Citroen Dyane (1967-1984)

Die Dyane war ein populäres Modell des französischen Automobilherstellers Citroën. Technisch basiert der Wagen auf dem Citroën 2CV. Ziel war es, die Lücke zwischen dem spartanischen 2 CV und dem nächstgrößeren Modell zu schließen. Die Dyane wurde zwischen 1967 und 1983 in 1,4 Millionen Exemplaren gebaut. Von 1977 bis 1988 wurden außerdem 253.000 Citroën „Acadiane“ gebaut, der Dyane entsprechende Lieferwagen und Nachfolger der sogenannten „Kastenente“.

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Der intern mit dem Kürzel AYA (und folgende) bezeichnete Wagen war die Reaktion auf die sinkenden Verkaufszahlen des 2CV und auf den durchschlagenden Erfolg des neuen Konkurrenten Renault 4. Citroën betrachtete die Dyane zwar nicht als Nachfolger des 2CV, sie sollte die Lücke zwischen 2CV und Citroën Ami 6 schließen, doch wird sie allgemein als solcher betrachtet. Durch die Verwendung eines verbesserten 2CV-Zweizylinder-Boxermotors war die Dyane in Frankreich steuerlich günstiger als der R4. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit geht auf Studien des von Citroën übernommenen Automobilherstellers Panhard zurück. Hier findet sich auch die Erklärung für den Namen des Wagens, der nichts mit der römischen Jagdgöttin Diana zu tun hat. Typische Namen im Hause Panhard waren Dyna oder Dynavia, die wohl Assoziationen zu Dynamik wecken sollten. Obwohl die Dyane den 2CV nicht ablösen konnte, war sie immer Vorreiter bei technischen Neuerungen. In Lizenz wurde die Dyane in Jugoslawien von Tomos und im Iran von SAIPA gebaut.

Die Technik der Dyane war eng verwandt bzw. identisch mit der des 2CV oder des Ami 6. Wie bei ihren Schwestermodellen ruhte die Stahlblechkarosserie auf einem Plattformrahmen. Der frontgetriebene Wagen verfügte über eine Einzelradaufhängung mit längsliegenden Schraubenfedern. 1977 ersetzten Scheibenbremsen die Trommelbremsen an der Vorderachse. Die Karosserie veränderte ihr Äußeres während der gesamten Bauzeit kaum. Lediglich ein drittes Seitenfenster wurde 1969 eingeführt sowie verschiedene kleinere Detaillösungen.

Bereits der zuerst eingebaute 425 cm³-Motor war eine Weiterentwicklung der 2CV-Motorisierung und auch der 602 cm³-Motor aus dem Citroën Ami 6 kam zuerst in die Dyane. Diese Motoren gab es später auch im 2CV.

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