

Am 9. Oktober 1970 wurde die Firma „Deutsche TOYOTA-Vertrieb Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ gegründet. Vereinzelt wurden allerdings bereits vor 1970 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, diese stammten aus Belgien (seit 1963). Im ersten offiziellen Verkaufsjahr (1971) wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina für den Straßenverkehr zugelassen.

Toyota bereitete die Fahrzeuge wegen der deutlich höheren Geschwindigkeiten auf deutschen Straßen sorgfältig vor. Es dauerte bis zum März 1971, bis die ersten Fahrzeuge nach Deutschland geliefert wurden. Hauptverkaufsargumente waren die simple Bauweise mit Starrachse und Blattfedern hinten sowie die für die damalige Zeit sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Vertriebsbeginn wurde der Firmensitz zur Vergrößerung nach Frechen-Königsdorf verlegt. Ende 1972 waren dort bereits 83 Mitarbeiter für 332 Händler tätig.

Am 26. Juni 1974 ging die Herstatt-Bank, die Hausbank des Kölner Firmengründers, in Konkurs. Im November 1974 übernahm die „Toyota Motor Sales Ltd“ die Geschäftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 Händlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada. 1976 folgte die Umbenennung in „Toyota Deutschland GmbH“.

Derzeit beschäftigt die Toyota Deutschland GmbH rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln. Außerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services (TFS), der Toyota Informations-Systeme GmbH (TIS), der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschäftigt Toyota in Köln ca. 1.500 Mitarbeiter. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug im Jahr 2005 3,93 %. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an einen Kunden übergeben.

Händlernetzstruktur in Japan

In Japan werden die Fahrzeuge der Marke Toyota über unterschiedliche Händlermarken (Vertriebskanäle) vertrieben. Ein Modell wird dabei einer oder zwei dieser Händlermarken zugeordnet. Auf der japanischen Homepage von Toyota kann man bei jedem Modell sofort sehen, bei welcher Händlerart das jeweilige Modell zu finden ist.

Es gibt zur Zeit folgende vier Händlermarken bzw. Vertriebskanäle:[47][48]

Verkaufsbezeichnungen (Mitteleuropa)

Bauzeit

Baureihe

Anmerkung

Bild

Kleinstwagen

seit 2005

Toyota Aygo

Der Aygo entstand aus der Kooperation mit PSA und ist daher baugleich mit dem Citroën C1 sowie Peugeot 107.

 

seit 2009

Toyota iQ

Als Konkurrenz zum Smart Fortwo positioniert.

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Kleinwagen

1961–1978

Toyota Publica

Der Kleinwagen Publica wurde von 1971 bis 1978 als Toyota 1000 in Europa als Limousine und Kombi angeboten.

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1978–1999

Toyota Starlet

Der Starlet ersetzte 1978 als Schrägheck und Kombi in Europa den 1000. Spätere Modelle waren nur als drei- oder fünftüriges Schrägheckmodell erhältlich.

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seit 1999

Toyota Yaris

Ein Kleinwagen, der seit Frühjahr 1999 den Starlet ersetzt. In Japan heißt das Modell Vitz, das dort zudem als Stufenheckversion Belta verkauft wird.

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Kompaktklasse

1966–2007

Toyota Corolla

Erfolgreicher Kompaktwagen von Toyota, der von Frühjahr 1971 bis Anfang 2007 auch in Europa angeboten wurde. Seit Frühjahr 2007 teilt er sich mit dem Auris die Plattform, da er noch in Nordamerika als Stufenheck (E150) und in Asien als Stufenheck und Kombi(E140) parallel zum Auris angeboten wird.

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1978–1999

Toyota Tercel

Der Tercel ist ein Kompaktklasse-PKW, der bis 1992 auch teilweise in Europa angeboten wurde. Karosserievarianten: Stufen- und Schrägheck sowie Kombi.

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seit 2007

Toyota Auris

Seit Anfang 2007 ersetzte der Auris in Europa den Corolla. Parallel zum Auris wird in Japan eine besser ausgestattete Version als Blade angeboten. Nach der Überarbeitung im Frühjahr 2010 wurde auch eine Hybrid-Variante in das Angebot aufgenommen. Ende 2012 folgte die zweite Generation des Auris, die zudem ab Mitte 2013 erstmals auch als Kombi gebaut wird.

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Mittelklasse

seit 1957

Toyota Corona

In Europa wurde der Corona zwischen 1971 und 1977 als Toyotas Beitrag zur oberen Mittelklasse angeboten und später durch den Cressida ersetzt. Bereits seit 1970 basieren Carina und auch Avensis weitestgehend auf der Bodengruppe des Corona.

