Der Saab Sport ist der Nachfolger des Saab Grandtourismo 750. Auf Stockholms Bilsalong, im Februar 1962, erfolgte Erstvorstellung. Er unterschied sich hauptsächlich durch den auf 841 cm³ vergrößerten Motor von seinem Vorgänger.

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Der neue Motor leistete 52 PS/DIN und verhalf dem Saab Sport zu einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Mit diesem Modell führte Saab erstmals eine Getrenntschmierung ein. Dafür war im Motorraum ein drei Liter fassender, beheizter, Öltank installiert.

An der Vorderachse erhielt der Saab Sport serienmäßig Festsattel-Scheibenbremsen, diese Änderung bedingte den Übergang auf 4-Lochfelgen, während die normale 96er Serie weiterhin mit 5-Lochfelgen ausgerüstet wurde. Serienmäßig war die Verwendung eines Viergang-Getriebes.

Das Modelljahr 1965 brachte die Umstellung auf einen Dreifachvergaser, statt drei Einzelvergasern, wodurch die Motorleistung auf 55 PS/DIN stieg.

 

 

1966 wurde der Saab Sport in Monte Carlo 850 umbenannt, unter diesem Namen war noch bis 1967 im Verkaufsprogramm.

Die Ausrüstung des Saab Sport war sehr reichhaltig, sie beinhaltete alles was für den ernsthaften Sporteinsatz notwendig war, weshalb der Wagen extrem teuer war.

Der Listenpreis in Schweden betrug 1962 13.500 kr.

Der Saab Sport hatte keine eigene Fahrgestellnummer, sondern lief in der normalen Serie mit. Dadurch ist es heute schwer, einen echten Saab Sport von einem nachträglich umgebauten Saab 96 zu unterscheiden. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der als Saab Sport angeboten Fahrzeuge nachträglich umgebaut sind.

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