Der Renault Master ist ein mittelgroßer Transporter von Renault.

Brodit Brodit ProClip - Renault Master 2011 (rechts vom Lenkrad oben)

Master I (1981–1998)

Als Nachfolger des Renault Estafette kam der Renault Master 1981 gemeinsam mit dem Renault Trafic auf den Markt und ist für die größere Gesamtgewichtsklasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen konzipiert.

Der Master wurde in dem 1980 eröffneten SoVAB-Werk (Société des Véhicules Automobiles de Batilly) in Batilly (Dept. Meurthe-et-Moselle) gefertigt, wo später auch einige Varianten des Trafic vom Band liefen.

Master II (1998–2010)

Die zweite Generation des Master ist ein Kooperationsprodukt zwischen Opel und Renault. Daher ist der Opel Movano A weitgehend baugleich. Die Produktion wurde 1998 aufgenommen.

1999 startete die Renault-Nissan-Allianz. Daher wurden ab 2002 verschiedene Renault-Transporter auch unter der Marke Nissan angeboten. Der Master bekam mit dem Nissan Interstar 2002 ein zweites Schwestermodell hinzu.

Im November 2003 wurde der Renault Master II überarbeitet: mit aktualisiertem Design, einer erweiterten Modellpalette und Motoren- und Fahrwerksverbesserungen.

 

 

Master III (seit 2010)

Seit April 2010 gibt es eine völlig neu gestaltete Neuauflage des Masters. Neue Motoren sowie rund 300 Varianten stehen zur Auswahl. Es gibt erstmalig, einzige Ausnahme war der Master Maxi/Mascott der allerdings überwiegend über das Renault Trucks LKW Netz vertrieben wurde, eine Version mit Heckantrieb und bis zu 4,5t zul. Gesamtgewicht sowie bis zu 3,0t Anhängelast. Damit kann Renault jetzt auch einen Markt bedienen, den man sonst dem Wettbewerb überlassen musste.

Im Dezember 2010 wird das Modell wegen Problemen mit der Hinterachse und unzureichendem Halt der Sicherheitsgurte zurückgerufen.[1]

Auch diese Generation des Master wurde wieder gemeinsam mit Opel entwickelt. Der Opel Movano und der Nissan NV400 sind die Schwestermodelle des Master III.

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