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1970–2001

Toyota Carina

Anfänglich als günstigere Version des Corona eingeführt, übernahm er ab 1977 im Export die Rolle des Mittelklassemodells von Toyota. Anfang 1998 wurde er in Europa durch den Avensis ersetzt.

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seit 1998

Toyota Avensis

Wie früher der Carina weitestgehend baugleich mit dem rein für den asiatischen Markt vorbehaltenen Modell Corona. Seit Anfang 2009 ist er in der dritten Generation erhältlich.

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seit 1997

Toyota Prius

Der Prius ist das erste Großserien-Hybridmodell. Seit Mitte 2009 ist die dritte Generation auf dem Markt.

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Obere Mittelklasse

1967–2004

Toyota Mark II

Dieses Fahrzeug wurde ab 1973 in Europa auch als Toyota Corona Mark II angeboten, doch bereits 1977 durch den Cressida ersetzt.

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1973–1993

Toyota Cressida

Toyotas Beitrag in der oberen Mittelklassen zwischen 1977 und 1985 auf den europäischen Märkten. Er galt dort als Nachfolger des Toyota Corona/ Mark II.

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seit 1980

Toyota Camry

Der Camry wurde in Europa erstmals ab Anfang 1983 als Stufen- und Schräghecklimousine angeboten. Als eigenständiges Modell löste er im Herbst 1986 als Limousine und Kombi den Cressida in Europa ab, wo er bis Mitte 2004 verkauft wurde. In Japan und den USA ist er auch als Coupé und Cabrio zu ordern (Camry Solara). In den USA gehört der Camry zu den meistverkauften Autos.

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Coupés

1991–1999

Toyota Paseo

Die erste Paseo-Generation (L4) wurde nur auf dem nordamerikanischen und japanischen Markt angeboten, während die zweite Generation (L5) ab 1996 auch nach Europa kam. Diese Version gab es auch als Cabriolet.

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1970–2005

Toyota Celica

Der Celica war ein sportliches Coupé auf Basis des Corona/Carina. Das Modell wurde von Herbst 1970 bis Sommer 2005 in sieben Generationen hergestellt. In den USA wurde er durch den Scion tC ersetzt.

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seit 2012

Toyota GT 86

Nach sieben Jahren Abstinenz führt Toyota mit dem GT 86 seit Sommer 2012 wieder ein Sportcoupé im Programm. Es teilt sich die technische Basis mit den Modellen Subaru BRZ und Scion FR-S.

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Sportwagen & Roadster

1984–2007

Toyota MR2

Der Ende 1984 präsentierte MR2 war ein Coupé mit Mittelmotor, das auch mit herausnehmbaren Dachteilen (Targa) zu haben war. Ab Anfang 2000 wurde er zu einem Roadster mit Vinylverdeck. In Japan wurde er von da an als Toyota MR-S verkauft.

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1986–2002

Toyota Supra

Zwischen 1978 und 1986 war der Supra eine Sportversion des Celica, aber danach wurde er als eigenständiges Modell bis 2002 weitergebaut.

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Geländewagen, SUVs und Pickups

seit 1950

Toyota Land Cruiser

Erfolgreicher Geländewagen, der auf manchen Märkten auch als Toyota Prado vertrieben wird (in Brasilien als Toyota Bandeirante).

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seit 1968

Toyota Hilux

Pickup, der ursprünglich als kleineres besser ausgestattetes Modell des Toyota Stout von Hino Jidōsha entwickelt wurde.

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seit 1984

Toyota 4Runner

Ein mittelgroßer Geländewagen, der bis 2001 in Europa und bis 2009 als Toyota Hilux Surf in Asien angeboten wurde.

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seit 1994

Toyota RAV4

Mit seinem Erscheinen im Sommer 1994 wurde er zum Begründer der Softroader (SUV), der in Deutschland besser als „Funcruiser“ bekannt war. Im Frühjahr 2013 folgt die vierte Generation.

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seit 2009

Toyota Urban Cruiser

Der Urban Cruiser wurde auf dem Pariser Autosalon 2008 als Konzeptfahrzeug vorgestellt. Seit Anfang 2009 ist er als Serienmodell auch mit Allradantrieb erhältlich.

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Vans

seit 1978

Toyota TownAce

Der TownAce wurde von 1982 bis 1992 als Model F/Spacecruiser in Europa, von 1982 bis 1990 in Nordamerika als Toyota Van und in Australien als Toyota Tarago angeboten. Als Basis diente der Toyota Liteace.

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seit 1990

Toyota Estima

In Australien Toyota Tarago. Bis 1997 in Nordamerika und bis 2005 in Europa als Toyota Previa angeboten.

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1996–2001

Toyota Picnic

Ein Kompaktvan, der auf dem Carina basierte und alternativ auch Toyota Ipsum genannt wurde. Sein Nachfolger war der Toyota Avensis Verso.

