Citroen Saxo (S0, S1) (1996-2004)

Der Citroën Saxo ist ein von 1996 bis 2003 gebauter Kleinwagen des französischen Automobilherstellers Citroën. Er wurde als Nachfolger des AX zusammen mit Peugeot entwickelt und teilt sich viele Bauteile und die Motoren mit dem 106.

Citroën Saxo: 1,0-, 1,1-, 1,4- u. 1,6-Liter-Benzinmotoren (Reparaturanleitungen)

Den Saxo gab es in zwei Karosserieversionen: jeweils als Schrägheck mit drei oder fünf Türen. Es waren verschiedene Ausstattungslinien von Basis bis zum VTS erhältlich.

Neben verschiedenen Ottomotoren von 33 bis 87 kW (45–118 PS) wurde auch ein 1,5-Liter-Dieselmotor mit 40–42 kW (54/57 PS) angeboten. 1999 wurde der Saxo einem Facelift unterzogen.

Nachfolger des Saxo sind die Modelle Citroën C2 und C3, die schon 2002 (C3) bzw. 2003 (C2) erschienen. Dennoch wurde der Saxo zwei weitere Jahre im Programm behalten.

Wie schon beim AX gab es bis 2003 auch den Saxo mit Elektromotor. Das Elektroauto verfügte über einen reinen Elektroantrieb, einen 11 kW Gleichstrommotor mit separater Erregung und Rekuperation, der eine Höchstgeschwindigkeit von 91 km/h erlaubte. Seine Reichweite betrug ca. 120 km. Die Akkus mit einer Spannung von 120 Volt und einer Ladekapazität von 100 Ah von Saft, waren im Motorraum und im Unterboden verteilt, wodurch der Innenraum erhalten blieb. Der Energieverbrauch betrug 18 kWh auf 100 km. Bedingt durch die Gewichtszunahme, das Leergewicht betrug 1085 kg, gegenüber dem konventionell angetriebenen Modellen war der Électrique nur für vier Personen zugelassen.

 

 

Die Schweizer Firma Texx AG hat Akkumulatoren der neuesten Lithium Technologie in einem bis auf die Akkumulatoren und Ladelogik serienmäßigem Saxo eingebaut und fuhr mit diesem im Juni 2009 von Göschenen (Schweiz) bis nach Genua am Mittelmeer, also über 300 km ohne "Tankstopp". Dank ihrer eigens entwickelten vollautomatischen Ladelogik können die Akkumulatoren in rund 150 min wieder voll aufgeladen werden.

Beide Typen, der AX und der Saxo électrique, wurden zusammen nur etwa 2800 mal gebaut und nur in geringen Stückzahlen nach Deutschland exportiert, unter anderem für die Fahrzeugflotte der Hamburger Elektrizitätswerke.

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