Dodge St. Regis (1978-1981)

 Dodge St. Regis war eine vom US-amerikanischen Automobilhersteller Dodge von 1978 bis 1981 angebotene Limousine der Full-Size-Kategorie.

Dodge St. Regis

Präsentiert wurde der St. Regis zum Modelljahr 1979 als Nachfolger des 1977 eingestellten Dodge Royal Monaco. Technisch basierte er auf der R-Plattform mit Hinterradantrieb des Chrysler-Konzerns und war damit etwa mit dem Chrysler Cordoba und dem Dodge Magnum XE verwandt.

St. Regis war eine Chrysler-Traditionsbezeichnung, die in die fünfziger Jahre zurückreichte. Bereits 1955 hatte ein Sondermodell auf Basis des Chrysler New Yorker den Namen St. Regis geführt.

Mit seinen Schwestermodellen Chrysler Newport und New Yorker und dem etwas später erschienenen Plymouth Gran Fury war der St. Regis bis auf die Gestaltung der Frontpartie und die Embleme weitestgehend identisch; besonderes Merkmal der Front waren die versenkbaren Plexiglasabdeckungen vor den Scheinwerfern.

 

 

Angetrieben wurde der nur als viertürige Limousine lieferbare St. Regis von Chryslers 3,7 l-Reihensechszylinder oder V8-Motoren von 5,2 oder 5,9 Litern Hubraum. Die Dreigang-TorqueFlite-Automatik zählte zur Serienausstattung.

Da die Vorstellung des relativ großen und durstigen St. Regis zeitlich mit der so genannten Zweiten Ölkrise des Jahres 1979 zusammenfiel, hielt sich sein Absatz in Grenzen. Nach dem ersten Modelljahr wurde er fast nur noch von Behörden und anderen Flottenkunden gekauft. Aus diesem Grund wurde der St. Regis bereits im Frühjahr 1981 wieder vom Markt genommen.

In zweieinhalb Jahren setzte Dodge vom St. Regis insgesamt etwas über 53.000 Exemplare ab.

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