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1999–2005

Toyota Yaris Verso

Minivan auf Basis des Yaris/Vitz.

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1997–2009

Toyota Corolla Spacio

In Europa von 2001 bis 2009 als Corolla Verso erhältlich, wobei er nach dem Facelift im Frühjahr 2004 im türkischen Toyota-Werk für Europa gebaut wurde.

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2001–2009

Toyota Avensis Verso

Ein Van auf Basis des Avensis. Er erhielt 2004 eine optische Neugestaltung, jedoch wurde der Verkauf in Deutschland Mitte 2005 eingestellt. Bis 2009 nur noch im Ausland bestellbar. Alternativ (wie der Vorgänger Picnic)Toyota Ipsum genannt.

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seit 2009

Toyota Verso

Der Verso ersetzte im Modellangebot den Corolla Spacio/Verso und Avensis Verso. Seit April 2013 wird das Facelift ausgeliefert.

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seit 2011

Toyota Verso-S

Kleiner Van unterhalb des Toyota Verso als Konkurrenz zum Opel Meriva. In Japan als Toyota Ractis.

 

seit 2011

Toyota Prius+

Die Van-Variante des Prius. In den USA „Prius V“ genannt, wobei das „V“ für „Versatility“ (Vielseitigkeit) steht.

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Transporter und Lieferwagen

seit 1959

Toyota Dyna

In Japan teilweise als Toyoace vermarktet, seit 1977 auch in Europa angeboten. Bis 2003 auch als Daihatsu Delta und seit 2000 auch als Hino Dutro gebaut.

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seit 1967

Toyota Hiace

Der Toyota Hiace ist ein Kastenwagen und Kleinbus das auch als Minibus Toyota Commuter gebaut wird. In den ersten Generationen gab es auch einen Pickup.

Toyota Hiace H200 511.JPG

seit 1970

Toyota LiteAce

Er wird in verschiedenen Karosserievarianten gebaut: Kastenwagen, Kombi, Kleinbus und Pickup. Bis 1996 auch in Europa angeboten.

Toyota Liteace Van 003.JPG

1995–2011

Toyota Hiace Europa

Von 1995 bis 2011 gab es für Europa ein eigenes Hiace Modell das auf dem Toyota Granvia basiert. In Asien wurde es bis 2005 als Grand Hiace angeboten.

Toyota Hiace vl white.jpg

seit 1995

Toyota Proace

Ab 2013 wird in Europa der Proace angeboten, der mittels Badge-Engineering von PSA Peugeot Citroën produziert wird.

Toyota Proace Seitenansicht.JPG

Nicht in Mitteleuropa verkaufte Modelle

1954–1986

Toyota Stout

Toyota erster Pickup, ursprünglich als Toyopet Stout. Export auch nach Nordamerika.

Toyopet Stout 1900.jpg

1965–1969

Toyota Sports 800

Toyotas erster in Serie gefertigter Sportwagen.

Toyota Sports 800.jpg

1967–1970

Toyota 2000 GT

In geringer Stückzahl verkaufter Sportwagen.

Eyes on Design 016.jpg

1980–1990

Toyota Blizzard

Geländewagen auf Basis des Daihatsu Taft und Daihatsu Rugger.

'82 F50.jpg

1982–2003

Toyota Vista

Nur in Japan; Bis 1998 Version des Toyota Camry; Basis für den ersten Lexus ES 250 (1989–2001). Kombiversion hieß Ardeo

Vistaardeo.jpg

1983–1987

Toyota Sprinter Trueno

Ähnlich dem Toyota Corolla.

RedCorollaTrueno.jpg

1983–2005

Toyota Soarer

Der Lexus SC wurde in Japan als Toyota Soarer verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus auch dort verwendet.

Lexus-SC430.jpg

1985–1989

Toyota Corona Coupé

Sportliches Coupé Schwestermodell des Celica.

1988 Toyota Celica GT.jpg

1990–1995

Toyota Sera

nur als Rechtslenkermodell.

SerasSeraCutout2004.JPG

1991–1993

Toyota Lexcen

Nur in Australien erhältlich; es handelte sich um einen zeitgenössischen Holden Commodore mit Toyota-Emblemen. (Abb. ähnlich)

Holden VP commodore 01.jpg

1991–1999

Toyota Cynos

kein Vertrieb in Deutschland. Nahezu baugleich mit Paseo.

1991 Toyota Cynos 01.jpg

1991–2006

Toyota Windom

In Japan auf Basis des Toyota Camry angebotenes Modell, das nun auch dort durch den Lexus ES abgelöst ist.

LexusES300.jpg

1992–2007

Toyota Caldina

Vertrieb nur in Japan.

2005 Toyota Caldina 01.jpg

1993–2005

Toyota Aristo

Der Lexus GS wurde in Japan als Toyota Aristo verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus auch dort verwendet.

