Der Renault Frégate war ein PKW in der oberen Mittelklasse, der durch den französischen Autohersteller Renault zwischen 1951 und 1960 produziert wurde.

Renault Fregate, rot, 1956, Modellauto, Fertigmodell, Norev 1:43

Geschichte

Die Entwicklung wurde direkt nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen, da Renault ein neues modernes Modell benötigte. Eigentlich begann man schon während des Krieges mit der Planung, parallel zur Entwicklung des 4CV. Es entstand sogar ein Prototyp. Doch die Entwicklung wurde immer wieder zu Gunsten des wichtigeren 4CV-Projektes zurück gestellt. Diese ersten Entwürfe wurden jedoch nach dem Krieg endgültig ad acta gelegt, das neue Modell musste komplett neu entwickelt werden.

 

 

Der Frégate wurde auf der Paris Autoausstellung 1950 vorgestellt, aber das erste Modell wurde erst November 1951 ausgeliefert. Ab 1956 kam zu dem ursprünglichen 1996 cm³ ein neuer 2141 cm³ Motor mit 77 PS zum Einsatz. Im gleichen Jahr kam auch die fünftürige Kombiversion Domaine auf den Markt.

Bis zum Produktionsstopp im Jahr 1960 wurden 163.383 Frégates im Werk in Flins-sur-Seine, Frankreich, gebaut. Einen direkten Nachfolger gab es nicht. Der kleinere R16 war ab 1965 Renaults Spitzenmodell. Erst 1975 bot Renault mit dem R30 bzw. R20 wieder ein Auto an, das größenmäßig mit dem Frégate vergleichbar war.

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