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Mazda E-Serie (Bongo) (1983-1999)
Der Mazda Bongo ist ein Kleintransporter / Kleinbus / Fahrgestell, der seit 1966 vom japanischen Automobilhersteller Mazda gefertigt wird.
Als Mazda Bongo Browny wurden die längeren und größeren Versionen des Bongo bezeichnet.
Zwischen 1978 und 2001 gab es den Bongo und Browny auch als Mazda E-Serie in Europa. Die 2. Generation des Bongo wurde auch vom damaligen Kooperationspartner Kia Motors als Kia Besta gebaut und Ford vermarktete ihn ab 1983 als Ford Econovan. Seit der 3. Generation wird der Bongo auch von Nissan als Nissan Vanette Largo vermarktet. Seit der vierten Generation auch von Mitsubishi Motors als Mitsubishi Delica. Der Browny Truck wurde 2001 durch den Mazda Titan Dash ersetzt. Die letzte Generation des Browny wurde auch von Mitsubishi Motors als Mitsubishi Delica Cargo angeboten.
Im September 1983 startete der SE Typ. Er war nun etwas länger geworden. Die Serienausstattung wurde um elektrische Fensterheber und Servolenkung erweitert. Beim Van-Modell waren nun eine Klimaanlage und eine Heizung im Fahrgastraum serienmäßig. Das Leergewicht wird mit 1280–1780 kg angegeben.
Der J80 Typ wurde in Europa nicht angeboten. Hier wurde der Bongo als Ford Econovan angeboten. Die in Europa verkaufte E-Serie ab 1984 entsprach dem Mazda Bongo Browny SR-Typ.
Ab November 1984 war Allradantrieb in Verbindung mit dem 1,8-Liter-Benzin-Motor optional erhältlich. Vordere Scheibenbremsen waren nun serienmäßig.
Im November 1986 erfolgte ein kleineres äußeres Facelift mit der Einführung eines 2-Liter-Benzinmotors.
Ab September 1987 war auch der Dieselmotor als 4WD Modell erhältlich und Heckscheibenwischer waren nun serienmäßig bei allen Modellen.
Im Januar 1989 wurde ein 2-Liter-Turbodiesel ins Angebot aufgenommen.
Ab Juni 1996 wurde die Leistung des 2-Liter-Turbodiesels mittels Ladeluftkühler gesteigert. Der 1,5-Liter-Motor entfiel.
Was hat ein Mazda E-Serie (Bongo) neu gekostet? Originale Preislisten und weitere Informationen gibts hier.

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Mazda E-Serie (Bongo) (1999-2010)
Ab Juni 1999 startete die Produktion des Bongo SK. Es handelt sich dabei um eine stark überarbeitete SE Plattform. T
rotz teilweiser Ähnlichkeit mit dem Vorgänger sind andere Karosserieteile verbaut, vor allem um die Crashsicherheit zu verbessern. Das Leergewicht der Wagen wird mit 1360–1600 kg angegeben.
Das Pritschenwagenmodell trägt seither das Kürzel SKF. Der 1,8-Liter-Benzin- und 2,2-Liter-Dieselmotor wurde in der Leistung und den Abgasemissionen verbessert. Anfänglich waren je nach Modell Fahrerairbag und Antiblockiersystem optional oder serienmäßig verbaut. Optional waren auch wieder Automatikgetriebe und Allradantrieb erhältlich.
Im Dezember 2003 wurden die Dieselmotoren auf Common-Rail-Einspritzung umgestellt und die Leistung des 1,8-Liter-Benzinmotors wurde nochmals erhöht auf nun eine maximale Leistung von 95 PS. Fahrerairbag und ABS sind seither in allen Modellen enthalten.
Im August 2007 wurden Dieselpartikelfilter zur Erfüllung der Umweltnormen eingeführt. Auch bei den LKW-Modellen waren nun elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung Serienstandard.
Im August 2010 erfolgte eine Überarbeitung. Der 1,8-Liter-Benzinmotor, der in Europa im Mazda MX-5 zum Einsatz kommt, ersetzte den bisherigen 1,8-Liter-Motor. Eine große Mittelarmlehne und bessere Materialien verbesserten den Komfort. Die Ladehöhe sank auf 45 mm, elektrische Außenspiegel und Beifahrerairbag gehören seither ebenfalls zur Standardausstattung.
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