01-05 Lexus GS.jpg

1994–1998

Toyota Curren

Sportcoupé. Wurde auf verschiedenen Märkten angeboten.

Toyota Curren 001.JPG

1995–2005

Toyota Granvia

Minivan der auch die Basis für den Hiace Europa lieferte.

1997 Toyota Granvia 01.jpg

1995–2002

Toyota Mega Cruiser

Geländewagen, nur in Japan.

Toyota Mega Cruiser.jpg

1996–2000

Toyota Cavalier

Als Mittelklasselimousine sollte das japanische Schwestermodell des Chevrolet Cavalier die Masse begeistern. Doch wurde das Modell ein Ladenhüter und floppte. Die Nachfolge trat schließlich der weitaus erfolgreichere Allionan.

Toyota Cavalier Rearlights.jpg

1997–2002

Toyota Regius

Allradantriebs Van der auf dem Granvia basierte.

Toyota-Regius-1st 1999-front.jpg

1997–2004

Toyota Kijang

Nur Asien und Südafrika. AUV (Asian Utility Vehicle), erhältlich als Pick-up und Minibus. Ursprünglich ein Nachbau des Toyota Hilux, wurde von Toyota Indonesien gebaut. Zwischen 1998 und 2004 auch als Toyota Tamarawauf den Philippinen verkauft. Varianten des Minibus sind FX (Hecktüren) und Revo (Heckklappe).

Toyota Unser (fifth generation, third facelift) (front), Kajang.jpg

1998–2006

Toyota Celsior

Der Lexus LS wurde in Japan als Toyota Celsior verkauft. Inzwischen wurde die Marke Lexus auch dort eingeführt.

2003 Lexus LS430 01.jpg

1998–2004

Toyota Duet

Kein Vertrieb in Deutschland. Baugleich mit dem Daihatsu Sirion.

Toyota Duet 003.JPG

1998–2004

Toyota Gaia

Ein Van, der gegen Nissan Prairie und Honda Shuttle antrat. Wurde vom Toyota Isis abgelöst.

Toyota Gaia 1998.jpg

1998–2006

Toyota Altezza

In Europa und den USA als Lexus IS. Inzwischen wird die Marke Lexus auch in Japan verwendet.

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1998–2007

Toyota Progrès

Eine Mittelklasse-Limousine, die nur in Japan vertrieben wurde.

Toyota Progres 01.jpg

1998–2009

Toyota Camry Solara

Coupé- und Cabrioversion des Camry, die nur in den USA verkauft werden.

Solara Gen1.jpg

1999–2005

Toyota Cami

Der Cami war mit seinem sportlichen Design auf die jungen Kunden gerichtet. Der Cami ist ein Schwestermodell des Daihatsu Terios.

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1999–2006

Dario Terios

Kleines SUV für die Volksrepublik China. Wurde kurze Zeit auch in Japan gebaut und vertrieben. Das Modell wurde lediglich unter dem Modellnamen vertrieben.

1999 Daihatsu Terios.jpg

2000–2005

Toyota Echo

Stufenheckvariante des Yaris / Vitz, Verkauf ausschließlich in Nordamerika, baugleich mit dem Toyota Platz

Toyota-Echo-coupe.jpg

2000–2005

Toyota Origin

Oberklassenlimousine im Retrostil, nur Rechtslenker.

Toyota ORIGIN a-1.jpg

2000-2005

Toyota Opa

Der siebensitzige Kompaktvan wurde im Oktober 2000 exklusiv auf dem japanischen Markt eingeführt.

2002 Toyota Opa 01.jpg

2002–2004

Toyota Voltz

Japan-Version des Pontiac Vibe.

Voltz.jpg

2002–2007

Toyota Ist

Nur in Japan; in den USA als Scion xA verkauft.

2007 Toyota ist 01.jpg

seit 1953

Toyota Crown

Breite Modellreihe, aktuell in Japan als Crown AthleteCrown HybridCrown Majesta und Crown Royal erhältlich

2010 Toyota Crown-Royal 01.jpg

seit 1959

Toyota Coaster

Der Toyota Coaster ist ein Minibus, der von Toyota in Japan hergestellt wird.

Toyota Coaster LPG.jpg

seit 1967

Toyota Century

Oberklassen-Limousine; Vertrieb in Japan und einigen asiatischen Ländern.

1997 Toyota Century 01.jpg

seit 1982

Toyota Commuter

Minibus auf Basis des Hiace.

Toyota Hiace (fifth generation) (Grand Cabin) (front), Kuala Lumpur.jpg

seit 1995

Toyota Comfort

Konkurrenzmodell zum Nissan Crew, nur Japan. Wird als beliebtes Taxi-Modell immer noch angeboten.

