Der TVR Vixen war ein zweisitziges Sportcoupé, das TVR in Blackpool (England) von 1967 bis 1973 als Nachfolger des Grantura herstellte.

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S1

Der erste Vixen übernahm die GFK-Karosserie des Vorgängers mit Kammheck. Der Reihenvierzylindermotor mit 1.599 cm³ Hubraum und einer Leistung von 90 bhp (66 kW) bei 5.500 min-1 war mit einem einzelnen Weber-Vergaser ausgestattet und stammte ebenso vom Ford Cortina II wie die rechteckigen Rückleuchten.

Der Wagen erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h und verbrauchte 10,8 l / 100 km.

S2, S3 und S4

1968 wurde der Radstand um 4,5“ verlängert und auch die Wagenlänge nahm zu. Die Ford-Kent-Maschine des Cortina II kam beim Vixen S2 weiterhin zum Einsatz, leistete aber nur noch 88 bhp (65 kW) bei 5.400 min-1. Die Höchstgeschwindigkeit stieg auf durch eine längere Hinterachsübersetzung auf 175 km/h, der Verbrauch sank auf 10,7 l / 100 km.

1970 sank die Motorleistung des geringfügig veränderten Vixen S3 auf 86 bhp (63 kW), der Verbrauch stieg etwas auf 10,9 l / 100 km. Diese Werte behielt auch der ab 1972 lieferbare Vixen S4 bei.

1300

Ab 1971 gab es auch den Vixen 1300, (oft auch nur als TVR 1300 bezeichnet), der mit dem kleineren Vierzylinder-Reihenmotor des Triumph Spitfire Mk. IV ausgestattet war. Diese Maschine besaß 1.296 cm³ Hubraum und leistete – mit zwei SU-Vergasern ausgestattet - 75 bhp (55 kW) bei 6.000 min-1.

2500

Ebenfalls ab 1971 gab es die stärkste Variante des Vixen, den Vixen 2500 (oft auch nur als TVR 2500 bezeichnet). Sein Reihensechszylindermotor stammte vom Triumph TR6 und war mit einer Lucas-Einspritzung ausgestattet. Das 2.498 cm³ große Triebwerk gab 150 bhp (110 kW) bei 5.500 min-1 ab.

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