Der TVR 390SE war ein offener Sportwagen, der von TVR in Blackpool (England) gebaut wurde. Im Oktober 1984 wurde er eingeführt und hatte viele Neuerungen gegenüber den anderen Keilform-TVR zu bieten. TVR arbeitete mit Andy Rouse, einem Tuningspezialisten von Rover, zusammen und erhielt so eine Motorversion, die gegenüber dem 3,5 l-V8 der Rover-Serie zusätzliche 85 bhp (62,5 kW), mithin also insgesamt 275 bhp (202 kW), lieferte. Dies wurde durch Aufbohren der Zylinder bis zu einem Hubraum von 3.905 cm³, Nockenwellen für größeren Ventilhub, Zylinderköpfe mit optimiertem Gasfluss und von Cosworth gehohnte Zylinder erreicht. Um mit der zusätzlichen Leistung zurechtzukommen bekamen die Wagen stärkere Kupplungen, Sperrdifferenziale und breitere Reifen von Yokohama. Auch das Styling der Wagen wurde verbessert; sie bekamen einen tieferen Frontspoiler und eine Unterbodenverkleidung im hinteren Teil. Auch 15“-Felgen wurden eingesetzt. 1985 erschien eine Serie 2, deren auffälligster Unterschied zur Serie 1 die rundere Nase war.

Tvr 390se

Der TVR 420SEAC war ein Sportwagen, den TVR in Blackpool (England) von 1986 bis 1988 herstellte. Er wird als der ultimative Keilform-TVR angesehen und war auch der letzte der Keilformfamilie. Der 420SEAC unterschied sich von seinen Brüdern. Das Akronym SEAC steht für „Special Edition Aramid Composite“ (dt.: Sonderserie aus Aramid-Verbundwerkstoff), was bedeutete, dass mehr als 20 % des Karosserie aus Kevlar bestand, während die anderen Keilformmodelle eine reine GFK-Karosserie besaßen. Der Einsatz von Kevlar machte den Wagen über 100 kg leichter, ohne Einfluss auf dessen Verwindungssteifigkeit zu haben. Dies und der hochgezüchtete Rover-V8-Motor machten den Wagen extrem schnell, hatten aber ihre Auswirkungen auf den Preis, der beim Doppelten des Preises für einen 350i lag. Außerdem kann man die SEAC-Modelle an ihrem großen Heckspoiler und der runderen Nase erkennen. Bis 1988, als der 420SEAC durch den noch stärkeren 450SEAC ersetzt wurde, waren 40 Exemplare entstanden.

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Der TVR 450SEAC war ein Sportwagen, der von TVR in Blackpool (England) nur ein Jahr lang gebaut wurde. Er hatte die gleiche GFK-/Kevlar-Karosserie wie sein Vorgänger 420SEAC und das gleiche Chassis. Der einzige Unterschied bestand im Motor, der auf 4,4 l Hubraum wuchs und ca. 320 bhp[2] Leistung und beeindruckende 430 Nm Drehmoment lieferte. Daher war der 450SEAC noch teurer zu bauen als der schon sehr teure 420SEAC und sein Verkaufspreis lag entsprechend höher. Es entstanden nur 17 Exemplare. Eigenartigerweise gibt es Gerüchte, dass heute mehr SEAC auf den Straßen herumfahren als jemals gebaut wurden. Der Grund hierfür liegt in der nachträglichen Umrüstung einiger Keilform-TVR auf die 450SEAC-Spezifikation.

Tvr 450 Seac

Die TVR S-Serie wurde von TVR auf der NEC-Motorshow 1986 angekündigt. Wegen der starken Resonanz ging der Wagen innerhalb eines Jahres in Fertigung, wobei bereits 250 Stück vorbestellt waren. Dies war die erste große Entwicklung von Peter Wheeler, seit er TVR von Martin Lilley übernommen hatte. Von 1986 bis 1994 entstanden 2.604 Exemplare der S-Serie, 410 Stück davon vom V8S.

Tvr S Series

Der TVR Chimaera ist ein offener, zweisitziger Sportwagen, den TVR in Blackpool (England) von 1992 bis 2003 herstellte. Der Name ist von der Chimäre, einem Ungeheuer der griechischen Mythologie, das aus Teilen verschiedener Tiere zusammengesetzt ist, hergeleitet.

Tvr's: Tasmin to Chimaera Collector's Guide: 2