Toyota Comfort 001.JPG

seit 1995

Toyota Avalon

nur USA/Asien. Modellwechsel 2000, 2005 und 2011

2011 Toyota Avalon -- 04-24-2010.jpg

seit 1995

Toyota Tacoma

Pickup mit drei unterschiedlichen Kabinen.

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seit 1997

Toyota Harrier

Der Lexus RX wurde in Japan und Singapur als Toyota Harrier verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet, trotzdem gibt es noch den Toyota Harrier.

2003 Toyota Harrier 01.jpg

seit 1997

Toyota Raum

Kompaktvan; nur in Japan.

2003 Toyota Raum 01.jpg

seit 1998

Toyota Tundra

Großer Pickup mit Sechs- oder Achtzylinder-Motor.

Toyota Tundra Crew Max Limited.jpg

seit 1998

Toyota Sienna

Geräumiger Familien-Van mit Schiebetüren. Ab Februar 2010 im neuen Design.

'11 Toyota Sienna (MIAS '10).JPG

seit 2000

Toyota bB

nur in Japan; erste Generation in den USA als Scion xB angeboten, in Deutschland baugleich mit Daihatsu Materia.

2005 Toyota bB 03.jpg

seit 2000

Toyota Kluger

Für Japan (nur 1. Generation) und Australien, baugleich mit Toyota Highlander und seit 2006 mit Toyota Vanguard.

Toyota Kluger hybrid 02.jpg

seit 2001

Toyota Sequoia

Nur in den USA und Arabische Halbinsel.

2008 Toyota Sequoia Platinum DC.JPG

seit 2001

Toyota Voxy

Technisch mit dem Noah identischer Achtsitzer.

2010 Toyota Voxy Z(S).jpg

seit 2001

Toyota Allion

Nur in Japan angebotene Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse, Nachfolger des Toyota Carina; Schwester des Toyota Premio mit ausgeprägterer Seitenlinie.

2010 Toyota Allion 01.jpg

seit 2001

Toyota Brevis

nur in Japan; mit geringen Unterschieden auch als Toyota Progrès angeboten.

Toyota Brevis 02.jpg

seit 2001

Toyota Highlander

kein Vertrieb in Deutschland, nur in Australien, Japan und den USA.

'11 Toyota Highlander Hybrid (MIAS '11).jpg

seit 2001

Toyota Noah

Van, nur in Japan; auch Toyota Voxy genannt.

2010 Toyota Noah.jpg

seit 2001

Toyota Premio

Die Limousine hat optional Allradantrieb.

ToyotaPremio20070604.jpg

seit 2002

Toyota Matrix

Kooperation mit Pontiac (Pontiac Vibe) für Nordamerika, kein Vertrieb in Deutschland

2009 Toyota Matrix S.jpg

seit 2002

Toyota Probox

Familienfahrzeug mit viel Platz.

2002 Toyota Probox 01.jpg

seit 2002

Toyota Alphard

nur in Japan und SO-Asien (Indonesien). Seit 2011 als Hybridversion erhältlich.

2008 Toyota Alphard 01.jpg

seit 2002

Toyota Succeed

Van; nur Japan; als Lieferwagen als Toyota Probox vertrieben.

2002 Toyota Succeed 01.jpg

seit 2003

Toyota Sienta

Ein Minivan.

2006 Toyota Sienta 01.jpg

seit 2003

Toyota Avanza

Hoch bauender Van der Kompaktklasse.

Toyota Avanza (first generation, first facelift) (front), Serdang.jpg

seit 2003

Toyota (Kijang) Innova

Nachfolger des Toyota Kijang; wurde auf den Philippinen kurzzeitig als Toyota Revo angeboten.

Toyota Innova face.jpg

seit 2003

Toyota Vios

Nur in Südostasien und China verkaufte Kompaktlimousine.

2007 Toyota Vios 1.jpg

seit 2003

Toyota WISH

In Asien vertriebener siebensitziger Van.

2006wish.jpg

seit 2004

Toyota Ses'fikile

Personentransporter für bis zu 14 Personen aus Südafrika.

Toyota Hiace H200 509.JPG

seit 2004

Toyota Isis

Nur in Japan angebotener Van.

Toyota Isis 001.JPG

seit 2004

Toyota Mark X

nur in Japan, in China als Toyota Reiz.

Toyota Mark X Vertiga.jpg

seit 2004

Toyota Porte

Minivan; nur in Japan.

Toyota Porte 02.jpg

seit 2005

Toyota Passo

Umbenannter Daihatsu Sirion, in Deutschland auch als Subaru Justy erhältlich.

PASSO 2nd.jpg

seit 2005

Toyota Fortuner

Crossover mit Allradantrieb.

09-10 Toyota Fortuner.JPG

seit 2005

Toyota Ractis

Minivan (Nachfolger des auch in Europa verkauften Toyota Yaris Verso ); in Japan und Südeuropa erhältlich.

2nd Toyota Ractis 1.jpg

seit 2005

Toyota Rush

Nur in Japan; Umbenannter Daihatsu Terios.

Toyota Rush 01.jpg

seit 2006

Toyota Belta

Stufenheck-Limousine auf Basis des Kleinwagens Yaris

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seit 2006

Toyota Blade

Mittelklasse-Modell mit Vier- und Sechszylinder-Motoren. Baugleich mit Toyota Auris

Toyota-blade 20061221.jpg

seit 2006

Toyota Aurion

In Australien angebotene Limousine auf Basis des Toyota Camry.

2007 Toyota Aurion Prodigy 06 (edit 1).jpg

seit 2006

Toyota FJ Cruiser

Schwerer Geländewagen im Retro-Stil, hauptsächlich für Japan und Nordamerika.

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seit 2007

Toyota Corolla Axio

Japanische Version des ehemals auch in Deutschland angebotenen Corolla. Auch als Kombi (Corolla Fielder).

2006 Toyota Corolla-Axio 02.jpg

seit 2007

Toyota Mark X Zio

Variabler und edel ausgestatteter Fünfsitzer.

MARKX Zio 2011.jpg

seit 2007

Toyota Quantum

Für Reiseveranstalter von Toyota Südafrika entwickelte Vans.

Toyota Hiace H200 501.JPG

seit 2007

Toyota Corolla Rumion

Minivan auf Corolla Basis in Asien und in Australien als Toyota Rukus .

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seit 2007

ToyotaVentury
Toyota Ventury Majesty

Für Reiseveranstalter von Toyota Thailand entwickelte Vans.

Toyota van of the Royal Thai Police.JPG

seit 2007

Toyota Vanguard

Entgegen seinem Namen kein Van, sondern ein SUV.

2007 Toyota Vanguard 01.jpg

seit 2008

Toyota Vellfire

Ausschließlich als Achtsitzer lieferbarer Van. Seit 2011 als Hybridversion erhältlich.

2008 Toyota Vellfire 01.jpg

seit 2008

Toyota Venza

Neuer Crossover mit Van- und Kombigenen.

2009 Toyota Venza NY.jpg

seit 2009

Toyota SAI

Hybridmodell, nur in Japan angeboten. Baugleich mit dem Lexus HS 250h (in USA, Japan angeboten).

Toyota Sai 003.JPG

seit 2010

Toyota Etios

Ein Kleinwagen für den indischen Markt. Auch als Stufenheck.

 

seit 2012

Toyota Prius C

Hybridmodell, in den U.S.A angeboten.

 

Studien

·                    Toyota CS&S

·                    Toyota Motor Triathlon Race Car

·                    Toyota RSC

·                    Toyota Fine N

·                    Toyota i-unit

·                    Toyota Auris HSD – Konzeptstudie einer Vollhybrid Version des Toyota Auris speziell für den europäischen Markt

·                    Toyota Prius PHV (Plug-in-Hybrid Vehicle) – Weiterentwicklung des Toyota Prius Vollhybrids der dritten Generation mit 100 km/h Höchstgeschwindigkeit und 20 km Reichweite im reinen Elektroantrieb

·                    Toyota FT-EV – Elektrostudie auf Plattform des IQ, 110 km/h Höchstgeschwindigkeit, 80 km Reichweite

·                    Toyota FCHV-adv – Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug mit 830 km Reichweite

Produktionsstandorte und Vertrieb

Toyota produziert gegenwärtig in 63 Werken, davon befinden sich 12 in Japan, 51 in 26 anderen Ländern. Unter anderem in:

·                    Australien

·                    VR China, Changchun: Tianjin FAW Toyota Motor Co. Ltd, Pkw-Produktion Toyota Vitz/Echo, Prius

·                    Frankreich, Valenciennes: Pkw-Produktion Yaris

·                    Großbritannien, Burnaston (Derbyshire): Pkw-Produktion Avensis und Auris, Deeside (Flintshire): Motoren

·                    Indonesien, PT Toyota Motor Manufacturing Indonesia in Cikampek, West Java: Pkw-Produktion Innova, Avanza, Fortuner and Hilux Vigo 4x2 pick-up

·                    Japan

·                                Toyota-Stadt

·                                           Stammwerk (本社工場; 1938–)

·                                           Werk Motomachi (元町工場; 1959–)

·                                           Werk Kamigō (上郷工場; 1965–)

·                                           Werk Takaoka (高岡工場; 1966–)

·                                           Werk Tsutsumi (堤工場; 1970–)

·                                           Werk Teihō (貞宝工場; 1986–)

·                                           Werk Hirose (広瀬工場; 1989–)

·                                Miyoshi

·                                           Werk Miyoshi (三好工場; 1968–)

·                                           Werk Myōchi (明知工場; 1973–)

·                                           Werk Shimoyama (下山工場; 1975–)

·                                Hekinan: Werk Kinuura (衣浦工場; 1978–)

·                                Tahara: Werk Tahara (衣浦工場; 1979–)

·                    Kanada (in Cambridge, Ontario)

·                    Mexiko, Tijuana: Pick-up Toyota Tacoma

·                    Südafrika

·                    Thailand

·                                Toyota Motor Thailand Co., Ltd. (1962)

·                                           Headquarters and Toyota Factory (Samrong) in Samut Prakan

·                                           Bangkok Office in Bangkok

·                                           Toyota Assembly Plant (Gateway) und Toyota Assembly Plant (Ban Pho) in Chachoengsao

·                                Siam Toyota Manufacturing Co., Ltd. (1987) in Chonburi: Produktion von Motoren[49]

·                                ToyotaLeasing Thailand Co., Ltd. (1993) in Bangkok

·                                Toyota Automobile Technology Co. Ltd. (1998) in Chachoengsao

·                    Türkei, Adapazarı: Auris und Corolla Verso

·                    Tschechien, Kolín: Toyota Peugeot Citroën Automobile, Produktion des Toyota Aygo zusammen mit dem Peugeot 107 und Citroën C1

·                    USA, Pkw-Produktion Toyota Camry

·                    Polen, Toyota Motor Industries Poland (TMIP): Dieselmotoren in Jelcz-Laskowice, Benzinmotoren und Getriebe in Wałbrzych

·                    Russland, Toyota Motors Manufacturing Russia (TMMR) in Sankt Petersburg: Toyota Camry für den russischen Markt

Vertrieben werden die Autos in mehr als 160 Ländern weltweit.

Weitere zu Toyota gehörende Automarken und spezielle Technologien

Zur Toyota Motor Company gehören neben der Marke Toyota noch die automobile Premium-Marke Lexus sowie die Marke Scion, die speziell für den nordamerikanischen Markt der unter 25-jährigen gedacht ist. Zur Toyota-Gruppe gehören auch der Kleinwagenhersteller Daihatsu und der LKW- und Bushersteller Hino Motors.

Seit Oktober 2005 besteht eine Kooperation zwischen Fuji Heavy Industries (FHI) und Toyota. Seit April 2008 hält Toyota eine Minderheitsbeteiligung von 16,5 % an FHI und damit an der von FHI produzierten Automarke Subaru.[50] Mit 5,9 % ist Toyota seit November 2006 auch am Hersteller Isuzu beteiligt.

Zeitleiste der Toyota-Fahrzeugmarken von 1935 bis heute

 

Hersteller

1930er

1940er

1950er

1960er

1970er

1980er

1990er

2000er2010erMarkennameHauptsegment / Zielgruppe

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Toyota Motor Company

 

 

ToyotaPKW

 

 

 

 

 

 

Toyopet–

 

 

 

 

 

 

 

LexusPremium/Sport

 

 

 

 

 

 

 

Scionjüngere Kunden

 

 

 

 

 

 

 

WiLLjüngere Kunden

Daihatsu

 

 

 

 

 

 

DaihatsuKei-Car

Hino Jidōsha

 

 

 

 

HinoNutzfahrzeuge

Isuzu

 

 

 

 

GM war beteiligt

IsuzuPickup

Fuji Heavy Ind.

 

 

 

 

SubaruAllrad

·                     Marke einer eigenständigen Automobilfirma vor Beteiligung oder Übernahme durch Toyota, ggf. vorher schon in anderen Bereichen tätig

·                     Marke einer Firma, die teilweise zu Toyota gehört, oder mit der Toyota kooperiert

·                     Marke einer Firma, die mehrheitlich zu Toyota gehört, gilt somit auch als Teil der Toyota Gruppe

·                     Marke der Toyota Motor Company, Teil der Toyota Gruppe

 

Toyota ist der Vertreiber der D-CAT-Technologie und ist Marktführer in der Hybridfahrzeugtechnologie. Im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2009 unterstrich die Toyota-Geschäftsführung die Vorteilhaftigkeit der entwickelten Technologien und zweifelte die Konkurrenzfähigkeit von Elektrofahrzeugen vor dem Jahr 2020 an.[51]

Zur Toyota-Gruppe gehörende Unternehmen (Auswahl)

Zur Toyota Gruppe gehören unter anderem folgende Unternehmen:

·                    Toyota Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1937)

·                    Toyota Motor Sales Corporation, Ltd. • (gegründet im April 1950, im Juli 1982 mit der Toyota Motor Corporation verschmolzen)

·                    Toyoda Spinning & Weaving Corporation, Ltd. • (gegründet 1918, 1943 mit der Toyota Motor Corporation verschmolzen)

·                    Toyota Industries Corporation (gegründet im November 1926 als Toyoda Automatic Loom Works, Ltd.)

·                    Aichi Steel Works, Ltd. • (gegründet im März 1940)

·                    JTEKT Corporation (gegründet im Januar 1921)

·                    Toyota Auto Body, Ltd. • (gegründet im August 1945)

·                    Toyota Tsusho Co. • früher: Toyoda Tsusho Kaisha, Ltd. (gegründet Juli 1948)

·                    Aisin Seiki Corporation, Ltd. • (gegründet im März 1943)

·                    Denso Co. • früher: Nippondenso Corporation, Ltd. (gegründet im Dezember 1949)

·                    Toyoda Boshoku Corporation • (gegründet 1918 als Toyoda Boshoku Corporation, Ltd., im November 1943 mit Toyota Motor Corporation verschmolzen, im Mai 1950 erneut unabhängig geworden als Minsei Spinning Corporation, Ltd., August 1967 Umfirmierung in Toyoda Boshoku Corporation, verschmolzen mit Toyota Kako Corporation, Ltd. im Oktober 2000)

·                    Towa Real Estate Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1953)

·                    Toyota Central Research and Development Laboratories, Inc. • (gegründet im November 1960)

·                    Kanto Auto Works, Ltd. • (gegründet im April 1946)

·                    Toyoda Gosei Corporation, Ltd. • (gegründet im Juli 1949)

·                    Hino Motors, Ltd. • (gegründet im Oktober 1966)

·                    Daihatsu Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im März 1907, Cooperation mit Toyota seit 1967)

Die Toyota Motor Corporation hält außerdem Beteiligungen an der Fuji Heavy Industries sowie KDDI.

Motorsport

Seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota große Motorsport-Erfolge in der Formel 3 und im Rallyesport. Verantwortlich dafür war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.

Ende der 1990er entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Toyota Racing gegründet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitet. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung. Am 4. November 2009 gab Toyota den Rückzug aus der Formel 1 mit Ende der Saison 2009 bekannt. Als Grund nennt Toyota die hohen Kosten, die mit dem Engagement verbunden sind.[52]

Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der Nascar-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der sich an den Toyota Camry anlehnt.

2012 kehrte Toyota nach Le Mans (24-Stunden-Rennen von Le Mans) zurück[53] und nahm mit seinem neuen Hybrid-Benziner-LMP1 auch an der Sportwagen-WM teil.[54]

Sponsoring

Toyota ist Sponsor des Weltfußballverbandes FIFA. Der ehemalige Weltpokal und die Fußball-Klub-Weltmeisterschaft sind seit 2005 nach dem Unternehmen benannt. Seit 2002 ist das Unternehmen auch Sponsor des Eishockeyvereins KEC „Kölner Haie“. Toyota führt im Jahr 2006 bereits zum zehnten Mal den Snowboard-Wettbewerb „Toyota Big Air“ durch. Toyota hat auch die Basketball-Weltmeisterschaft 2006 gesponsert. Zudem ist Toyota langjähriger Sponsor des spanischen Fußballklubs FC Valencia sowie des italienischen Erstligaclubs ACF Florenz. Ebenso ist Toyota Namensträger der Spielstätte des NBA-Teams Houston Rockets. Von 2007 bis 2012 war Toyota der Haupt- und Namenssponsor der Handball-Bundesliga.

Literatur

·                    Masaaki Sato: The Toyota Leaders. An Executive Guide. Vertical, New York 2008, 336 S., ISBN 1-934287-23-7, Besprechung:[55]

·                    Yukiyasu Togo und William Wartman: Nichts Ist Unmöglich – Die Toyota Story. Ullstein Verlag, ISBN 3-550-06879-4

·                    Helmut Becker: Phänomen Toyota – Erfolgsfaktor Ethik. Springer Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-540-29847-9

·                    Joachim Kuch: Toyota seit 1936. Motorbuch-Verlag Pietsch, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02456-X

·                    Taiichi Ohno: Das Toyota-Produktionssystem. Campus Verlag, Frankfurt/Main, New York 1993, ISBN 3-593-37801-9

·                    Jeffrey K. Liker: The Toyota Way. McGraw-Hill, New York 2004 ISBN 0-07-139231-9

·                    James P. Womack, Daniel T. Jones and Daniel Roos: The machine that changed the world – based on the Massachusetts Institute of Technology 5 million dollar 5 year study on the future of the automobile. Rawson Verlag 1990, ISBN 0-89256-350-8

·                    James P. Womack, Daniel T. Jones und Daniel Roos: Die Zweite Revolution in der Autoindustrie – Konsequenzen aus der weltweiten Studie des Massachusetts Institute of Technology. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-593-34548-X